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Tagungen am Institut für Geschichte und Biographie

Mensch und Staat. Erfahrungs- und kommunikationsgeschichtliche Perspektiven

Interdisziplinäre Tagung zur politischen Kulturgeschichte der deutschen Teilstaaten und Österreichs nach 1945

19.- 20. September 2014, FernUniversität in Hagen, Seminargebäude Raum 4 und 5, Universitätsstraße 33 / KSW, 58097 Hagen

Kognition und Emotion, Rationalität und Irrationalität begleiten den Menschen in seiner Begegnung mit dem Politischen – ob als Gestalter, als Teilnehmer oder als Beobachter. Während staatsbürgerliches Engagement auf institutioneller und zivilgesellschaftlicher Ebene vielfach zum Gegenstand der Forschung geworden ist, mangelt es freilich an Untersuchungen zu den Wahrnehmungs- und Verarbeitungs­mustern der großen Mehrheit der äußerlich inaktiven Adressaten staatlichen Deklamierens und Handelns.

Die Tagung „Mensch und Staat“ verfolgt das Ziel, diesem Desiderat zu begegnen, indem erfahrungs- und kommunikationsgeschichtliche Perspektiven konsequent „von unten“ eingenommen werden. Das Erkenntnisinteresse gilt dem Zusammen­spiel kognitiver und mentaler Mechanismen, es sollen Wege gefunden werden, den Wechselwirkungen zwischen lebensweltlicher und staatlicher Ebene empirisch auf die Spur zu kommen.

Mit dem der Tagung unterlegten Vergleich zwischen BRD, DDR und zweiter österreichischer Republik werden drei unterschiedlich konfigurierte Gesellschafts-, Staats- und Regierungsformationen in den Blick genommen, die in der Nachkriegsepoche in besonderer Weise vor der Herausforderung der Neubildung und Umformung politischer und staatlicher Identitätsstrukturen einschließlich der Neugestaltung des Verhältnisses von Mensch und Staat standen.

Weitere Informationen und vorläufiges Programm zur Tagung

Tagung „Biograpien der Arbeiterbewegung: Das 20. Jahrhundert“

Wissenschaftliche Konferenz des Instituts für soziale Bewegung (Bochum) in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie (FernUniversität in Hagen)

Tagung zu Ehren von Helga Grebing

am 10./11. Dezember 2010

im Institut für soziale Bewegung (ISB)

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum

Nach einer lang währenden Phase der Geringschätzung erfreuen sich historische Biographien seit etwa zwei Jahrzehnten wieder großer Resonanz. Der zunächst spürbare Mangel biographischer Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung erscheint heutewenn nicht behoben, so doch wesentlich gemildert. Vor diesem Hintergrund wird die Konferenz die den wissenschaftlichen Ertrag zu Persönlichkeiten der Arbeiterbewegungen unter Konzentration auf das 20. Jahrhundert würdigen. Die Zielsetzung der Konferenz wird dabei nicht allein auf die vergleichende Darstellung erstellter biografischer Profile gerichtet sein. Die Auseinandersetzung mit der Biografie-Forschung muss sich vielmehr einerseits auf theoretisch-methodologische Probleme, andererseits auf diejenigen Erträge konzentrieren, die solche Forschung für die Kenntnis von Handlungsweisen in Konfliktsituationen, über Zwangslagen und Handlungsspielräume, über Kontinuitäten und Brüche im "zerrissenen" 20. Jahrhundert erbracht hat. Systematisierende Fragen nach Sozialisationen und Generationsbildungen, nach Ansätzen zur Typisierung, nach Prozessen der Elitenbildung, jeweiligen politischen Handlungsfeldern sowie kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Rahmenbedingungen werden deshalb im Vordergrund stehen.

Leitung der Tagung: Prof. Dr. Klaus Tenfelde/ Dr. Jürgen Mittag

Tagung „Autobiographie und Zeitgeschichte“ am 25./26.6.2010

(in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung)

Zum zweiten mal veranstaltete das Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität in Hagen am 25./26.6.2010 eine wissenschaftliche, interdisziplinäre Tagung im Haus der FernUniversität in Lüdenscheid. 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland widmeten sich dem Phänomen „Autobiographie“ aus der Perspektive unterschiedlicher Fächer und im Hinblick auf Theorie und Realgeschichte. An den ersten Tag der Tagung schloss sich ein öffentlicher Vortrag des Journalisten und Buchautors Hans-Dieter Schütt an. Einen Pressebericht dazu finden Sie hier.

Weitere Informationen, Berichte und Programm zur Tagung

Flyer mit dem Programm [pdf]

Tagung „Erinnerung und Medialität als Kategorien politischer Kulturgeschichte. Zwischenbilanz und Perspektiven“ am 22. Februar 2008

(in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung)

Das Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität in Hagen veranstaltete am Freitag, 22. Februar 2008, zum ersten Mal eine wissenschaftliche, interdisziplinäre Tagung im Haus der FernUniversität in Lüdenscheid. 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland diskutierten über „Erinnerung und Medialität als Kategorien politischer Kulturgeschichte“. An die Tagung schloss sich der öffentliche Vortrag von Prof. Dr. Bernd Faulenbach zum Thema „Flucht und Vertreibung in der individuellen, politischen und kulturellen Erinnerung“ im Rahmen der Reihe „Lüdenscheider Gespräche“ an.

20.08.2014
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Institut für Geschichte und Biographie, 58511 Lüdenscheid, Tel.: +49 2351-24580