Forschung in der Arbeits- und Organisationspsychologie
Foto: Hardy Welsch
Unsere Forschungsschwerpunkte
Die Forschungsschwerpunkte des Lehrgebiets betreffen die Wechselwirkung psychosozialer Arbeitsbedingungen mit der Gesundheit, Motivation und Persönlichkeitsentwicklung von Beschäftigten, insbesondere im Zusammenhang mit neuen Entwicklungen der Arbeitswelt. Uns interessiert also, wie die Arbeit und deren spezifische Merkmale den Menschen in seiner Entwicklung prägen, fördern oder beeinträchtigen, aber auch wie Menschen auf diesen Prozess und die Arbeitsgestaltung Einfluss nehmen.
Konkrete thematische Schwerpunkte betreffen:
- Arbeitsgestaltung und deren Wirkung auf Beschäftigte
- Ambivalente Wirkungen von Autonomie
- Konkrete Wirkmechanismen und Entstehungsbedingungen von Arbeitsstress
- Untersuchung praktischer Problemstellungen und Entwicklung von Methoden:
- Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, Vorgehensweise und Methoden
- Gesundheitsförderliche Intervention, Arbeitsanalyse und Arbeitsgestaltung
- Hybride Arbeit
- Flexible, neue Formen der Arbeit
- Die Interaktion der Arbeit mit anderen Lebensbereichen und Erholung
Aktuelle Forschungsprojekte
Arbeitsanalyse und Arbeitsgestaltung
- Projekt DIAS
KI basierter, adaptiver Dialog zur Erfassung psychischer Belastungen (Dialogue-based Assessment DIAS) gefördert vom BMAS. - Umsetzung von Gestaltungsmaßnahmen (Projekt ProEVAL) – PRO_EVAL. Längsschnittstudie zu Erfolgsfaktoren und zur Wirksamkeitsevaluation bei der Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastung (PRO-EVAL) gefördert von BG RCI und VBG | Zum Projekt
- Methoden der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
- Erfassung psychischer Belastungen bei der Arbeit.
Fragebogen zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (FGBU)
- Erfassung psychischer Belastungen bei der Arbeit.
- Wirkung und Effektstärkeren von Arbeitsgestaltungsinterventionen
Psychische Belastung bei der Arbeit in besonderen Zielgruppen
- Psychische Belastung und Coping bei neurodiversen Beschäftigten | Zum Projekt „Neurodiversität bei der Arbeit“
- PREVENT & RETURN. Psychische Belastung beruflich tätiger Schwangeren und Stillenden: Gefährdungsbeurteilung weiterentwickeln- Wiedereinstieg präventiv gestalten (gefördert vom BMAS).
Ambivalente Wirkungen flexibler und autonomer Arbeit
- Flexible Formen der Steuerung
- Selbstgestaltete Arbeit / Job Crafting
- Ambivalente Effekte von Autonomie
- Interessierte Selbstgefährdung
- Arbeitsgestaltungskompetenz/Job Crafting Preparation
Abgeschlossene Projekte
- Projekt Gesundheitsrelevanter Schutz- und Schwellenwerte (PROGRESS) | mehr
- DigiProjects - Hybride Zusammenarbeit im Fokus (DIGI Teams und DIGI LEAD) | mehr
- Hagen Matrices Test (HMT) | mehr
- Langzeitstudie von Individuen und Teams bei Entrepreneuren (LITE-Projekt) | mehr
- Im BMBF Projekt EngAGE ging es um die zweischneidige Wirkung von hoher Autonomie bei der Arbeit. | mehr
- BMBF Projekt Lebenszeit 4.0 –Zeitgerechte Region am Beispiel Nordstadt | mehr
LG Arbeits- und Organisationspsychologie
| 30.04.2026