Neurodiversität bei der Arbeit

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 Neurodiversity at Work (Work and Organisational Psychology) generiert mit ChatGPT (OpenAI)

Die Forschungsgruppe „Neurodiversität bei der Arbeit“ untersucht die Arbeitsbedingungen, arbeitsbezogenen Anforderungen und Ressourcen sowie Gestaltungsansätze für neurodivergente Menschen (insbesondere Personen im Autismus-Spektrum und mit ADHS) aus einer arbeits- und organisationspsychologischen Perspektive. Der Fokus liegt dabei sowohl auf strukturellen und organisationalen Herausforderungen einer nachhaltigen Gestaltung von Erwerbsarbeit als auch auf individuellen Erfahrungen von Erwerbsverläufen, etwa im Hinblick auf berufliche Nachhaltigkeit, Übergangsphasen oder den Umgang mit arbeitsbezogenen Leistungsanforderungen und sozialen Erwartungen am Arbeitsplatz.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse psychischer Beanspruchung, der Entstehung von Stress sowie der Stressbewältigung im Arbeitsalltag neurodivergenter Beschäftigter. Etablierte theoretische Konstrukte (z. B. Arbeitsanforderungen, Ressourcen, Autonomie oder soziale Unterstützung) werden im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit, Passung und einen möglichen Anpassungsbedarf für diese Zielgruppe untersucht und entsprechend weiterentwickelt. Darüber hinaus kommen speziell entwickelte Erhebungsinstrumente zum Einsatz, darunter der COPE-A-Fragebogen, der eine differenzierte Erfassung von Bewältigungsstrategien im Umgang mit arbeitsbezogenem Stress bei autistischen Beschäftigten ermöglicht. Weiterhin werden Motivationen, Entscheidungsprozesse und Konsequenzen von Masking und Offenlegung (Disclosure) untersucht, einschließlich ihrer kurz- und langfristigen Auswirkungen auf Wohlbefinden, Gesundheit, Leistung und berufliche Entwicklung.


Überblick über die aktuell laufenden Studien und Forschungsprojekte unserer Arbeitsgruppe

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Studienleiterin:
Dr. Kerstin Erdal, E-Mail: kerstin.erdal


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Kontakt:

LG Arbeits- und Organisationspsychologie | 02.02.2026