OpenEU Open Master
OpenEU als neue Form europäischer Hochschulkooperation
Das Ziel der zehn Universitäten, die sich mit OpenEU zur Open European University zusammengeschlossen haben, ist es, grenzüberschreitende, digitale und nachhaltige Bildungsangebote zu schaffen, die den Anforderungen einer modernen, vielfältigen und inklusiven Gesellschaft gerecht werden.
Die FernUniversität in Hagen ist als Expertin für Lebenslanges Lernen Gründungsmitglied dieser im November 2024 gestarteten Allianz. Gemeinsam mit den Partnerhochschulen von OpenEU verfolgt sie das Ziel, hochwertige, gegenseitig anerkannte Studienangebote zu entwickeln, die über nationale Grenzen hinweg zugänglich sind. Dabei steht OpenEU nicht für eine neue physische Institution, sondern für eine Plattform der Zusammenarbeit und Innovation im europäischen Hochschulraum.
Die drei zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen (Digitale Transformation – Klimanotstand – Demokratie und Europäische Werte) bilden dabei inhaltlich die thematische Ausrichtung der bestehenden, zusammenzustellenden und zu entwickelnden Studienprogramme.
„Climate Emergency and Sustainability“
Ein konkretes Beispiel für die Umsetzung der OpenEU-Vision ist der geplante Open Master Climate Emergency and Sustainability. Das Curriculum dieses interdisziplinären Masterprogramms (Dauer: 1–1,5 Jahre) wird gemeinsam mit der spanischen Partneruniversität UNED, sowie der UAb, Portugal und der Daugavpils aus Lettland zusammengestellt und erarbeitet.
Die wissenschaftliche Leitung liegt bei der FernUniversität in Hagen.
Das Programm vereint bestehende Lehrangebote der beteiligten Hochschulen und ermöglicht flexible Spezialisierungen. Die Curriculumsentwicklung startete im Herbst 2025, basierend auf einer umfassenden Kursübersicht und einer Marktanalyse vergleichbarer europäischer Programme. Die Pilotierungsphase startet Anfang 2027.
Die Akkreditierung erfolgt über den European Approach, ein europaweit anerkanntes Verfahren, das eine enge Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung ermöglicht. Damit wird nicht nur die Kooperation innerhalb der Allianz gestärkt, sondern auch die internationale Anschlussfähigkeit der FernUniversität weiter ausgebaut.