Modul 25305
L5: Gender und Medien (SoSe 26) / Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Literaturgeschichte (ab WiSe 26/27)
Aktuelles zum Modul
Umgestaltung des Moduls L5 zum WiSe 26/27
Das Modul L5/25305 wird zum Wintersemester 2026/27 inhaltlich neu ausgerichtet und unter dem Titel „Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Literaturgeschichte“ angeboten. Entsprechend der inhaltlichen Umgestaltung werden ab dem Wintersemester 2026/27 keine Lehrinhalte und Prüfungen mehr mit Fokus auf den Themen aus dem Bereich „Gender und Medien“ im Modul L5 angeboten; verwandte Inhalte finden Sie in den Modulen L3, L4 sowie W GEN. Falls Sie das Modul L5 zu einem dieser bisherigen Themen abschließen möchten, besteht im aktuellen Sommersemester 2026 letztmalig die Möglichkeit dazu. Nähere Informationen zu den neuen Inhalten und Prüfungen des Moduls finden Sie spätestens ab dem 1.6.2026 auf der Modulseite im Studienportal.
31. März 2026
Auf einen Blick
| Belegnummer | 25305 |
| ECTS | 15 |
| Workload | 450 Std. |
| Kosten | 165 € |
| Angebotshäufigkeit | Jedes Semester |
| Material | Online |
| Betreuung | moodle Lernumgebung |
| Prüfung | Klausur/ Hausarbeit/ Mündliche Prüfung |
Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Literaturgeschichte (neu ab WiSe 26/27)
Das Modul vertieft zum einen die in L1 erworbenen literaturgeschichtlichen Grundkenntnisse an exemplarischen Stationen. Zum anderen perspektiviert es literaturgeschichtliche Gegenstände im Lichte kulturwissenschaftlicher Themen und Methoden. Eine Videovorlesung führt ein in die Epoche des Barock, das als erste große Krisenformation der Neuzeit verstanden wird. Auf die epochalen Erschütterungen antworten die literatur- und kulturgeschichtlichen Eigenheiten der Epoche. Eine weitere Übergangs- und Transformationsepoche stellt das 19. Jahrhundert dar. Es wird in einem Literatur-, Sozial- und Politikgeschichte vereinenden Methodendesign untersucht, wie Literatur des Vormärz und des Realismus auf Revolutionen, Reaktionen, Krisen, Industrialisierung und andere Herausforderungen reagieren. Ein weiterer Studienbrief stellt kulturwissenschaftlich die Frage nach dem Sakralen und fokussiert hier insbesondere das Motiv des Opfers, wie es immer wieder von Literatur aufgegriffen wird. Ferner werden mythologische Subtexte untersucht, die den europäischen Literaturen als immer wieder neu bearbeitetes Motiv- und Erzählmaterial zur Verfügung standen und stehen. Auch die Literatur- und Medienkulturgeschichte vom Fin de Siècle bis ca. 1933 stellt sich dem kulturellen Wandel. Ein weiterer Studienbrief untersucht, wie die Literatur- und Medienkultur der jüdischen Moderne sich selbst, die sozialen, sozialen und kulturellen Entwicklungen und Transformationen reflektiert. Neben literarischen Werken u.a. von Arthur Schnitzler oder Joseph Roth werden Filme, Presse und journalistisches Schreiben und andere Aspekte der Medienkulturgeschichte behandelt.
Gender und Medien (bis SoSe 26)
Das Modul beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Literatur- Medienwissenschaft und Gender Studies. Die ersten zwei Lerneinheiten bieten Grundlagen der feministischen Literaturwissenschaft, aus der sich die heutige literatur- und kulturwissenschaftliche Genderforschung herausgebildet hat. Die dritte Lerneinheit gibt einen Überblick über aktuelle literaturwissenschaftliche Genderdebatten. Die vierte Lerneinheit versammelt einzelne Aspekte zu Genderansätzen in der Medienwissenschaft, wobei die Besonderheiten der beiden letzten Lerneinheiten (LE3 und LE4) in der Verbindung von Theorie und Analyse bestehen.
