Drittmittelprojekte

 

BAMBER

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Lüdenscheid in Südwestfalen positioniert sich als Zentrum der Innovation mit einer starken industriellen Basis in Licht-, Kunststoff- und Metalltechnik. Die Stadt möchte ihre Zukunftsfähigkeit durch Bildungsangebote stärken, sieht aber eine Lücke in spezialisierten digitalen Bildungsangeboten für Jugendliche. Hier setzt das TUMO-Zentrum an, welches durch digitale Lernangebote zur Berufsorientierung und zur Vorbereitung auf den digitalen Arbeitsmarkt beitragen soll. Ziel ist es, die Verbindung zwischen Industrie und zukünftigen Fachkräften zu stärken und einen kreativen Hub zu schaffen, der auch soziale Kompetenzen fördert.

Das hier skizzierte Begleitforschungsprojekt des TUMO-Zentrums verfolgt mehrere Ziele: Es untersucht den speziellen Aufbau des Zentrums im ländlichen Raum, mögliche Synergien mit anderen Bildungsangeboten, die Erreichbarkeit der Zielgruppen, die Kompetenzen und Qualifikationen des pädagogischen Personals, die Nutzung und Zufriedenheit der Teilnehmenden, die Einbindung verschiedener Stakeholder und die Entwicklung von nachhaltigen Perspektiven für das Zentrum. Die Forschung orientiert sich dabei an den Standards der DeGEval und umfasst verschiedene Analyseebenen, um anwendungsbezogene Empfehlungen zu erarbeiten und den Erfolg sowie die Übertragbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen.

Projektleitung:

Prof. Dr. Thomas Ludwig

Projektmitarbeiter:

Lukas Schröder

Projektlaufzeit:

01.03.2024 - 31.12.2027


ELAMU

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In vielen Branchen ist es unerlässlich, genaue Informationen zur exakten chemischen Zusammensetzung von Materialien zu verfügen. Diese Informationen werden über die gesamte Lieferkette weitergereicht und entsprechend erweitert. Trotz einiger Bemühungen, dies in digitaler Form standardisiert abzubilden, werden diese für die Unternehmen wichtigen Daten häufig in Form unstrukturierter, uneinheitlicher Materialzertifikate auf Papier weitergereicht. Mittels OCR können dargestellte Zeichen als solche identifiziert. Unternehmen nutzen OCR/ICR, um Belege in eine strukturierte Form zu extrahieren, um so den Medienbruch hin zu weiterverarbeitenden Systemen teilweise zu automatisieren. Die OCR-/ICRbasierte Erkennung klassischer, gut strukturierter Bestellscheine oder Rechnungen funktioniert bereits relativ zuverlässig und kann durch die Unterstützung des rein manuellen Auslesens von Stammdaten bei Rechnungen und Belegen große Kosten- und Zeitersparnisse erzielen. Aufgrund der fehlenden Standards sowie der großen Varianz unterschiedlicher Materialzertifikate liegt die aktuelle Herausforderung darin, OCR/ICR-Technologien auch auf unstrukturierte Materialzertifikate anzuwenden. Innerhalb des hier vorgeschlagenen Forschungsprojektes ELAMU wird sich dieser Problemstellung unter einem interdisziplinären Ansatz angenommen, indem durch den Einsatz von maschinellen Lernverfahren Materialzertifikate digital eingelesen, vorverarbeitet, klassifiziert und analysiert werden können. Dabei werden Algorithmen des maschinellen Lernens eingesetzt, die den Inhalt von Dokumenten unabhängig von Regeln oder dem Layout der Dokumente erfassen, Vorverarbeitungsroutinen relevante Daten extrahieren und so ermitteln können, um welche Information es sich handelt. Die Verknüpfung von OCR bzw. ICR und künstlicher Intelligenz (Intelligent Document Processing (IDP) erlaubt einen trainierten Ansatz, um Inhalte aus beliebigen Dokumenten automatisiert auszulesen.

