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Aktuelles - September 2017

FernUniversität unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung

Die FernUniversität in Hagen forciert ihre Zusammenarbeit mit der mittelständischen Wirtschaft im regionalen Umland. Dafür wird auf ihrem Campus eine „Offene Werkstatt“ eingerichtet, in der gemeinsam mit Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Fachexperten Standards für die digitale Transformation im verarbeitenden Gewerbe erprobt und umgesetzt werden. Die FernUniversität kooperiert hierbei im Rahmen des neuen „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrums eStandard“ mit der HagenAgentur. Für die Rektorin der Hochschule, Prof. Dr. Ada Pellert, ist die „Digitalisierung der mittelständischen Wirtschaft ein überaus spannendes Projekt“. Um Entwicklungen, Prototypen und gemeinsames Denken hierzu geht es ab Herbst in der Offenen Werkstatt.

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FernUni-Rektorin Prof. Ada Pellert (Mitte) war Gastgeberin der Sitzung des Konsortiums „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrums eStandard“, bei der die Einrichtung der Offenen Werkstatt bekannt gegeben wurde. (Foto: FernUniversität, Pressestelle)

Unternehmen sensibilisieren und begleiten

In regionalen Offenen Werkstätten wird das Kompetenzzentrum Unternehmen für die vielfältigen Themen des digitalen Wandels sensibilisieren und sie bei der konkreten Umsetzung und der Mitwirkung bei Normierungsprozessen begleiten: durch kostenlose Informations-, Schulungs- und Vernetzungsangebote sowie Erprobungs- und Anschauungsmöglichkeiten unter Leitung der HAGENagentur. In Hagen geht es vor allem um die Unterstützung des verarbeitenden Gewerbes beim Einsatz von Standards für die digitale Transformation. In der „Offenen Werkstatt“ auf dem Campus der FernUniversität werden Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Fachexpertinnen und Fachexperten Standards erproben und umsetzen.

Das könnte auch ein Modell für weitere Kooperationen zwischen der FernUniversität und der Wirtschaft sein. In regelmäßigen Unternehmergesprächen haben etwa die Unternehmer die FernUniversität insbesondere als Partnerin in der Personalentwicklung gesehen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat seit Ende 2015 bundesweit bereits zwölf Kompetenzzentren eingerichtet, die kleine und mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe bei der Umsetzung der Digitalisierung unterstützen. Das neue „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum eStandards“ an den drei Standorten Hagen, Köln und Leipzig wird insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei praxisnah unterstützen.

Starten soll die Offene Werkstatt an der FernUniversität im Herbst: „Die Unternehmen müssen uns sagen, welche Themen sie mit uns bearbeiten wollen, wir werden entsprechend unserer Kapazitäten mit ihnen zusammenarbeiten. Das Interesse ist bei unseren Forschenden und Lehrenden groß“, betont die Rektorin. „Wichtig ist, miteinander zu sprechen und die Logiken der anderen zu verstehen.“

Beim Hagener „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum eStandards“ bestehen Kooperationen u. a. mit dem wisnet e.V. in Verbindung mit der FernUniversität, der Fachhochschule Südwestfalen, der BiTS-Hochschule, der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen und weiteren Partnern.

Externer Link zur Homepage des „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrums eStandards“

Verschiedene Kontakte mit Unternehmen

Die Kooperation sieht die FernUniversität im Zusammenhang mit der Intensivierung ihrer Kontakte zur Wirtschaft auf verschiedenen Ebenen. Die Rektorin und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen bereits in verschiedenen Projekten mit regionalen Unternehmen im Kontakt. Beim „Management Energieflexibler Fabriken“ („MaXFaB“) unterstützen Professoren verschiedener Disziplinen Unternehmen dabei, ihren Stromverbrauch optimal an das schwankende Stromangebot anzupassen.

Gerd Dapprich | 20.09.2017
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de