Modul 25206

 

G6: Sozial- und Kulturgeschichte aus transnationaler Perspektive

 

Auf einen Blick

Belegnummer 25206
ECTS 15
Workload 450 Std.
Kosten 165 €
Angebotshäufigkeit Jedes Semester
Material Print und Online
Betreuung moodle Lernumgebung
Prüfung Hausarbeit/ Mündliche Prüfung/ Portfolio-Prüfung

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LE1: Diese neue Lerneinheit ist um das Podcast-Projekt Transnationale Geschichte auf die Ohren herum konzipiert. Mit verschiedenen auditiven Lernimpulsen wird ein alternatives Lernformat angeboten, dass drei Themenbereiche abdeckt: Propädeutik, Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft und ihre Geschichte, sowie autodidaktisches Lernen.

LE2: Die Lerneinheiten stellt konzeptionelle Ansätze, inhaltliche Themen und methodische Zugänge der politischen Kulturgeschichtsschreibung vor. Auf eine konzeptionelle Einführung in diese moderne und dynamische Teildisziplin der Geschichtswissenschaft folgen in Form eines Readers einflussreiche und aktuelle Forschungsbeiträge mit einem Schwerpunkt in der Neueren deutschen und europäischen Geschichte, die sich auf drei Themenfelder beziehen: I. Kommunikation und Sprache; II. Symbolizität und Imagination; III. Soziabilität und Weltbild.

LE3: Die als Reader angelegte Lerneinheit führt an ausgewählten Beispielen in zentrale inhaltliche Themenfelder und methodisch-konzeptionelle Analyseformen der öffentlichen Geschichtsdebatten und Erinnerungskulturen in Deutschland ein. Dabei geht es zum ersten um die Bedeutung des Nationalsozialismus in der modernen deutschen Geschichte, zum zweiten um den Umgang mit der kriegerischen Vergangenheit Deutschlands am Beispiel von öffentlichen Denkmälern, und zum dritten um spezifisch deutsche politische Erinnerungsorte nach dem Konzept der „lieux de mémoire“.

LE4: In den letzten Jahrzehnten sind transnationale Fragestellungen und Betrachtungsweisen immer mehr in den Fokus der Geschichts- und Sozialwissenschaften gerückt. Dieser Kurs soll Ihnen die Möglichkeit bieten, sich einführend mit dem Ansatz der Transnationalen Geschichte auseinanderzusetzen. Dass es sich hierbei weder um ein fest umrissenes Paradigma noch um eine spezifische Methode oder Theorie handelt, sondern um eine Forschungsperspektive, die transnationale Verflechtungen und Transfers ebenso in den Blick nimmt wie vergleichenden Perspektiven, soll anhand der Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert aufgezeigt werden.

LE5: Studien zu Gewalt in der Stadt fokussieren bislang in hohem Maß auf die politische Gewalt in den 1920er und 1930er Jahren. Dieser Studienbrief widmet sich anknüpfend an die konzeptionellen Perspektiven der Stadt-, Protest- und Gewaltforschung dem Zusammenhang zwischen Raum, Protest und Gewalt im urbanen Raum nach 1945 aus transnationaler Perspektive.

 
  • Einheit Titel Vorschau
    LE1: Transnationale Geschichte auf die Ohren: Perspektiven und Methoden in der Geschichtswissenschaft (online) (Prof. Dr. A. Przyrembel /Dr. des F. Gregor)  
    LE2: Einführung in die politische Kulturgeschichte (Prof. Dr. A. Przyrembel /Dr. des F. Gregor) PDF
    LE3: Politische Erinnerungskulturen ( Dr. des F. Gregor) PDF
    LE4: Transnationale Geschichte des 20. Jahrhunderts (online) (Prof. Dr. A. Przyrembel / Dr. des F. Gregor)  
    LE5: Protest, Gewalt und die Stadt nach 1945 (Dr. des F. Gregor)  

    Zugang zu den Lernmaterialien und weiteren studienrelevanten Informationen sowie Kontakt zu den Betreuenden und den Mitstudierenden erhalten Sie in der Moodle-Lernumgebung des Moduls.
    Die Lernumgebung wird zu Beginn des Semesters für die Beleger*innen des Moduls automatisch geöffnet.

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  • Die Studierenden

    • kennen grundlegende Theorien, Konzepte und Methoden im Bereich der Kultur- und Sozialgeschichtsschreibung mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Verflechtungs- und Gewaltgeschichte der europäischen Moderne,
    • haben die Fähigkeit erworben, diese Theorien, Konzepte und Methoden kritisch und selbstständig anzuwenden,
    • kennen Themenfelder und wissenschaftliche Diskussionen des Forschungsfeldes insbesondere im Bereich der modernen europäischen Geschichte aus transnationaler Perspektive,
    • können Konzepte und Methoden sowie Themenfelder und Diskussionen auch jenseits der europäischen Moderne im Bereich alteuropäischer und außereuropäischer Geschichte anwenden, indem sie die Instrumentarien transferieren.
  • Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

    Die ordnungsgemäße Belegung des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
    Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.

