Laufende Projekte

  • Projektlaufzeit der Studie:
    1. Mai 2019 – 30. April 2020

    Inhaltliche Beschreibung:
    Die Thematik des Fachkräftebedarfs im Bereich der Kindertagesbetreuung bestimmt aktuell die bildungspolitische Agenda und wird in Fachwelt und Praxis weitreichend diskutiert. Mit verschiedenen politischen Initiativen wird bereits auf den Bedarf reagiert. Gleichzeitig haben gesellschaftliche und bildungspolitische Anforderungen an das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtung in den letzten Jahren zu vielfältigen Veränderungen im pädagogischen Handeln der Fachkräfte und in der Ausbildungslandschaft geführt.

    An diesen Punkten setzt das geplante Projekt mit zwei qualitativen methodischen Zugängen an: Insgesamt werden acht Gruppendiskussionen mit pädagogischen Fachkräften (Erzieher*innen, Fachberatungen, Leitungen) und vier problemzentrierte Interviews durchgeführt. Die beiden Zugänge bauen aufeinander auf, sodass während und am Ende des Projekts zentrale Ergebnisse in Beziehung zueinander gesetzt werden.

    Im Projekt steht die Selbstperspektive der pädagogischen Fachkräfte zur aktuellen Fachkräfte-Situation im System frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) im Vordergrund. Ein Ziel ist es, das kollektiv geteilte Wissen der Berufsgruppe und anknüpfender Fachberatungen im Hinblick auf Professionalitätsverständnisse und Professionalisierungsbedarfe zu untersuchen. Berücksichtigt werden dabei die heterogenen Arbeitsanforderungen und Ausbildungsbiografien im System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Ein weiteres Ziel besteht darin, die Bedeutungen und Auswirkungen der aktuellen Fachkräfte-Situation auf Handlungsebene zu betrachten. Im Vordergrund stehen die Offenlegung problembehafteter Situationen und Zustände in Kindertageseinrichtungen und/oder die Benennung von Grenzerfahrungen professioneller Handlungsfähigkeit und Bedingungen. Darüber hinaus sind Fragen zur Zusammenarbeit der Fachkräfte relevant, die sich im Alltag durch diverse Arbeitsbedingungen und Ausbildungshintergründe konstituiert. Erfahrungen, Probleme und Herausforderungen werden dabei genauso berücksichtigt wie zukunftsweisende Ideen auch im Hinblick auf Ausbildungsmodalitäten.

    Angebunden ist die qualitative Studie an das Projekt “FachkräfteZOOM” (Laufzeit 01.01.2019-31.12.2021) im Programm “Wirksame Bildungsinvestitionen” der Bertelsmann Stiftung: www.fachkraeftezoom.de. Ein zentrales Anliegen dieses Projektes ist die Partizipation des KiTa-Fachpersonals an einer Visionsbestimmung “Zukunftsfähige KiTa”. Realisiert wird das unter anderem durch ein Fachkräfte-Forum, das sich aus insgesamt 48 pädagogischen Fachkräften, KiTa-Leitungen und Fachberatungen aller 16 Bundesländern zusammensetzt. Die kontinuierliche Diskussion der Ergebnisse aus der Studie HiSKita in diesem Fachkräfte-Forum ist sowohl für die Visionsbestimmung des Fachkräfte-Forums als auch für den Forschungsprozess der HiSKita bereichernd.

    Bertelmann Stiftung

    Gesamtprojektleitung FachkräfteZOOM:
    Kathrin Bock-Famulla

    Projektmanagement FachkräfteZOOM:
    Agnieszka Maluga

    FernUniversität in Hagen

    Projektleitung “Handeln im System. Perspektiven pädagogischer Fachkräfte in KiTas (HiSKita):
    Prof. Dr. Julia Schütz

    Wissenschaftliche Projektleitung:
    Dr. Lena Rosenkranz

    Projektmitarbeiter:
    Dr. Stefan Klusemann

  • Projektlaufzeit:
    01.01.2019-31.12.2019

    Inhaltliche Beschreibung:
    Das „Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Stifterverband unterstützt das Projekt „Meet and Read Experts” am Lehrgebiet Empirische Bildungsforschung. Die geplante Lehrinnovation basiert auf einem intermedialen Ansatz, der sich durch die Verbindung von Texten und Lehrvideos mit ausgewiesenen Wissenschaftler*innen aus der Bildungswissenschaft auszeichnet. Übergeordnetes Ziel ist die Entwicklung eines Lehrvideoverzeichnisses, das sich aus einheitlich gestalteten Interviews zusammensetzt.

    Die Wissenschaftler*innen sprechen in den Lehrvideos über ihre Forschungsfelder, disziplintragende Fragestellungen sowie deren methodologische und methodische Einordnungen. Sie verweisen darüber hinaus auf einen einschlägigen Text, der dann von den Lehrenden der FernUniversität in Hagen in der Online-Lehre aufgegriffen und in die Studienbriefe integriert wird. Die Bezugnahme der visuellen und textuellen Ausdrucksformen verspricht einen tiefgreifenden Lernprozess auf Seiten der Studierenden, der den Transfer zur eigenständig entwickelten empirischen Arbeit unterstützt.

