Rubriken

Aktuelles - Februar 2017

Internationale Komponenten im Fernstudium

Grafische Darstellung mit Büchern und Zahlen
(Foto: Thinkstock)

Das interne Förderprogramm „Innovative Lehre“ (FILeh) unterstützt neue Ideen und innovative Konzepte fürs Lehren und Lernen. Die erste Ausschreibungsrunde zur Internationalisierung ist beendet. Das Rektorat hat sechs Projekte aus den Anträgen ausgewählt. „Wir freuen uns, dass sich Lehrende aus allen Fakultäten mit ihren Ideen und Konzepten zur Internationalisierung beteiligt haben“, sagt Prof. Dr. Theo Bastiaens, Prorektor für Digitalisierung und Internationalisierung.

Gefördert werden etwa Projekte mit einer hohen Strahlkraft für andere Fakultäten oder Projekte mit hoher mediendidaktischer Qualität. Alle Lehrangebote werden englischsprachig sein und häufig in Kooperation mit europäischen Partneruniversitäten konzipiert. „Dazu zählen etwa international ausgerichtete Module oder Short Learning Programmes“, so

3,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2020

Mit „FILeh“ unterstützt das Rektorat konkrete Maßnahmen und Projekte, die Lehrende der FernUniversität konzipieren: insbesondere aktuelle Trends und innovative Ideen im Kontext von Studium und Lehre aus den Bereichen Internationalisierung, Digitalisierung und Studienstruktur. Bis zum Jahr 2020 stehen dafür insgesamt 3,5 Mio. Euro.

Ziel ist es, durch die geförderten Konzepte die Studienaktivität und die didaktische Qualität des Angebots der Hochschule weiter zu entwickeln. Gemeinsam getragen wird „FILeh“ durch die Prorektoren Prof. Dr. Theo Bastiaens und Prof. Dr. Sebastian Kubis (Studium und Diversität).

Um ihrem bildungspolitischen Auftrag gerecht zu werden, möchte die FernUniversität internationalen Aktivitäten sichtbar machen und akzentuieren. Denn: Ein globalisierter Arbeitsmarkt fordert internationalen Wissensaustausch, Kooperation und interkulturelle Kompetenz.

Ausgewählte Projekte

Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaft

Ein Onlineseminar im Master-Studiengang Governance entwickelt das Lehrgebiet von Prof. Dr. Annette Töller: „Joint Master Online Seminar in Environmental Participation”. Das künftige Angebot ersetzt erstmals die Präsenzpflicht und beschäftigt sich aus globaler Perspektive mit umweltpolitischen Themen. Unterschiedliche interaktive webbasierte Lerninstrumente bietet das Lehrgebiet Prof. Dr. Robert Gaschler zukünftig im Kurs „Cognitive Psychology with and on Multimedia Learning“ an. Gleichzeitig wird Multimedia als Instrument zur internationalen Zusammenarbeit erprobt.

Fakultät für Mathematik und Informatik

Das Lehrgebiet Prof. Dr. Jörg Keller möchte Fernstudierenden im Rahmen des Fachpraktikums in einem virtuellen Labor ermöglichen, mit Studierenden der Partneruniversitäten zusammenzuarbeiten und Zugang zu aktuellen Tools in der IT-Sicherheit zu bekommen: „International Virtual Lab on Information Security (IVLIS)“. Der künftige „Short Course“ aus dem Lehrgebiet Prof. Dr. Lars Mönch wird vorwiegend in der Wirtschaftsinformatik sowie Informatik eingesetzt und mit Fallstudien aus der Praxis in Industrieunternehmen und Dienstleistungseinrichtungen kombiniert, die Studierende in Foren, über Wikis und hybride Treffen gemeinsam lösen: „An Introduction to Modern Scheduling Algorithms“.

Rechtswissenschaftliche Fakultät

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät wird ihr bereits bestehendes Angebot von Short Learning Programs evaluieren und ausbauen sowie um ein englischsprachiges Modul zum Völkerrecht für das Netzwerk „European Distance Education in Law Network (EDELNet)“ erweitern. Dabei sollen neue didaktische Lehr- und Lernszenarien im Bereich der Rechtswissenschaften erprobt werden. Die Modulentwicklung erfolgt auch in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der britischen Open University. Das thematisch international ausgelegte Modul birgt grundsätzlich hohes Anknüpfungspotenzial für neue internationale Lehrkooperationen.

Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

Das erste englischsprachige Modul in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft hat das Lehrgebiet Prof. Dr. Stefan Smolnik für den Studiengang Wirtschaftsinformatik aufgesetzt: „Entwicklung des englischsprachigen Moduls ‘Knowledge Management’”. Knowledge Management kann nicht mit deutschsprachiger Literatur abgedeckt werden. Geplant sind internationale virtuelle Gastvorträge und hybride Veranstaltungen. Die Betreuung der Studierenden erfolgt englischsprachig.


Anja Wetter | 15.02.2017
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de