    Prüfungsformen

    Form Prüfungs-Nr. Termin Anmeldeschluss
    Hausarbeit 103167 während des Semesters SoSe: 15. Juni
    WiSe: 15. Dezember
    Mündliche Prüfung 103169 31.08. – 04.09.2026
    Portfolio-Prüfung 103165 während des Semesters  

    Für konkrete Themenabsprachen zu den einzelnen Lerneinheiten (Hausarbeit, mündliche Prüfung, Portfolioprüfung) wenden Sie sich bitte an die hinter den jeweiligen Lerneinheiten (s.o.) angegebenen Ansprechpartner/innen (verstehen Sie bitte die Angabe eines Prüfungsbetreuenden, zu der Sie aufgefordert werden, als rein formal - für die tatsächliche Betreuung entscheidend sind die oben angegebenen Lerneinheit-Betreuerinnen und Lerneinheit-Betreuer).

    Hausarbeiten

    Allgemeiner Leitfaden für Prüfungsleistungen des Studiengangs B.A. Kulturwissenschaften, Fachschwerpunkt Geschichte (PDF 165 KB)

    Länge der Hausarbeit: 15 bis maximal 20 Seiten DIN A 4 (bei ca. 2500 Zeichen pro Seite), 1,5-zeilig, 12 pt, ausreichend Korrekturrand

    Abschluss der Themenabsprache für Hausarbeiten (Meldung des Themas durch Kursbetreuer beim Prüfungsamt):

    bis spätestens: ....08.2026

    Portfolio-Prüfung

    Eine Portfolio-Prüfung besteht aus mindestens zwei benoteten Portfolio-Prüfungselementen sowie ggf. weiteren unbenoteten Elementen (s. StO §6 Abs. 6b, Modell PortGGAE). Der erste Teil der Portfolioprüfung besteht in der Regel aus einer Leistung im Rahmen eines Präsenz- oder Online-Seminars (z. B. Referat mit Präsentation und Handout). Der zweite Teil ist schriftlich zu erstellen. Nach Themenmeldung durch die Prüfenden an das Prüfungsamt und Themenmitteilung durch das Prüfungsamt ist die schriftliche Leistung (8–10 Seiten) innerhalb von vier Wochen im Online-Übungssystem hochzuladen. Der schriftliche Teil vertieft das Seminar- oder Referatsthema. Frühere Teilprüfungen finden in Absprache mit den Prüfer:innen statt. Für die Themenabsprache wird – wie bei anderen Prüfungsformen – ein Exposé erwartet.

    Achtung: Nicht in jedem Präsenz- oder Online-Seminar des Lehrgebiets besteht die Möglichkeit, eine Portfolioprüfung abzulegen.

    In der folgenden Liste finden Sie Kombinationen von Teilprüfungsleistungen, die im Workload austariert sind. Bitte besprechen Sie frühzeitig mit einem:r geeigneten Prüfer:in, dass und in welcher Form Sie eine Portfolio-Prüfung ablegen wollen (nicht alle Prüfungskombinationen stehen in jedem Semester und bei jedem:r Prüfer:in zur Verfügung):

    Mögliche Portfolioprüfungs-Kombinationen:

    • Referat (unbenotet) – Handout und Präsentation (benotet, 40 %) – schriftliche Quellenanalyse (benotet, 60 %)
    • Referat (unbenotet) – Handout und Präsentation (benotet, 40 %) – schriftliche Ausarbeitung einer Forschungskontroverse (benotet, 60 %)
    • Referat (unbenotet) – Handout und Präsentation (benotet, 40 %) – Essay (benotet, 60 %)
    • Referat (unbenotet) – Handout und Präsentation (benotet, 40 %) – Sammelrezension (benotet, 60 %)

    Formale Vorgaben für das abschließend Element

    – Umfang: 8–10 DIN A4-Seiten (bei ca. 2.500 Zeichen pro Seite inkl. Leerzeichen).
    – Format: 1,5-zeilig, Schriftgröße 12 pt, ausreichender Korrekturrand.

    Abschluss der Themenabsprache für den schriftlichen Teil der Portfolioprüfungen (Meldung des Themas durch Kursbetreuer beim Prüfungsamt):

    bis spätestens: …08.2026

    Bitte beachten Sie, dass die Einreichung von Hausarbeiten und Portfolioprüfungen im Modul G6 (Modell PortGGAE) im Modul G6 ausschließlich elektronisch über das Online-Übungssystem erfolgt.

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Modulbeauftragte

Prof. Dr. Alexandra Przyrembel Foto: FernUniversität

Prof. Dr. Alexandra Przyrembel

Dr. des. Florian Gregor Foto: privat

Dr. des. Florian Gregor

 
Fakultät KSW | 24.03.2026