Delegation der University of South Africa zu Gast am Campus Frankfurt der FernUniversität in Hagen

Am 24. April 2026 empfing der Campus Frankfurt der FernUniversität in Hagen eine hochrangige Delegation der University of South Africa (UNISA), der größten Fernuniversität Afrikas und eine der traditionsreichsten Bildungseinrichtungen des Kontinents. Die 14-köpfige Delegation wurde angeführt von Prof. Puleng LenkaBula, Principal & Vice-Chancellor, Prof. Solomon Magano, Vice-Principal: Institutional Development, sowie Registrar Prof. Moloko Sepota.


University of South Africa in Frankfurt

Seitens der FernUniversität in Hagen, Deutschlands einziger staatlicher Fernuniversität mit über 70.000 Studierenden und einer Vorreiterrolle im Bereich digitaler und flexibler Hochschulbildung, wurden die Gäste herzlich begrüßt von Desirée Kampmeier (International Office), Prof. Karsten Kieckhäfer (Direktor des Forschungsschwerpunkts Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit) und Dr. Adrian Jitschin, Leiter des Campus Frankfurt.

Im Rahmen des Besuchs fanden Impulsreferate statt, die verschiedene Aspekte der FernUniversität vorstellten – von innovativen Lehrformaten über die Betreuung der Studierenden bis hin zu aktuellen Forschungsprojekten. Die Vertreterinnen und Vertreter beider Universitäten nutzten die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über das gemeinsam geteilte Fernstudiensystem, das für viele Menschen den Zugang zu akademischer Bildung unabhängig von Ort und Zeit ermöglicht.

Ein Schwerpunkt der Diskussion lag auf den Herausforderungen, denen sich Fernhochschulen weltweit stellen müssen: die zunehmende Konkurrenz durch privatwirtschaftliche Bildungsträger, die Problematiken und Ursachen von Studienabbrüchen sowie die Chancen und Risiken, die sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre ergeben. Beide Universitäten betonten dabei ihr Engagement für Chancengerechtigkeit und lebenslanges Lernen. Ausgehend vom Impulsvortrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten der Automobilindustrie lag ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion auf Fragestellungen der nachhaltigen Entwicklung.

Der Austausch zeigte eindrucksvoll, wie internationale Kooperationen dazu beitragen können, innovative Lösungsansätze zu entwickeln und voneinander zu lernen. Die FernUniversität in Hagen und die University of South Africa verbindet das Ziel, hochwertige, flexible und zugängliche Bildung für alle zu ermöglichen – ein Anspruch, der angesichts globaler Herausforderungen aktueller denn je ist.

Mit dem Besuch wurde ein wichtiger Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt. Beide Seiten bekräftigten das Interesse, den Dialog fortzusetzen, Austäusche und gemeinsame Projekte zu initiieren, um die Zukunft der Fernlehre aktiv mitzugestalten und den Forschungsaustausch zu intensivieren.

Campus Frankfurt | 29.04.2026