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Einheit Titel Vorschau LE1: Von der feministischen Literaturwissenschaft zu den „Gender Studies“, Teil I: Text PDF LE2: Von der feministischen Literaturwissenschaft zu den „Gender Studies“, Teil II: Materialien PDF LE3: Gender: Theorien und Lektüren PDF LE4: Gender und Medien: Eine Einführung PDF Zugang zu den Lernmaterialien und weiteren studienrelevanten Informationen sowie Kontakt zu den Betreuenden und den Mitstudierenden erhalten Sie in der Moodle-Lernumgebung des Moduls.
Die Lernumgebung wird zu Beginn des Semesters für die Beleger*innen des Moduls automatisch geöffnet. -
Einheit Titel Vorschau LE1: Kulturwissenschaftliche Einführung in das Barock* (neu) LE2: Kultur des Opfers. Sakralität und Heiligkeit der Texte* LE3: Zwischen Restauration und Modernisierung. Zur Literaturgeschichte des deutschen Bürgertums im 19. Jahrhundert* LE4: Die Krise des Jahrhunderts. Übergangsvorstellungen in der Literatur- und Mediengeschichte der jüdischen Moderne vom Fin de Siècle bis zum Exil* * Zum WiSe 26/27 folgt ein grundlegender Neueinsatz der Materialien im Modul L5. Wiederholer*innen erhalten durch die Wiederholungsbelegung (FAQ) einen kostenfreien Zugriff auf das neue Material über den virtuellen Studienplatz (VU) bzw. über Moodle.
Zugang zu den Lernmaterialien und weiteren studienrelevanten Informationen sowie Kontakt zu den Betreuenden und den Mitstudierenden erhalten Sie in der Moodle-Lernumgebung des Moduls.
Die Lernumgebung wird zu Beginn des Semesters für die Beleger*innen des Moduls automatisch geöffnet.
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Für "Gender und Medien" - Die Studierenden
- verorten die Literatur- und Medienwissenschaft interdisziplinär und perspektiveren Inhalte dieser Disziplinen als kulturwissenschaftliche Erkenntnisgegenstände,
- erschließen psychoanalytische und poststrukturalistische, darunter vor allem dekonstruktivistische und diskursanalytische Theoriemodelle und Interpretationstechniken und setzen diese bei der Analyse medialer und kultureller Gegenstände ein,
- verorten die feministische Literaturwissenschaft innerhalb der Neueren deutschen Literaturwissenschaft,
- erlernen Theorien der Gender Studies sowie der Queer Theory und der Men’s Studies im Zusammenhang mit Black Theory, Postcolonial Studies und Intersektionalitätsforschung,
- verorten die feministischen und Gender-Filmtheorien innerhalb der Film- und Medienwissenschaft,
- differenzieren geschlechtsspezifische Produktions- und Rezeptionsbedingungen von Literatur, Film, Fernsehen, Comics und Serien,
- erarbeiten sich geschlechtsspezifische Analyseverfahren, d.h. grundlegende Begriffe und Argumentationsstrategien der Gender und Queer Studies und wenden sie bei der Analyse von Texten, Filmen, Serien, Fernsehen und Comics an,
- erwerben kulturelle Gender-Kompetenzen.
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Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung (für "Gender und Medien")
Die ordnungsgemäße Belegung des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.Prüfungsformen
Form Prüfungsnummer Termin Anmeldeschluss Klausur 103256 siehe Klausurtermine SoSe: 15. Juni
WiSe: 15. DezemberHausarbeit 103255 während des Semesters Mündliche Prüfung 103257 während des Semesters Details zu den Prüfungsformen entnehmen Sie gerne dem aktuellen Prüfungsleitfaden auf der Seite Downloads/Archiv in diesem Studienportal. Bitte beachten Sie, dass die Einreichung von Hausarbeiten im Modul L5 ausschließlich elektronisch über das Online-Übungssystem erfolgt.
Modulbeauftragte
Foto:
Bernd Müller
Prof. Dr. Uwe Steiner
Foto:
privat
Prof. Dr. Alexandra Pontzen
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Foto:
privat
Prof. Dr. Alexandra Pontzen
Foto:
Bernd Müller
Prof. Dr. Uwe Steiner
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Foto:
Hardy Welsch
Christiane Eilers