Schlagwort: Hochschuldidaktik

Die Situation dürfte Ihnen vielleicht bekannt vorkommen: Das nächste Semester steht an und damit wieder die Planung der Lehrveranstaltungen. Gerade Neueinsteiger*innen in die universitäre Lehre stehen dabei häufig vor einem Berg an Fragen: Was muss alles beachtet werden? Wie gehe ich am besten vor? Mit dem Didaktik-Rad bietet Frank Waldschmidt-Dietz Ihnen eine erste Hilfestellung im Dschungel der Veranstaltungsplanung, die vor allem dazu dient, zentrale didaktische Aspekte nicht aus dem Blick zu verlieren.

Am 15. Mai fand zum zehnten Mal das Netzwerk Lehre statt, diesmal zum Thema „Digitale Didaktik“. Dabei wurden die Pilotstudiengänge aus dem Projekt Lehrbetrieb, das E-Teaching-Zertifikat und einige FILeh-Projekte vorgestellt. Die ungefähr 50 Zuhörerinnen und Zuhörer erfuhren einiges über die Aktivitäten im Bereich Lehre mit digitalen Medien an der FernUni.

Forschendes Lernen bezeichnet eine Methode, bei der Studierende Wissen und Fähigkeiten durch die Partizipation an Forschungsprozessen erwerben. Abhängig vom Kompetenzniveau der Studierenden kann dies durch die Diskussion und kritische Analyse von Studien und Forschungsliteratur, begleitete ausgewählte Schritte im Forschungsprozess (Formulierung von Forschungsfragen, Aufstellen zu untersuchender Hypothesen, Erhebung und Analyse von Daten) bis hin zur komplett selbständigen Durchführung eigener Forschungsprojekte erfolgen.

Die Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik (DGHD) ist die wissenschaftliche Fachvertretung der Hochschuldidaktiker*innen in Deutschland. Einmal im Jahr findet an wechselnden Orten die Jahrestagung statt. In diesem Jahr war das KIT in Karlsruhe Veranstaltungsort und die Konferenz stand unter dem Motto „Hochschuldidaktik als professionelle Verbindung von Forschung, Politik und Praxis“. Wie es sich für eine Jahrestagung gehört, wurde ein umfangreiches Programm an Keynotes, Workshops, Impulsforen und Diskurswerkstätten angeboten, so dass wir in diesem Beitrag leider nur einen kleinen Einblick in die von uns besuchten Sessions bzw. einen Gesamteindruck der Tagung geben können.

Bei Pattern handelt es sich um eine vorgegebene Darstellungsform für erprobte Lösungen zu konkreten Problemen. Der Ansatz stammt ursprünglich aus der Architektur, wurde aber in anderen Disziplinen übernommen (bspw. Informatik). In der (Medien)Didaktik beinhalten Pattern in den meisten Fällen die Beschreibung von methodischen Ansätzen. Grundsätzlich gilt dabei, dass für ein Pattern eine gute Lösung ausreichend ist – es muss sich also nicht um „Best-Practice-Beispiele“ handeln.