    FernUniversität in Hagen

    Wissenschaftliche Projektleitung:
    Prof. Dr. Julia Schütz
    Fellowship für Innovation in der digitalen Hochschullehre:
    Jana Viola Frings, M.A.

    Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

    Stifterverband

  • Laufzeit:
    18.09.2018-30.06.2020

    Inhaltliche Beschreibung:
    Das Programm „Weltenschreiber – Das Literaturvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche“ der Robert Bosch Stiftung will junge Menschen für Literatur begeistern.

    Ein zentraler Baustein des Programms ist u.a. eine 18-monatige Fortbildung für Lehrkräfte zum Literarischen Schreiben. Neben den Kultusministerien der drei beteiligten Bundesländer (Baden-Württemberg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern) sind weitere Partner des Programms die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Universität Rostock und die Georg-August-Universität Göttingen, die die Lehrkräftefortbildung fachdidaktisch begleiten.

    Die Evaluation der Lehrer*innenfortbildung an den Standorten Göttingen und Rostock ist Gegenstand des Forschungsprojektes am Lehrgebiet Empirische Bildungsforschung an der FernUniversität in Hagen.

    Robert Bosch Stiftung

    Gesamtkoordination der wissenschaftlichen Begleitung:
    Prof. Dr. Ulf Abraham
    (Otto-Friedrich-Universität Bamberg)

    Organisatorische Projektabwicklung:
    Literaturhaus Stuttgart in Abstimmung mit dem Literarischen Zentrum Göttingen und dem Literaushaus Rostock.

    Wissenschaftliche Projektleitung in Hagen:
    Prof. Dr. Julia Schütz

    Projektmitarbeiterin in Hagen:
    Nora Berner, M.A.

  • Projektstart:
    1. September 2018

    Inhaltliche Beschreibung:
    Das Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme der Bertelsmann Stiftung (https://www.laendermonitor.de) kooperiert ab dem 1. September 2018 mit dem Lehrgebiet Empirische Bildungsforschung, Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung der FernUniversität in Hagen. Die Datengrundlage des Ländermonitorings basiert primär auf vertiefenden Auswertungen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik.

    Um den Status quo und die Entwicklungstrends der Frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung kontinuierlich zu beobachten und gleichzeitig dessen Weiterentwicklung voranzutreiben, sind entsprechende (bundesländerbezogene) Indikatoren notwendig, welche die gegenwärtigen Entwicklungen in den KiTa-Systemen abbilden. So kann das bereits seit 2008 bestehende Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme, zu dem der alle zwei Jahre erscheinende „Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme“ sowie das jährlich aktualisierte Onlineportal „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ gehören, allen beteiligten Akteursgruppen steuerungsrelevante Informationen liefern. Diese Daten und Impulse sind für eine qualitätsorientierte Ausgestaltung der Frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung relevant und richtungsweisend.

    Ein Ziel der Kooperation zwischen der Bertelsmann Stiftung und dem Lehrgebiet Empirische Bildungsforschung besteht darin, bereits bestehende Indikatoren auch in Hinblick auf zukünftige fachwissenschaftliche und -politische Entwicklungen diskursiv weiterzuverfolgen und gleichzeitig zur Weiterentwicklung des Monitorings beizutragen.

    Bertelsmann Stiftung

    Gesamtprojektleitung:
    Kathrin Bock-Famulla

    Projektmitarbeiterin:
    Anne Münchow

    FernUniversität in Hagen

    Wissenschaftliche Projektleitung:
    Prof. Dr. Julia Schütz & Dr. Christina Buschle

    Projektmitarbeiterinnen:
    Jana Viola Frings, M.A.,
    Felicitas Kempf, M.A.

  • Laufzeit:
    1. April 2019 – 31. März 2022

    Ziel des Projekts ist die wissenschaftliche Begleitung und formative Evaluation des Weiterbildungsangebots „Seminar Mignon – Heilpädagogik in der Frühförderung“. Die Besonderheit liegt in der anthroposophischen Ausrichtung des Weiterbildungsangebots. Dies ist in Deutschland bisher ein Alleinstellungsmerkmal und bedarf gerade aus diesem Grund einer wissenschaftlichen Überprüfung. Dazu wurde ein methodisches Design erarbeitet, das quantitative als auch qualitative Zugänge vorsieht.

    Benita Quadflieg Stiftung

    Ansprechpartnerin:
    Stefanie Tapella

    Haus Mignon e.V.:

    Projektmitarbeit:
    Dr. Marianne Irmler
    Lisa Steingrobe, M.A.

    FernUniversität in Hagen

    Projektleitung:
    Prof. Dr. Julia Schütz

    Projektmitarbeiterin:
    Dr. Lena Rosenkranz

05.08.2019