Individuelle Betreuung und Beratung für Doppelkarrierepaare

Die FernUniversität in Hagen hat gemeinsam mit weiteren Netzwerkpartnern aus der Region eine Erklärung zur Förderung von Doppelkarrierepaaren unterzeichnet.


Gruppenbild der Netzwerkpartnerinnen und -partner
Gemeinsam stark im Dual Career Netzwerk Ruhr: Für die FernUniversität unterzeichnete Kanzlerin Regina Zdebel (r.) die Vereinbarung. (Foto: Mercator Research Center Ruhr GmbH)

Die Verflechtung von beruflichen Laufbahnen gewinnt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer mehr an Bedeutung. Sie müssen oft nicht nur die eigene Karriere planen, sondern auch die der Partner. Diese verfolgen häufig selbst eine universitäre bzw. eine Karriere in der Wirtschaft. Dazu gewinnt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an Bedeutung.

Um die Wissenschaftsmetropole Ruhr für Spitzenkräfte attraktiver zu gestalten, haben sich 19 Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung aus der Region zum Dual Career Netzwerk Ruhr (DCN Ruhr) zusammengeschlossen. Mit ihrer Erklärung vernetzen sie bestehende Stellenangebote und erhöhen so die Vermittlungschancen für Dual-Career-Fälle. Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) koordiniert das Netzwerk und initiiert Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. Für die FernUniversität hat Kanzlerin Regina Zdebel die Vereinbarung unterzeichnet.

FernUni baut Unterstützung aus

Die FernUniversität ist im Jahr 2014 mit dem Gütesiegel „Faire und transparente Berufungsverhandlungen“ des Deutschen Hochschulverbands ausgezeichnet worden. Seitdem hat die hochschulinterne Diskussion über die individuelle Unterstützung Neuberufener Fahrt aufgenommen. Beratung und Betreuung bei Fragen rund um Doppelkarrieren werden schrittweise ausgebaut.

In der Abteilung Personalentwicklung deckt seit Anfang April 2016 der FamilienService den familienbezogenen Beratungs- und Betreuungsbedarf ab. Ansprechpartnerinnen sind dort die Leiterin Melanie Graf sowie Johanna Torkuhl und Miriam Spindeldreher. „Die FernUniversität möchte Dual-Career-Fragen in Zukunft noch proaktiver angehen“, sagt Kanzlerin Regina Zdebel. „Wir wollen daher individuelle Unterstützung, Beratung und Information bieten.“ Die Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung zum Dual Career Netzwerk Ruhr sei ein sichtbares Signal dafür.

Gemeinsam stärker

Das Dual Career Netzwerk Ruhr umfasst neben der FernUniversität in Hagen die Universitäten in Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund, die Hochschule Bochum, die Hochschule für Gesundheit, die Technische Hochschule Georg Agricola, die Fachhochschule Dortmund, die Westfälische Hochschule, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum und das Dortmunder Wissenschaftsnetzwerk windo. Zusammen mit dem Regionalverband Ruhr, den Wirtschaftsförderungen- bzw. entwicklungen der Städte Bochum, Dortmund und Essen, den Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet, dem Initiativkreis Ruhr und dem TechnologieZentrum Dortmund bilden sie eine starke Plattform, um die Chancen einer erfolgreichen Jobsuche für Doppelkarrierepaare in der Region zu erhöhen.

Weitere Informationen zum DCN Ruhr

Carolin Annemüller | 10.07.2017