Projektleitung:

Prof. Dr. Thomas Ludwig

Projektmitarbeiter:

Julia Nießner

Projektlaufzeit:

01.10.2023 - 30.09.2026


KAIROS

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Öffentliche Planungsvorhaben weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf. Zudem zeigen BürgerInnen einerseits Interesse, doch nehmen sie Beteiligungsangebote nur selten wahr. Dieser paradoxe Widerspruch lässt sich durch stark ausdifferenzierte Lebensrealitäten unserer Gesellschaft erklären. Insbesondere aus der asynchronen Beanspruchung von Raum- und Zeitkontingenten resultieren Herausforderungen für analoge Beteiligungsformate, wie beispielsweise Bürgerabende oder offene Bürgerwerkstätten. Diesen Herausforderungen wird seit einigen Jahren mit digitalen asynchronen Formaten begegnet, welche jedoch ebenfalls einige Defizite aufweisen, da sie zum aktuellen Zeitpunkt, keine Möglichkeiten zur kooperativen Konzeption und Gestaltung bieten. Speziell in städteplanerischen Kontexten helfen Fotomontagen oder Videoanimationen die Komplexität zu reduzieren, doch wird den BürgerInnen so die Möglichkeit genommen, ihre Perspektiven frei zu wählen und somit eine zentrale Qualität von in-situ Erfahrungen zu erleben. Das Forschungsprojekt KAIROS möchte digitale und analoge Beteiligungsformate zusammenführen und mit Mixed Reality-Technologien und cyberphysischen Elementen erweitern. Das Ziel ist die partizipative Entwicklung einer sozio-technischen Infrastruktur, welche städtebauliche Planungsprozesse in Kommunen unterstützt und dabei wesentliche Mehrwerte für die BürgerInnen bietet. Dazu werden in zwei Kommunen die Gegebenheiten rund um bisherige und anstehende partizipative Vorhaben im Bereich der Stadtplanung ermittelt und analysiert. Daraufhin werden auf Basis eines partizipativen, menschzentrierten Vorgehens Soft- und Hardwarelösungen entwickelt und umgesetzt, um bisher rein analoge Beteiligungsformate digital zu unterstützen. Das Projekt setzt sich auch mit ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten auseinander und fördert somit langfristig innovative Digitalisierungslösungen für (öffentliche) Beteiligungsprozesse.

Projektleitung:

Prof. Dr. Thomas Ludwig

Projektmitarbeiter:

TBA

Projektlaufzeit:

01.10.2023 - 30.09.2026


KulturXpand

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Das Forschungsprojekt "KulturXpand" zielt auf die Schaffung eines interaktiven Real-World Metaverse im Kulturbereich ab. Mit Hilfe von standortbasierten Technologien, Chatbots, Augmented Reality und generativer KI ermöglicht die innovative Plattform die Erstellung von interaktiven Points of Interest (iPOI) ohne Programmierkenntnisse. Kreativschaffende können vielfältige Module wie Chatbots, 3D-Audio, AR-Visualisierungen, virtuelle Agenten oder spielerische Elemente nutzen, um immersive Nutzererlebnisse zu gestalten. Offene Schnittstellen ermöglichen die Integration in verschiedene Anwendungen. Ziel ist es, kulturelle Angebote, Bildung und Kunst im öffentlichen Raum zu fördern und attraktiver zu präsentieren. Das Projekt zielt auf Geschlechtergerechtigkeit, Nichtdiskriminierung und andere ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsziele ab. Die assoziierten Projektpartner bringen wertvolles Praxisfeedback ein, um die Plattform von Anfang an nutzerorientiert und realweltlich relevant zu gestalten.

