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Beiträge für Wissenschaftsforum Ruhr Tagung: Wissenstransfer anders machen?!
[28.01.2026]Reallabore, Pop-Ups, Performances, mobile und aufsuchende Angebote in der Energiewende gesucht
Foto: powerofforever (gettyimages)Beiträge gesucht – Call for Contributions
Eine gelingende Energiewende benötigt neben wissenschaftlichen Erkenntnissen, technischen Innovationen, förderlichen ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen auch neue gesellschaftliche Praktiken und Ästhetiken.
Zusätzlich zu den bewährten Formaten der Wissensvermittlung wie Vorträgen oder Panels gewinnen neue Vermittlungsansätze im Kontext der Energiewende daher an Bedeutung. Formate wie performative Installationen, Pop-Ups, Interventionen, Augmented-Reality-Experimente oder mobile, aufsuchende Beratung machen Zusammenhänge erfahrbar, laden zur gemeinsamen Wissensproduktion ein und versuchen auch diejenigen anzusprechen, die mit Wissenschaft wenig Berührung haben oder ihr kritisch gegenüberstehen.
Die Wissenschaftsforum Ruhr Tagung am 27. April 2026 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen möchte einen Reflexions- und Experimentierraum für neue Formate des Wissenstransfers in der Energiewende eröffnen und diskutiert besonders folgende Fragen:
- Wie können wissenschaftlich-technische und gesellschaftliche Inhalte zur Energiewende so vermittelt werden, dass sie nicht nur informieren, sondern auch direkte Beteiligung ermöglichen, zum (Mit)Machen anregen sowie Vertrauen stärken?
- Welche experimentellen Formate eignen sich, um Energiewissen zu strukturieren, zu visualisieren oder Unbekanntes erfahrbar und gestaltbar zu machen?
- Wer sind die Adressat*innen des Wissenstransfers und wie lassen sich vielfältige Zielgruppen erreichen?
- Welche Rolle spielen die Stadtgesellschaft, zivilgesellschaftliche Organisationen, die Kommunalpolitik und die kommunale Verwaltung?
- Welche Wirkungen lassen sich erzielen? Kann Wissenschaftstransfer selbst zum Resonanzraum für evidenzbasierte Vorstellungen einer nachhaltigen und gerechten Energiezukunft werden?
Foto: CSA Images (gettyimages)Eingeladen sind Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Kommunikator*innen und Akteur*innen aus dem Bereich Forschung und Transfer, um neue Wege der Vermittlung, Teilhabe und Transformation vorzustellen und zu diskutieren.
Gesucht werden wissenschaftliche und anwendungsorientierte Vorträge, sowie hybride künstlerisch-praktische Arbeiten, Poster, audiovisuelle Formate und performative Beiträge. Die Tagung versteht sich als Experimentierraum – Beiträge, die klassische Grenzen zwischen Forschung, Kommunikation und Kunst überschreiten, sind ausdrücklich erwünscht.
Keynote Speakers & Diskussion:
- Prof. Dr. Uwe Schneidewind
- Ilka Bickmann (Vorstandsvorsitzende science²public)
- Garrelt Duin (Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr RVR)
- Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg (Vorstandsvorsitzender Wissenschaftsforum Ruhr e.V.)
- Prof. Dr. Stefan Gärtner (Direktor Institut Arbeit und Technik)
Einreichung Beiträge:
Bitte senden Sie ein Abstract (ca. 200 Wörter) bis zum 15. März 2026 an gs@wissenschaftsforum-ruhr.de.
Die Rückmeldung zur Annahme erfolgt bis zum 30. März 2026.
Reisekosten und ggf. Transportkosten künstlerischer Arbeiten o.ä. können nach Absprache erstattet werden.
Weitere Informationen: