Regelungen und Richtlinien

  • RICHTLINIE (EU) 2016/2102 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

    Die Europäische Kommission hat die Richtlinie 2102 verabschiedet, wonach alle öffentlichen Stellen in Europa zur Einhaltung der WCAG 2.0 ab Ende 2018 verpflichtet werden.

    Die vollständige Richtlinie finden Sie unter:

    RICHTLINIE (EU) 2016/2102 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

    Interessant dazu der Foliensatz EU-Richtlinie 2016/2102 des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW, der auf dem GAAD Day 2020 vorgestellt wurde und der Rückblick auf den GAAD 2020 an der FernUniversität.
  • W3C - World Wide Web Consortium

    Die 1994 gegründete MitgliedsorganisationW3C hat sich zur Aufgabe gemacht Standards der World Wide Web betreffenden Techniken zu entwickeln.

    W3C

    Die erarbeiteten Richtlinien für barrierefreie Webinhalte dienen dazu die angebotenen Informationen möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Dies betrifft jedoch nicht nur blinde Menschen sondern auch Menschen mit sensorischen, motorischen Einschränkungen.

    WCAG 2.0 - Web Content Accessibility Guidelines

    In dem WCAG werden seit 1999 Anforderungen an die Webseitenprogrammierung gestellt. Web Content Accessibility Guidelines , was soviel bedeutet, wie "Richtlinien für zugängliche Web-Inhalte"

    Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.0) bestehen aus 12 Richtlinien, die 4 Prinzipien zugeordnet sind:

    • Wahrnehmbar,
    • Bedienbar,
    • Verständlich,
    • Robust.

    Für jede dieser Richtlinien gibt es testbare Erfolgskriterien auf drei Ebenen: A, AA und AAA.

  • Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung

    Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) vom 21. Mai 2019

    Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) soll eine umfassend und grundsätzlich uneingeschränkt barrierefreie Gestaltung moderner Informations- und Kommunikationstechnik gewährleisten

    BITV 2.0 § 1 Ziele

    Sie gilt insbesondere für Websites, mobile Anwendungen, elektronisch unterstützte Verwaltungsabläufe und grafische Programmoberflächen

    BITV 2.0, § 2 Anwendungsbereich

    Durch die Verordnung wird die Richtlinie (EU) 2016/2102 umgesetzt.

  • Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung Nordrhein-Westfalen

    Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen

    BITVNRW

  • PDF/UA (Portable Document Format/Universal Access) - ISO 14289

    Im August 2012 wurde die Norm PDF/UA (Portable Document Format/Universal Access) - ISO 14289-1 veröffentlicht in der erstmalig die Barrierefreiheit in PDF Dokumenten beschrieben wird. Ab März 2014 ist im Rahmen des EU Mandates 376 die EU-Norm EN 301549 avisiert.

    Das Kürzel UA der Norm steht für Universal Access, was so viel heisst wie universeller Zugang.

  • Behindertengleichstellungsgesetz

    (1) Ziel dieses Gesetzes ist es, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen und zu verhindern sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Dabei wird ihren besonderen Bedürfnissen Rechnung getragen.

    Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Ombudstelle Barrierefreie Informationstechnik NRW

Seit Januar 2020 ist in NRW die Überwachungsstelle für die IT-Barrierefreiheit gestartet.

Enthalten Websites oder mobile Anwendungen öffentlicher Stellen des Landes nicht barrierefreie Inhalte, steht die Ombudsstelle für barrierefreie IT des Landes Nordrhein-Westfalen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, den Nutzerinnen und Nutzern dieser Websites und mobilen Anwendungen als Anlaufstelle zur Verfügung.

www.mags.nrw

webberatung | 15.07.2020