Projektleitung:

Prof. Dr. Thomas Ludwig

Projektmitarbeiter:

Philip Weber

Projektlaufzeit:

15.10.2024 - 14.10.2027


SFB 1187 „Medien der Kooperation“

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Der SFB 1187 „Medien der Kooperation“ untersucht die Entstehung, Gestaltung und Nutzung digitaler, datenintensiver Medien und versteht diese als kooperativ erarbeitete Kooperationsbedingungen. Sein Forschungsprogramm hat den Anspruch, digitale Grundlagenforschung zu leisten, indem es Praktiken, die durch Medien entstehen, genauso wie Medien, die durch Praktiken entstehen, in den Mittelpunkt rückt und symmetrisch betrachtet. Damit wirkt der SFB seit seiner Einrichtung 2016 an einer praxeologischen Neuausrichtung der digitalen Medienforschung mit, die zwischen Geschichte und Gegenwart vermittelt und dafür historiographische, ethnographische und gestaltende Perspektiven zusammenführt. In der kommenden dritten Phase wird sich das INF-Projekt zum einen weiterhin auf die Bereitstellung notwendiger Basisinfrastrukturen und zum anderen auf die Entwicklung spezialisierter Forschungsdateninfrastrukturen unter Berücksichtigung von Sensordaten und sensorischen Praktiken konzentrieren.

Projektleitung:

Prof. Dr. Thomas Ludwig

Projektmitarbeiter:

Hina Firdaus

Projektlaufzeit:

01.01.2024 - 31.12.2027


UStahl ade

 

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Ziel ist, die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten der Metall- und Elektroindustrie (ÜBS) am Beispiel Südwestfalens mit Hilfe von engeren Kooperationsstrukturen, Technologietransfer und verbesserten Lernerfolgen der Auszubildenden für die Zukunft aufzustellen. Die Veränderungen durch Demographie, Diversität und Digitalisierung haben erhebliche Folgen für die ÜBS, die eine solche Lösung erforderlich machen. Es wird ein Konzept entwickelt, erprobt und evaluiert, das den traditionellen „Grundlehrgang Metall“ neu gestaltet und in eine überbetriebliche „Juniorfirma“ transferiert. Diese ist eine neuartige Organisationsform der überbetrieblichen Ausbildung, bei der die drei ÜBS ihre Aktivitäten eng miteinander verzahnen.

Die Schaffung realer Arbeits- und Geschäftsprozesse ermöglicht neuartige, praxisnahe, interdisziplinäre sowie sinnstiftende Lehr- und Lernprozesse für die zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse, angereichert mit digitalen Zukunftstechnologien. Damit findet gleichzeitig ein Technologietransfer in die entsendenden Ausbildungsbetriebe statt.

Die Weiterentwicklung des „Grundlehrgangs Metall“ zur Azubi-Firma ermöglicht die praxisnahe Abbildung betrieblicher Grundfunktionen, die interdisziplinäre Ausbildung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Ausbildungsberufe. Dadurch werden ab Ausbildungsbeginn das Denken und Handeln in Geschäftsprozessen, die berufliche Handlungskompetenz sowie soziale Fähigkeiten der Auszubildenden gefördert. Die drei ÜBS kooperieren eng, um Synergien zu nutzen und Lehre und Lernen zu verbessern. Die Maßnahme befähigt das Ausbildungspersonal bzgl. der fachlichen, methodischen, didaktischen und sozialen Umsetzung der entwickelten Lehr-/Lernformate und -methoden. Sie schafft geeignete Lerninfrastruktur/-orte. Dies steigert die Qualität unter Anwendung von zukunftsorientierten Technologien und innovativen Methoden. Insgesamt werden Kompetenz und Resilienz der ÜBS, des Personals und der Auszubildenden wachsen.

Projektleitung:

Prof. Dr. Thomas Ludwig

Projektmitarbeiter:

Stefanie Bächler

Projektlaufzeit:

01.03.2025 - 28.02.2028


Zukunftszentrum KI NRW

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Wir glauben, dass Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen erhöht und Arbeit besser machen kann. Dafür braucht es eine neue, praxisnahe und menschenzentrierte Herangehensweise, die neue Wege geht. Dafür steht das Zukunftszentrum KI NRW mit seinen sechs Konsortialpartner:innen.

Projektleitung:

Zentrum für Innovation und Technik in NRW

Projektpartner*innen:

FernUniversität in Hagen

Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e. V.

agentur mark GmbH

Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e. V.

Projektlaufzeit:

01.01.2023 - 31.12.2026


ABD | 16.04.2026