Ostasien zu Gast in Hagen

Der erste Workshop des neuen Forschungszentrums für volkswirtschaftliche Studien zu Ostasien findet vom 11. bis 13. Mai auf dem FernUni-Campus in Hagen statt.


Helmut Wagner und Hans-Jörg Schmerer stehen nebeneinander
Prof. Helmut Wagner (li.) und Prof. Hans-Jörg Schmerer haben gemeinsam das Forschungszentrum für volkswirtschaftliche Studien zu Ostasien gegründet. (Foto: FernUniversität, Hardy Welsch)

Auf dem Weg zum Staatsbesuch in Peking wird Dr. Markus Rodlauer einen Zwischenstopp auf dem Campus der FernUniversität in Hagen einlegen. Der Vize-Direktor der Abteilung für Asien und Pazifik beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington spricht die Key Note beim ersten Workshop des neugegründeten Forschungszentrums für volkswirtschaftliche Studien zu Ostasien.

China-Experte vom IWF spricht Keynote

„Wir freuen uns sehr, mit Dr. Markus Rodlauer einen der führenden China-Experten weltweit für unseren Gründungsworkshop gewonnen zu haben“, sagt Prof. Dr. Helmut Wagner (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Makroökonomik). Gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Hans-Jörg Schmerer (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Internationale Ökonomie) hat er im vergangenen Jahr das „Center for East Asia Macroeconomic Studies“ (CEAMeS) an der FernUniversität in Hagen gegründet.

Die inhaltliche Arbeit der internationalen Informations- und Anlaufzentrale für volkswirtschaftliche Studien zu Ostasien nimmt nun in Hagen Fahrt auf. Vom 11. bis 13. Mai kommen die Forschungspartnerinnen und –partner erstmals persönlich auf dem Campus der FernUniversität zusammen. Erwartet wird zu diesem dreitägigen Workshop auch eine Delegation des „Center for Macroeconomic Research“ der Xiamen-Universität aus China.

Thematisch im Mittelpunkt steht dabei die wirtschaftliche Entwicklung in China als wichtiger Pfeiler für zukünftige Exporte deutscher Unternehmen. Darüber hinaus geht es um die Positionierung Chinas in der Weltwirtschaft und Weltpolitik.

Gemeinsame Projekte anstoßen

„Bei unserem ersten Treffen steht vor allem das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt“, sagt Prof. Wagner. „Darüber hinaus sollen mögliche Themen, Projekte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit eruiert werden.“ Gemeinsam mit den chinesischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werden weitere Workshops in Hagen und in China folgen.

Mittelfristig sollen verstärkt gemeinsame volkswirtschaftliche Forschungsprojekte zu Ostasien initiiert werden. Neben Kooperationen mit chinesischen Universitäten und Institutionen wird auch die Zusammenarbeit mit Japan weiter ausgebaut. Zur CEAMeS-Homepage

Carolin Annemüller | 09.05.2017