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Niklas Reusch

Zweigleisig auf der Überholspur

Niklas Reusch

„Ich habe mit zehnminütigen Konzentrationsübungen angefangen während der Bachelorarbeit, ansonsten hatte ich aber keine besonderen Tricks beim Lernen“, verrät Niklas Reusch. Eigentlich kaum zu glauben bei dem rasanten Tempo, das der 19-Jährige aus Mettmann in der Nähe von Düsseldorf vorlegt: Eben erst hatte er mit Bravour sein Abitur bestanden, kurz darauf schob er auch schon seinen Bachelorabschluss im Fach Informatik an der FernUniversität in Hagen hinterher, an dem er parallel zur Schule gearbeitet hatte. Der junge Absolvent wurde während seines Fernstudiums mit Erfolg im Rahmen des Projekts SchülerUni des Studienzentrums Krefeld gefördert.

Programmierer seit der Grundschule

In der Schule fühlte sich Niklas Reusch einfach nicht mehr richtig ausgelastet. „Ich wollte etwas haben, das mich herausfordert“, sagt der heute 19-Jährige im Rückblick. Am meisten faszinierte den Schüler von jeher das Wissensfeld der Informatik. Schon in der dritten Klasse hatte er begonnen, sich mit Programmiersprachen auseinanderzusetzen. „Ich habe damals selbst versucht, Computerspiele zu programmieren“, erinnert sich Niklas Reusch. Innerhalb seiner Schule fand sein Wissensdrang jedoch kaum Resonanz – das Unterrichtsangebot deckte das Thema Informatik schlichtweg nicht ab.

Der begeisterte Hobby-Programmierer ließ sich davon nicht entmutigen und machte sich kurzerhand auf die Suche nach externen Lehrangeboten. Fündig wurde er beim Akademiestudium der FernUniversität. Er zögerte nicht und schrieb sich im Wintersemester 2013/14 für erste Informatik-Kurse ein. „Das Angebot der FernUni hat mir das Studium überhaupt erst ermöglicht“, bilanziert Niklas Reusch.

Gezielte Förderung durch das Studienzentrum

Kurz nach Beginn seines Studiums wurde der begabte Jugendliche vom Studienzentrum Krefeld der Hochschule kontaktiert und in das Projekt SchülerUni aufgenommen. Zum Wintersemester 2013/14 überführte der Jungstudierende sein Akademiestudium dann in einen abschlussorientierten Studiengang mit dem Ziel „Bachelor of Science“. Dabei wurde Niklas Reusch gezielt durch das Studienzentrum gefördert: Mentorinnen und Mentoren unterstützten ihn sowohl bei der inhaltlichen Aufbereitung als auch in planerischen Fragen rund um das Fernstudium. „Das war super!“, beurteilt der zufriedene Absolvent die wohnortnahe Betreuung. Insbesondere die Hilfe bei der Studienorganisation sei ihm „sehr wichtig“ gewesen.

Nicht zuletzt wegen der passenden Förderung stellte der Lernalltag kein Problem für Niklas Reusch dar. Das Fernstudium nahm der wissbegierige Schüler eher als eine willkommene Freizeitbeschäftigung denn als Bürde wahr: „Ich würde die Belastung nicht als stark einschätzen, weil mir das Thema einfach sehr viel Spaß gemacht hat.“ Insbesondere die Möglichkeit zur flexiblen Studiengestaltung hat dem leidenschaftlichen Feldhockeyspieler und Brettspielfan dabei geholfen, Freunde, Schule und Uni gut unter einen Hut zu bringen.

Auf zu neuen Ufern

Neben rein theoretischen Fragestellungen hat Niklas Reusch schon ein Auge auf die Praxis geworfen: In seiner Abschlussarbeit mit dem Titel „Kontextbasiertes Messaging für Handwerkskooperation“ entwickelte er einen speziellen Chat, der später Bestandteil einer App für Handwerksbetriebe sein soll, die die Koordination auf Kleinbaustellen erleichtert.

Niklas Reusch träumt davon, sich irgendwann mit einer guten Idee selbstständig zu machen. Bis dahin will er aber auf jeden Fall noch seinen Master in Informatik anschließen. Entweder im Ausland oder – falls er ein gutes Jobangebot erhalten sollte – weiterhin an der FernUni.

Stand: Februar 2017

Benedikt Reuse | 23.08.2017
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