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Neues CESA Working Paper: Wie Arbeitsmarktreformen Deutschlands Antwort auf den China-Schock prägten
[15.10.2026]In den Jahren 2003 bis 2005 fielen die Hartz-Reformen und der „China-Schock” zeitlich zusammen. Andreas Hauptmann (IAB), Hans-Jörg Schmerer und Benjamin Schwanebeck (beide FernUniversität in Hagen) untersuchen in CESA Working Paper No. 23, welchen Anteil beide Entwicklungen am Rückgang der deutschen Arbeitslosigkeit hatten. Das Modell erklärt 91 Prozent des beobachteten Rückgangs. Die Kürzung der Arbeitslosenunterstützung ist der größte Einzeltreiber, der Handel erzeugt aber den größten Teil der Wohlfahrtsgewinne. Zudem wirken Handel und Arbeitslosenunterstützung als Substitute. Bewertungen der Reformen, die den Handelsschock ignorieren, überschätzen deren Effekt um rund 70 Prozent.
15.10.2026