Veranstaltungen
„Verdrängt, verfolgt, vernichtet: die NS-Verfolgung von Sinti und Roma in Baden. Ein Werkstattbericht im Spiegel der Quellen"
Termin: 17.06.2026 / 18:00 Uhr
Ort: Präsenz- und Online-Veranstaltung - Zugang ohne Anmeldung
Referent: Johannes Kaiser, M.A., Doktorand an der Universität Heidelberg
Eine Veranstaltung der „Gespräche am Tor“ in Kooperation mit dem Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften der FernUniversität in Hagen
Der Referent stellt erste Ergebnisse seiner Promotionsforschung über die Diskriminierung und Verfolgung von Sinti und Roma in Karlsruhe und Baden zur Diskussion. Dabei beleuchtet er anhand ausgewählter Quellen auch die lange Vorgeschichte der behördlichen und kommunalen Repression, die den Boden für die NS-Verfolgung bereitete. Im Rahmen der nationalsozialistischen Rassenpolitik wurden mehrere hunderttausend Sinti und Roma in Europa ermordet – womit sie zu den größten Opfergruppen des NS-Regimes zählen.
Johannes Kaiser, M.A., geb. 1991, studierte Geschichte und Philosophie an der Universität Heidelberg und schloss 2019 mit dem Master of Arts in Geschichte ab, seit 2021 promoviert er zur nationalsozialistischen Verfolgung von Sinti und Roma in Baden an der Universität Heidelberg; 2018/19 Tätigkeit in verschiedenen Funktionen am Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (Heidelberg) und beim Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (ebendort), 2020–2024 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma.
-
Veranstaltungsseite: https://e.feu.de/gespraeche
Für die Online-Teilnahme:
Zoom-Zugangslink: https://e.feu.de/gespraeche-in-zoom
Meeting-ID: 852 7280 4600
Kenncode: 80696338 -
Für die Teilnahme in Präsenz kommen Sie bitte auf dem Campus Karlsruhe der FernUniversität in den Seminarraum ELSASS, Kriegsstr. 100 (2. OG), 76133 Karlsruhe.
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Gespräche am Tor - Karlsruher Begegnungen zu Wissenschaft, Politik und Kultur, die ein Forum für den Austausch über aktuelle Fragen der Wissenschaft und Forschung bietet. Sie zielt gleichsam auf einen Dialog zwischen Hagener Forschern, in der Region verankerten Wissenschaftlern und der bildungsinteressierten Öffentlichkeit vor Ort.