Wissenschaftliches Arbeiten – Fit für die Seminar- oder Abschlussarbeit

Zwei Personen bearbeiten Studienmaterial Foto: Torsten Silz

Arbeiten nach wissenschaftlicher Methode

In einer Abschlussarbeit (Bachelor, Master oder Diplom), aber auch in einer Seminararbeit, soll selbständig nach wissenschaftlichen Methoden ein Problem oder eine Zielsetzung bearbeitet werden. Der Erfolg bei einer Abschluss- oder Seminararbeit hängt folglich von einem grundlegenden Verständnis für wissenschaftliches Arbeiten ab. Bereits im Verlauf des Studiums soll dieses Wissen erlernt und angewendet werden. Jedoch findet selten eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema „wissenschaftliches Arbeiten“ statt. Im Folgenden haben wir daher einige Informationen über wissenschaftliches Arbeiten zusammengetragen, die Ihnen einen ersten Einstieg in dieses Themengebiet ermöglichen sollen.

Bedeutet die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Arbeiten im ersten Moment einen Mehraufwand, sollte der durch den Mehraufwand gewonnene Nutzen nicht vergessen werden. Wissenschaftliches Arbeiten ist eine Schlüsselkompetenz für die Absolvierung eines Studiums. Angeeignetes Wissen darüber hilft Ihnen bei der Bearbeitung Ihrer Kursunterlagen und bei der erfolgreichen Anfertigung von Seminar- und Abschlussarbeiten. Der Mehraufwand zu Beginn resultiert schlussendlich in einer zielgerichteten und effizienteren Arbeitsweise und macht sich in der Regel durch bessere Noten bemerkbar.

Lehrstuhlabhängige Vorgaben

In einigen Büchern oder auf einigen Webseiten finden Sie Informationen über die formale Ausgestaltung von schriftlichen Arbeiten jeglicher Art. In der Regel hat jeder Lehrstuhl, bestimmte Vorgaben für die Anfertigung von Seminar- und Abschlussarbeiten. Solche Vorgaben sind selbstverständlich vorrangig anzuwenden.

Die Vorgaben des B*IMA-Lehrstuhls finden Sie, in Form eines umfangreichen Informationspakets, unter dem Punkt "Material" zum download.

Material

Weiterführendes und unterstützendes Material (Checklisten, Vorlagen, Anleitungen, etc.) seitens des Lehrstuhls wird im Informationspaket zur Vefügung gestellt. Die inhaltlichen Vorgaben des Informationspakets (z. B. zur Anfertigung einer Gliederung oder der wissenschaftlichen Sorgfalt) sind für die Anfertigung von Seminar- und Abschlussarbeiten bindend!

Videotutorial

Ein Tutorial, in dem Sie von Univ.-Prof. Dr. Ulrike Baumöl Hinweise zum Abfassen von Seminar- und Abschlussarbeiten erhalten.


Plagiieren

Oft führen mangelnde Kenntnisse im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens zu Plagiaten. Unbewusst oder vorsätzlich werden sich fremde Inhalte zu Eigen gemacht. Dieses Vorgehen hat rein gar nichts mit wissenschaftlichen Arbeiten zu tun und ist eine betrügerische Handlung. Die nachstehenden Links verweisen zu Artikeln, die das Thema „Plagiate in der Wissenschaft“ behandeln und sollen Sie für dieses Thema sensibilisieren.

Literatur

Es gibt umfangreiche Literatur über wissenschaftliches Arbeiten. Wir haben Ihnen einige Werke zusammengefasst, die in der Universitätsbibliothek Hagen als elektronische Ressource verfügbar sind und dementsprechend direkt online eingesehen werden können

Mehr erfahren

  • Sandberg, Birgit: Wissenschaftliches Arbeiten von Abbildung bis Zitat, 2. Aufl. Oldenbourg, München 2013.
  • Leopold-Wildburger, U.; Schütze, J.: Verfassen und Vortragen – Wissenschaftliche Arbeiten und Vorträge leicht gemacht, Springer, Berlin 2010.
  • Corsten, H., Deppe, J.: Technik des wissenschaftlichen Arbeitens, 3. Aufl, Oldenbourg, München 2008.
  • Theisen, M. R.: Wissenschaftliches Arbeiten – Technik – Methodik – Form, 14. Aufl., Vahlen, München 2008.
  • Kornmeier, M.: Wissenschaftstheorie und wissenschaftliches Arbeiten – Eine Einführung für Wirtschaftswissenschaftler, Physica, Heidelberg 2007.
  • Stickel-Wolf, C.; Wolf, J.: Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken – Erfolgreich studieren – gewusst wie!, 4. Aufl., Gabler, Wiesbaden 2006.

Selbstverständlich können Sie sich auch auf die Suche nach eigener Literatur zum Thema machen. Nutzen Sie dazu die Recherchemöglichkeiten unserer Universitätsbiliothek


Lehrstuhl Baumöl | 05.07.2018