Präsenzveranstaltung
- Thema:
- Antifeminismus als Brückenideologie für rechte Rhetoriken
- Veranstaltungstyp:
- Präsenzveranstaltung
- Semester:
- Wintersemester 2026/27
- Zielgruppe:
- BA BiWi: Modulübergreifend;
- Ort:
- Campus Berlin
- Adresse:
- Campus Berlin
- Termin:
- 11.12.2026
bis
12.12.2026 - Zeitraum:
- Fr., 11.12.2026, 16:00 – 20:00 Uhr
Sa., 12.12.2026, 09:30 – 16:00 Uhr - Leitung:
- M.A. Paula Terstappen
- Anmeldung:
- Die Anmeldung (und Abmeldung) ist im Zeitraum vom 01.10.2026 bis 01.12.2026 über den Terminplaner möglich. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 25 Personen begrenzt und findet ab einer Mindesteilnehmerzahl von 10 Personen statt. Zur Anmeldung gelangen Sie über Folgenden Link: https://terminplaner6.dfn.de/b/2e1f1727e3a341a4d20dde308122f50f-1902471
- Auskunft erteilt:
- Hinweis:
- Veranstaltung wird als Seminar im Sinne der Studienordnung anerkannt. Es wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Antifeminismus ist kein Randphänomen, sondern agiert in aktuellen politischen Debatten als zentrales Scharnier zwischen der bürgerlicher Mitte und extrem rechten Ideologien. Das geplante Wochenendseminar beleuchtet die Funktionsweise von Antifeminismus als sogenannte „Brückenideologie“.
Hier werden wir der Frage nachgehen, wie anschlussfähige Narrative (wie die Sorge um die traditionelle Kernfamilie oder die Abwertung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt) genutzt werden, um Menschen an rassistische, nationalistische und antidemokratische Weltbilder heranzuführen.
In der Präsenzveranstaltung erarbeiten wir ein fundiertes Verständnis für die fließenden Übergänge zwischen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Dabei betrachten wir sowohl theoretische Konzepte (wie hegemoniale Männlichkeit) als auch die konkreten Strategien und Rhetoriken rechter Akteure im digitalen Raum sowie im (universitären) Alltag.
Das Seminar ist interaktiv konzipiert und verbindet wissenschaftliche Theorie mit anwendungsorientierter Praxis.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, antifeministische Strategien und demokratiefeindliche Tendenzen frühzeitig zu erkennen und wissenschaftlich zu analysieren.