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Eine Partnerschaft, die lebt
[01.12.2025]Delegation der FernUniversität besucht die University of South Africa (UNISA)
Unter der Leitung des Prorektors für Forschung, Internationales und Nachhaltigkeit, Prof. Torsten Linß, gemeinsam mit Desirée Kampmeier aus dem International Office ist Dr. Julia-Lena Reinermann im Oktober 2025 mit Prof. Eva Cendon, Prof. Uwe Elsholz und Irina Haury der FernUniversität in Hagen an die UNISA gereist. Ziel der Reise war es, neue Forschungskooperationen anzubahnen, bereits bestehende Kooperationen auszubauen und Forschung durchzuführen.
Foto: FernUniversität HagenEnergiewende als gesellschaftlicher Transformationsprozess
Dr. Julia Reinermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet Umweltwissenschaften, untersucht aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive, wie Medien die Energiewende darstellen und wie sich lokale Beteiligung gestalten lässt.
„Die Reise hat mir wichtige Einblicke in die Chancen und Herausforderungen der Energiewende in Südafrika vermittelt. Fossile Energieträger dominieren noch, doch der Ausbau erneuerbarer Energien gewinnt an Tempo," erklärte Julia Reinermann.
Die UNISA arbeitet seit zehn Jahren zu diesem Thema und setzt eigene Akzente – etwa durch eine geplante Photovoltaikanlage auf dem Muckleneuk-Campus, die jährlich rund 4,9 Millionen Kilowatt Strom erzeugen soll.
Foto: Dr. Julia ReinermannNeue Kooperationen
Die Reise hat neue Kooperationen ermöglicht. Gemeinsam mit Dr. Linah N. Masombuka, Department of Communication Science der UNISA, möchte Julia Reinermann künftig in einem Projekt Kommunikationsprozesse analysieren, die materielle Ungleichheit und fossile Denkmuster sichtbar machen. Diese Arbeit soll dazu beitragen, gängige Vorstellungen kritisch zu hinterfragen und andere Formen des Erzählens und Handelns zu ermöglichen. Darüber hinaus hat eine erste Anbahnung für ein gemeinsames Forschungsprojekt zu Energiegenossenschaften in Südafrika mit Prof. Mucha Togo, Department of Environmental Sciences stattgefunden.
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Foto: FernUniversität Hagen