Sommersemester 2019

Modul V: Historische Grundlagen des europäischen Denkens

Inhalte

Das Modul führt ein in maßgebliche und wirkmächtige Paradigmen der Philosophie in Antike, Mittelalter und früher Neuzeit. Außer den in Platos Dialogen formulierten Diskussionen über ideelle Entitäten, die gemeinhin als „Platons Ideenlehre“ bezeichnet werden, stehen zum einen die philosophischen Konzepte eines Augustinus, Thomas von Aquin, Johannes Duns Scotus und Wilhelm von Ockham, zum anderen die grundlegenden Faktoren und Lehrgehalte mittelalterlichen Philosophierens sowie die unterschiedlichen Ansätze mittelalterlicher Ethiken im Mittelpunkt. Außerdem werden die geistesverwandten und doch in entscheidenden Punkten gegensätzlichen Systeme Spinozas und Leibnizens vorgestellt, deren revolutionäre Verbindung von Ethik und Metaphysik den Übergang zur philosophischen Moderne markiert.

Alle Kurse müssen belegt werden, wenn sie dieses Modul studieren möchten.

Kurs-Nr.
Titel SWS
03315 Platons Ideenlehre 1
03346 Einführung in die Philosophie des Mittelalters 2
03349 Paradigmen des Philosophierens im Mittelalter 2
03350 Philosophische Ethik im Mittelalter 1
03371 Einführung in die Philosophie von Leibniz 1
03381 Einführung in die Philosophie Spinozas 1

Zugang zu den Lernmaterialien und weiteren studienrelevanten Informationen, sowie Kontakt zu den Betreuenden und den Mitstudierenden erhalten Sie in der
moodle Lernumgebung des Moduls.
Die Lernumgebung wird zu Beginn des Semesters für die BelegerInnen des Moduls automatisch geöffnet.

Modulbeauftragte

    LG Philosophie I
    Prof. Dr. Hubertus Busche
    Tel.: 02331/987-2150
    email: hubertus.busche

        LG Philosophie I
        Doris Meyer
        E-Mail: lehrgebiet.busche
        Telefon: +49 2331 987-4634
        Fax: +49 2331 987-4602
        Sprechzeiten: Mo. 8 – 15 Uhr, Di. 8.30 – 16 Uhr, Mi. 13 – 17 Uhr, Do. 8.30 – 17 Uhr

            LG Philosophie I
            Katja Schmidt
            E-Mail: lehrgebiet.busche
            Telefon: +49 2331 987-4634
            Fax: +49 2331 987-4602
            Sprechzeiten: Mo. 8 – 15 Uhr, Di. 8.30 – 16 Uhr, Mi. 13 – 17 Uhr, Do. 8.30 – 17 Uhr

              Lernergebnisse/Kompetenzen

              Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

              • Kernthemen und exemplarische Theorien der Philosophie der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit zu erklären und zu beurteilen,
              • die Platonische Ideenlehre als eine abendländische Fundamentaltheorie zu interpretieren,
              • Kenntnisse im Hinblick auf das Selbstverständnis der Philosophie im Mittelalter vom 9. über das 12. und 13. in das beginnende 14. Jahrhundert zu erwerben,
              • die Theorien maßgeblicher Philosophen des Mittelalters (Augustinus, Thomas von Aquin, Johannes Duns Scotus, Wilhelm von Ockham) sowie Disziplinen der Ethik als eigenständige Disziplin im Mittelalter zu erklären und
              • zwei Paradigmen neuzeitlichen Philosophierens, die Systeme von Leibniz und Spinoza, zu vergleichen.

              Prüfung

              Form Prüfungsnummer Termin Anmeldeschluss
              Klausur 2013 Montag, 09.09.2019, 14-18 Uhr 15.06.2019
              Mündliche Prüfung 2014 während des Semesters 15.06.2019
              Hausarbeit 2012 während des Semesters 15.06.2019

               

              Zur Prüfungsanmeldung

               

              Weitere Informationen zum Modul

              Lehrformen

              Studienbrief, Präsenzveranstaltungen, Moodle

              Dauer

              1 Semester

              Häufigkeit

              Das Modul wird im Sommer- und Wintersemester angeboten

              Umfang

              Workload: 450 h, Credits: 15 ECTS

              Teilnahmevoraussetzungen

              Keine

              Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

              Belegung aller Kurse und erfolgreicher Abschluss der Prüfung

              Stellenwert der Note für die Endnote

              15/120