SoDoc 2026 in Landau- Sozialpsychologie beim Nachwuchs-Workshop
privat
Nachdem große Teile des Lehrstuhls bereits an der Organisation des SoDoc 2024 in Hagen beteiligt waren, war der Lehrstuhl Sozialpsychologie auch in diesem Jahr wieder beim SoDoc vertreten. Der viertägige Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen der Sozialpsychologie fand in diesem Jahr an der RPTU in Landau statt. Der SoDoc wird von der Fachgruppe Sozialpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) gefördert und dient der fachlichen Weiterbildung sowie dem wissenschaftlichen Austausch von Promovierenden im Bereich der Sozialpsychologie.
In Kleingruppensitzungen erhielten rund 30 Promovierende die Möglichkeit, ihre Promotionsvorhaben vorzustellen und gezieltes Feedback zu ihrer Forschung zu erhalten. Geleitet wurden die Sitzungen von erfahrenen Hochschullehrer*innen aus Deutschland und Italien, darunter Prof. Dr. Anna Baumert (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Jan Häusser (Justus-Liebig-Universität Gießen), Prof. Dr. Roland Imhoff (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Prof. Dr. Paolo Riva (Universität Mailand-Bicocca).
Auch der Lehrstuhl Sozialpsychologie der FernUniversität in Hagen war mit einem Beitrag vertreten: Sören Michallek stellte seine Forschung zu den sozialpsychologischen Mechanismen vor, die in der sogenannten Manosphere eine Rolle spielen.
Ergänzt wurden die Präsentationen der Promovierenden durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Dieses umfasste mehrere Keynotes zu aktuellen Themen der sozialpsychologischen Forschung, unter anderem zu Verschwörungstheorien und zum Einfluss sozialer Unterstützung auf die Gesundheit. Darüber hinaus bot ein Workshop zur Wissenschaftskommunikation die Gelegenheit, sich mit der verständlichen und wirkungsvollen Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse auseinanderzusetzen.
Sören Michallek fasst seine Erfahrungen zusammen: „Die Möglichkeit, die eigene Arbeit in Ruhe vorstellen zu können, war sehr wertvoll, um detailliertes Feedback und neue Ideen für die eigene Forschung zu bekommen.“