Stadtgesellschaft und Stadtwirtschaft zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert
- Thema:
- Stadtgesellschaft und Stadtwirtschaft zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert
- Veranstaltungstyp:
- Onlineveranstaltung
- Semester:
- Sommersemester 2026
- Zielgruppe:
-
BA KW: Modul 25203
MA GeEu: Module 26202; 26205
- Ort:
- Online
- Adresse:
-
Zoom
- Termin:
- 15.04.2026
bis
24.06.2026 - Zeitraum:
- 15.04./ 29.04./ 13.05./ 03.06./ 10.06. und 24.06.2026
jeweils von 18 - 21 Uhr
(von den sechs regulären Terminen müssen Sie bei mindestens vier anwesend sein, damit Ihnen eine Seminarveranstaltung im Sinne der Studienordnung bescheinigt werden kann) - Leitung:
- Prof. Dr. Felicitas Schmieder
- Anmeldefrist:
- 06.01.2026 - 29.03.2026
- Anmeldung:
- Online-Anmeldung - nach Freischaltung unten möglich
- Auskunft erteilt:
-
Christiane Eilers B.A., Sekretariat Schmieder
E-Mail: sekretariat.schmieder
Telefon: +49 2331 987-4752 - Hinweis:
- Veranstaltung wird als Seminar im Sinne der Studienordnung anerkannt. Es wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Stadtgesellschaft und Stadtwirtschaft zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert
Im Laufe des 12. Jh. entwickelten sich im Heiligen Römischen Reich Städte als eigenständige Sozial- und Rechtsformen, indem sich vor allem Stadtgemeinden konstituierten und vom Umland durch ihre wirtschaftliche Tätigkeit und die dafür benötigten Freiheiten abgrenzbar wurden. Städte und die ebenfalls parallel dazu sich entwickelnden Dörfer und Dorfgemeinden unterschieden sich im Laufe der Zeit – oft allerdings nur graduell – durch ihre mehr oder weniger autonome rechtliche Ausgestaltung, durch die Komplexität ihrer sozialen Verfasstheit, durch eine bedarfsorientiert ausgestaltete Kirchenlandschaft und durch wirtschaftliche Differenziertheit (in Handwerk wie im Handel). Während des späten Mittelalters gestalteten die Bürger der (größeren) Städte ihren Lebensraum innerhalb und außerhalb der Mauern in vergleichbarer, aber von Stadt zu Stadt doch sehr unterschiedlicher Weise und genossen (mittelalterliche) Freiheit und Gleichheit – bis dann die Räte immer mehr zu Obrigkeiten wurden, die Herrschaft über die ihnen untergebenen Bürger beanspruchten und durchsetzten. Das Seminar wendet sich in grundsätzlich chronologischem Zugriff vergleichend anhand verschiedener städtischer Beispiele zentralen Aspekten der deutschen Stadtgeschichte zu (so, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, städtische Freiheit, Freiheit in der Stadt, Schriftlichkeit und Mündlichkeit in der Stadt, städtischer Markt, Messe und Handel, Führungsschichten, Handwerker, Zünfte, Bruderschaften, Klöster und Klosterhöfe, Kleriker, Frauen in der Stadt).
Eine Teilnahmebescheinigung erhalten Sie, wenn Sie die im Kopf dieser Ankündigung aufgeführten Bedingungen einhalten. Die Lektüre der Pflichtlektüre und von Quellen und anderen Materialien, die zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt werden, wird nicht überprüft, ist jedoch für eine sinnvolle und für Sie selber nützliche Teilnahme dringend zu empfehlen.
Im Seminar besteht die Möglichkeit, Referate zu halten und mit Portfolio-Modulprüfungen zu verbinden. Da dies vornehmlich für die adressierten Module 25203/ G3 und 26205/ V gilt, werden Themen an Studierende, die in diesem Modulen Portfolioprüfungen ablegen wollen, bevorzugt vergeben. Andere Prüfungsleistungen (mündliche Prüfung, Hausarbeit) sind auf der Grundlage des Seminars (und von Referaten), aber im üblichen, in den Studienportalen erläuterten Rahmen ebenfalls möglich.
Die reguläre Anmeldung ist bis etwa zwei Wochen vor Seminarbeginn geöffnet; mit der Zulassung (von der Sie bei Anmeldung ausgehen können) wird eine Moodle-Plattform geöffnet werden mit Pflichtlektüre und einer Referateliste sowie einem ersten Seminar-Terminplan. Wenn Sie Interesse an Referaten haben und vor allem, wenn Sie da spezielle Ideen haben, melden Sie sich gerne schon vorher bei felicitas.schmieder.
Zur Einführung empfohlene Literatur:
Schmieder, Felicitas, Die mittelalterliche Stadt, Darmstadt 2005, 3. Auflage 2012 (das Buch wird auf der Moodle-Plattform als pdf zur Verfügung stehen)