Projekt DIAS – Projektüberblick

Was ist DIAS?

DIAS ist ein Forschungsprojekt zur Entwicklung einer KI-gestützten Anwendung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die Anwendung erfasst psychische Belastungen am Arbeitsplatz durch natürliche Gespräche mit Beschäftigten und unterstützt so die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.

Warum wird es entwickelt?

Viele bestehende Verfahren, insbesondere standardisierte Fragebögen, sind nicht für alle Beschäftigtengruppen gleichermaßen geeignet. DIAS soll einen niedrigschwelligen und verständlichen Zugang schaffen, damit psychische Belastungen besser erkannt und bewertet werden können.

Welche Probleme löst es?

DIAS erleichtert die Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz und kann Beschäftigte erreichen, die durch herkömmliche Befragungsmethoden nur schwer angesprochen werden. Gleichzei8g schad das Projekt die Grundlage für eine moderne, dialogbasierte und datenschutzkonforme Unterstützung im Arbeits- und Gesundheitsschutz.

 

Ziele des Projekts

WissenschaIliche Ziele

Entwicklung einer neuen Methodik

  • Entwicklung einer KI-gestützten, dialogbasierten Methode zur Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.
  • Anpassung der Kommunikation an unterschiedliche Tätigkeiten, Sprachkompetenzen und Zielgruppen.

Prüfung der Validität

  • Untersuchung, wie zuverlässig die KI psychische Belastungsfaktoren erkennen und bewerten kann.
  • Systematische Validierung der Ergebnisse durch mehrere Test- und Optimierungszyklen.

Vergleich mit etablierten Verfahren

  • Vergleich der KI-basierten Analyse mit bewährten Methoden wie Fragebögen sowie Selbstund Expertenbewertungen.
  • Ziel ist eine Messqualität, die mit etablierten Verfahren vergleichbar ist.

Praktische Ziele

Bessere Erreichbarkeit vulnerabler Gruppen

  • Ansprache von BeschäPigten, die durch klassische Fragebögen nur schwer erreicht werden, z.B. Personen mit geringen Deutschkenntnissen oder niedrigem Qualifikationsniveau.
  • Abbau sprachlicher und kognitiver Hürden durch natürliche Dialoge.

Niedrigschwellige Gefährdungsbeurteilung

  • Vereinfachung der Erfassung psychischer Belastungen durch individuelle Gespräche statt standardisierter Fragebögen.
  • Berücksichtigung konkreter Arbeitssituationen und Arbeitsbedingungen.

DSGVO-konforme Nutzung

  • Entwicklung einer datenschutzgerechten Lösung auf Basis sicher betreibbarer Sprachmodelle.
  • Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen, insbesondere Datenschutz und EU AI Act.
23.09.2026