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Forschungsprojekt Circular-Cities gestartet!

[09.03.2022]

Am 17.02. ist das Forschungsprojekt Circular-Cities unter Leitung von Prof. Töller an der FernUniversität in Hagen gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut erforscht das Hagener Team in den nächsten 13 Monaten die Abfallvermeidungsstrategien von kreisfreien Städten in NRW. Ziel des unter der EFRE-Förderlinie von der EU und dem Land NRW finanzierten Projekts ist es, eine solide Wissensgrundlage über die bisherigen Abfallvermeidungsmaßnahmen in Städten und ihre Einflussfaktoren zu schaffen. Dabei sollen die Maßnahmen systematisch evaluiert werden, um Handlungsempfehlungen für Kommunen und die Landesregierung abzuleiten. „Abfallvermeidung ist der Dreh- und Angelpunkt einer innovativen Kreislaufwirtschaft, aber es ist eine schwierige Aufgabe. Ich freue mich, dass das Circular-Cities-Projekt jetzt startet. Mit unseren vier wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und den drei wissenschaftlichen Hilfskräften haben wir eine schlagkräftige Truppe zusammen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“ so Töller.

Das Team der FernUniversität wird in den nächsten Wochen zunächst den Fokus auf die Erarbeitung eines Forschungsdesigns legen, welches den Grundstein für die Datenerhebung bildet. Anschließend werden die Mitarbeiter/innen zu jeder kreisfreien Stadt eine Einzelfallstudie durchführen, in denen sie wichtige Daten erheben und auswerten. „Da wir nur 13 Monate für die Durchführung des Projektes haben, muss jeder Schritt von Anfang an sitzen“ erklärt Töller.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen in verschiedenen Formaten veröffentlicht werden. So wird in den nächsten Tagen eine eigene Website für das Forschungsprojekt eingerichtet. Auf dieser können sich Interessierte über die aktuellen Fortschritte des Projekts informieren. Auch sollen mehrere Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften erscheinen, welche die Forschungsergebnisse für die Fachwelt aufbereiten. Darüber hinaus plant das Wuppertal Institut ein spezielles Tool für Kommunen zu entwerfen, dass diesen bei der Vermeidung und Aufbereitung von Abfällen hilft. Am Ende des Projekts stehen zudem zwei größere Konferenzen im Rahmen derer die Forschungsergebnisse für die Drittmittelgeber und die Öffentlichkeit aufbereitet werden.

Julia Özdemir | 09.03.2022