Projekt DIAS

KI-basierter, adaptver Dialog zur Erfassung psychischer Belastungen (Dialoguebased Assessment, DIAS)

Unterhaltung am Tisch Foto: Hardy Welsch

Mit DIAS entwickeln wir eine KI-basierte dialogorientierte Methode zur Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind ein wichtiger Bestandteil des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Bestehende Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung, wie standardisierte Fragebögen, erreichen jedoch nicht alle Beschäftigtengruppen gleichermaßen.

Das Projekt DIAS entwickelt deshalb eine evidenzbasierte KI-Anwendung, die psychische Belastungen durch natürliche Gespräche mit Beschäftigten erfassen kann. Die Anwendung nutzt generatve Künstliche Intelligenz und soll sowohl die Sprache als auch den Kontext des Interviews flexibel an die jeweiligen Nutzerinnen und Nutzer anpassen. Dadurch soll die Erfassung psychischer Belastungen insbesondere für an- und ungelernte Arbeitskräfte einfacher, zugänglicher und praxisnäher werden.

Im Projekt wird untersucht, wie zuverlässig die KI-Anwendung Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz erkennen und bewerten kann. Dazu werden die Ergebnisse der KI systematisch mit etablierten Verfahren sowie Einschätzungen von Beschäftigten und Fachleuten verglichen. Die Anwendung wird auf dieser Grundlage kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert.

Ziel des Projektes ist es, neue Möglichkeiten für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen zu schaffen und damit den Arbeits- und Gesundheitsschutz für unterschiedliche BeschäPigtengruppen zu verbessern. Darüber hinaus werden Empfehlungen für einen datenschutzkonformen und praxisgerechten Einsatz der Technologie erarbeitet.

Laufzeit: 01.04.2026 – 31.03.2028
Förderhinweis: gefördert wird das Projekt durch die FOGA – Forschung zur Gesundheit in der Arbeitswelt
Beteiligte Lehrgebiete:
 

Kontakt

E-Mail: dias

 
23.09.2026