Modul 25207
GE: Geschichte von Herrschaft, Staat und Politik aus transnationaler Perspektive
Auf einen Blick
| Belegnummer | 25207 |
| ECTS | 15 |
| Workload | 450 Std. |
| Kosten | 165 € |
| Angebotshäufigkeit | Jedes Semester |
| Material | Online |
| Betreuung | moodle Lernumgebung |
| Prüfung | Hausarbeit / Portfolioprüfung |
Das Modul vermittelt ein umfassendes Orientierungswissen zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts in transnationaler Perspektive. Die Lerneinheiten „Transnationale Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert“ und „Deutschland in der Weltpolitik“ führen chronologisch in die politischen, gesellschaftlichen und internationalen Entwicklungen dieser Epoche ein und bieten zugleich thematische Vertiefungen zu zentralen Aspekten deutscher und europäischer Zeitgeschichte. Die Lerneinheit „Protest, Gewalt und die Stadt“ untersucht auf Basis von Konzepten der Stadt-, Protest- und Gewaltforschung das Zusammenspiel von urbanem Raum, sozialen Bewegungen und Formen kollektiver Gewalt nach 1945 im transnationalen Kontext. Ergänzend widmet sich die als Reader angelegte Lerneinheit „Politische Erinnerungskulturen“ der Analyse öffentlicher Geschichtsdebatten und nationaler Gedächtniskulturen. Anhand ausgewählter Beispiele – etwa der Bedeutung des Nationalsozialismus, des Umgangs mit der kriegerischen Vergangenheit oder spezifisch deutscher politischer „lieux de mémoire“ – werden methodisch-konzeptionelle Ansätze der Erinnerungskulturforschung vermittelt.
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Einheit Titel Vorschau LE1: Transnationale Geschichte auf die Ohren: Perspektiven und Methoden in der Geschichtswissenschaft LE2: Deutschland in der Weltpolitik 1945-1961 PDF LE3: Politische Erinnerungskulturen PDF
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PDF LE4: Protest, Gewalt und die Stadt nach 1945 PDF LE1: Transnationale Geschichte des 20 Jh.
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Die Studierenden verfügen über ein fundiertes Orientierungswissen zur neueren Politikgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert und verstehen diese im europäischen und transnationalen Zusammenhang. Sie sind mit den zentralen historischen Entwicklungen von Staat, Verfassung und politischen Institutionen vertraut und können deren Wechselverhältnis zu gesellschaftlichen Strukturen analysieren. Zudem haben sie ein Verständnis für die theoretischen und methodischen Grundlagen der Geschichtswissenschaft entwickelt und beherrschen zentrale Arbeitstechniken wie Quellenkritik, historische Argumentation und die Einordnung geschichtlicher Zusammenhänge. Auf dieser Basis sind die Studierenden in der Lage, historische Sachverhalte differenziert zu erfassen, kritisch zu bewerten und ihre Erkenntnisse in schriftlicher Form systematisch darzustellen. Darüber hinaus können sie politische Erinnerungskulturen analysieren und in ihrer Bedeutung für das historische Selbstverständnis moderner Gesellschaften reflektieren.
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Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
Die ordnungsgemäße Belegung des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.Form Prüfungsnummer Termin Anmeldeschluss Hausarbeit 142 während des Semesters SoSe: 15. Juni
WiSe: 15. DezemberPortfolioprüfung 145 während des Semesters SoSe: 15. Juni
WiSe: 15. DezemberBitte beachten Sie, dass die Einreichung von Hausarbeiten nicht postalisch erfolgt, sondern ausschließlich elektronisch über das Online-Übungssystem.
Portfolioprüfungen – Leitfaden / Schritte zur Modulprüfung
In diesem Modul besteht die Möglichkeit einer Portfolioprüfung als Prüfungsleistung. Eine Portfolioprüfung besteht aus mindestens zwei benoteten Portfolio-Prüfungselementen sowie ggf. weiteren unbenoteten Elementen.
Der erste Teil der Portfolioprüfung besteht in der Regel aus einer Leistung im Rahmen eines Präsenz- oder Online-Seminars (z. B. Referat mit Präsentation und Handout), welches vom Lehrgebiet „Geschichte der europäischen Moderne“ für Studierende des B.A. PVS angeboten wird.
Hier können Sie das Seminarangebot des Lehrgebiets einsehen.
Der zweite Teil ist schriftlich zu erstellen.
Nach Themenmeldung durch die Prüfenden an das Prüfungsamt und Themenmitteilung durch das Prüfungsamt ist die schriftliche Leistung (8–10 Seiten) innerhalb von vier Wochen im Online-Übungssystem hochzuladen. Der schriftliche Teil vertieft das Seminar- oder Referatsthema. Frühere Teilprüfungen finden in Absprache mit den Prüfer:innen statt. Für die Themenabsprache wird – wie bei anderen Prüfungsformen – ein Exposé erwartet.
In der folgenden Liste finden Sie Kombinationen von Teilprüfungsleistungen, die im Workload austariert sind. Bitte besprechen Sie frühzeitig mit einem:r geeigneten Prüfer:in, dass und in welcher Form Sie eine Portfolio-Prüfung ablegen wollen (nicht alle Prüfungskombinationen stehen in jedem Semester und bei jedem:r Prüfer:in zur Verfügung):
Mögliche Portfolioprüfungs-Kombinationen:
- Referat (unbenotet) – Handout und Präsentation (benotet, 40 %) – schriftliche Quellenanalyse (benotet, 60 %)
- Referat (unbenotet) – Handout und Präsentation (benotet, 40 %) – schriftliche Ausarbeitung einer Forschungskontroverse (benotet, 60 %)
- Referat (unbenotet) – Handout und Präsentation (benotet, 40 %) – Essay (benotet, 60 %)
- Referat (unbenotet) – Handout und Präsentation (benotet, 40 %) – Sammelrezension (benotet, 60 %)
Formale Vorgaben für das abschließend Element
– Umfang: 8–10 DIN A4-Seiten (bei ca. 2.500 Zeichen pro Seite inkl. Leerzeichen).
– Format: 1,5-zeilig, Schriftgröße 12 pt, ausreichender Korrekturrand.Abschluss der Themenabsprache für den schriftlichen Teil der Portfolioprüfungen (Meldung des Themas durch Kursbetreuer beim Prüfungsamt):
bis spätestens: 26.08.2026
Bitte beachten Sie, dass die Einreichung von Hausarbeiten und Portfolioprüfungen im Modul GE ausschließlich elektronisch über das Online-Übungssystem erfolgt.
- Leitfaden zur schriftlichen Hausarbeit (PDF 214 KB)
- Leitfaden zu einer historischen Fragestellung (PDF 208 KB)
Modulverantwortliche
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Foto:
FernUniversität
Prof. Dr. Alexandra Przyrembel
Foto:
FernUniversität
Dr. Arndt Neumann
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Foto:
Privat
Jutta Bürger-Kaiser
- LG Geschichte der Europäischen Moderne
- E-Mail: sekretariat.przyrembel
- Tel.: +49 2331 987-2110
- Fax: +49 2331 987–4393
- Sprechzeiten: Mo.-Do.: 10:00-14:00 Uhr