Aktuelles

Seminare des Lehrstuhls

Der Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Pilniok bietet im SoSe 2026 ein dreitägiges Präsenzseminar unter dem Thema „Grundprobleme und aktuelle Fragen des Rechts der Politik“ an.

Das Seminar wird vom 10. – 12. Juni 2026 am Campusstandort der FernUniversität in Berlin stattfinden und beinhaltet einen gemeinsamen Besuch des Bundesrates samt Fachvortrag. Die Teilnehmenden werden im Rahmen des Seminars die Ergebnisse ihrer Seminararbeit vorstellen und in einer gemeinsamen Diskussion verteidigen. Das Seminar ist dem Schwerpunktbereich "Staat und Verwaltung (SPB II)" zugeordnet.

Die Anmeldung ist im Zeitraum vom 07. Januar 2026 bis 30. Januar 2026 ausschließlich über https://pos.fernuni-hagen.de/ möglich.

Der Bearbeitungszeitraum für die Seminararbeit beginnt am 6. April und endet am 17. Mai 2026.

Themen für die Seminararbeit werden beispielsweise sein:

  • Das "Amt nach dem Amt": Verfassungsrechtlicher Status und Anspruch auf Amtsausstattung ehemaliger Bundeskanzler/innen
  • Karlsruhe und die sozialen Medien: Eine kritische Analyse der Rechtsprechung des BVerfG zu den Grenzen des Äußerungsrechts von Amtsträgern in sozialen Netzwerken
  • Eine kritische Untersuchung der Parteispenden als Machtfaktor im demokratischen Wettbewerb: Verfassungsrechtliche Grenzen der Einflussnahme und Perspektiven für eine Reform des Parteiengesetzes
  • Der Bundesrat in Brüssel: Möglichkeiten und Grenzen der länderbezogenen Einflussnahme auf die Unionsgesetzgebung über Art. 23 GG

Sofern Sie an dem Seminar teilnehmen möchten und einen eigenen konkreten Themenvorschlag für die Seminararbeit haben, kommen Sie gerne damit auf uns zu. Bezüglich des Ablaufs und des Zeitpunktes der Themenvergabe werden wir Sie nach Ende des Anmeldezeitraums informieren.

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich gerne an: ls.pilniok

Ansprechpartner für das Seminar ist: Herr Alan Schaban, Ass. iur. (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme uns sehen uns in Berlin!

Ihr Lehrstuhlteam

 

Neuerscheinung

Digitalisierung und ökologische Nachhaltigkeit stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander: Einerseits werden große Hoffnungen in das Potential digitaler Technologien gesetzt, ökologische Transformationsprozesse zu beschleunigen und effektiver zu gestalten. Andererseits stellen diese Technologien mit ihrem Energie- und Ressourcenverbrauch selbst eine drängende ökologische Herausforderung dar - jede KI-Anfrage hat einen ökologischen Preis. Eine »digital-ökologische Transformation« verspricht Abhilfe, indem sie die Digitalisierung auf Nachhaltigkeit ausrichtet und für die ökologische Transformation nutzt. Dahinter steht eine grundsätzliche Frage:
Wie lassen sich Transformationen wie Digitalisierung oder der Übergang zur Klimaneutralität als systemübergreifende, disruptive Wandlungsprozesse überhaupt rechtlich gestalten? Welche Governance-Strukturen sind erfolgversprechend? Diesen Fragen widmet sich von Michael v. Landenberg-Roberg und Arne Pilniok herausgegebene Band zum "Recht der digital-ökologischen Transformation“. Er ist gerade bei Mohr Siebeck erschienen und im Open Access zugänglich unter https://www.mohrsiebeck.com/buch/das-recht-der-digital-oekologischen-transformation-9783161647451/

Foto: Mohr Siebeck
08.01.2026