Allgemeine Bildungswissenschaft am Dienstagabend
Christian Beirle González/Moment/Getty Images
Auch ein Studium an der FernUniversität lebt vom gemeinsamen Austausch. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, an ausgewählten Dienstagabenden von 19 bis 20 Uhr (online) mit uns nachzudenken und zu diskutieren.
In diesem Semester setzen wir unsere Reihe Hidden Essentials fort. Unter dem Titel Hidden Essentials III: Was unter die Haut geht. Gefühle in der Pädagogik erkunden wir anhand von Scham, Neid und Trost die verborgenen Seiten pädagogischen Handelns.
Daneben startet die neue Reihe Bildung nach dem Ende der Zukunft? Pädagogische Perspektiven in Zeiten multipler Krisen. Gemeinsam fragen wir, was aus Bildung wird, wenn das Zukunftsversprechen angesichts von ökologischer Krise, globalen Konfrontationen und dem Erstarken autoritärer Bewegungen brüchig wird.
Die Zoom-Links finden Sie jeweils in den Moodle-Umgebungen unserer Module. Alternativ können Sie auch eine kurze Mail an allgemeine.bildungswissenschaft schicken. Dann senden wir Ihnen den Link zu. Eine Anmeldung oder Vorbereitung ist nicht nötig – schalten Sie sich gern einfach nach Interesse dazu.
Studienportal: Hidden Essentials IIl
Studienportal: Bildung nach dem Ende der Zukunft?
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch am Dienstagabend!
Herzliche Grüße
Der Lehrbereich Allgemeine Bildungswissenschaft
Wichtig: In unseren Veranstaltungen – ob in Präsenz oder online – wie auch in den Moodle-Foren sollen sich alle Menschen sicher fühlen können. Jegliche Formen von Diskriminierung und Belästigung haben hier keinen Platz. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die dies nicht beachten, von der Veranstaltung auszuschließen.
Vorträge und Diskussionen
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Hidden Essentials III: Was unter die Haut geht. Gefühle in der Pädagogik
Gefühle sind aus der Pädagogik kaum wegzudenken. Wer lernt, lehrt oder erzieht, erlebt Scham, Neid, Trost, Freude, Angst oder Wut. Dennoch spielen Gefühle in der Bildungswissenschaft meist nur eine Nebenrolle. Im dritten Teil der Reihe „Hidden Essentials“ nehmen wir diese Leerstelle zum Anlass, nach den affektiven Dimensionen pädagogischen Handelns zu fragen.
Gerade weil Gefühle weit mehr sind als bloße Begleiterscheinungen pädagogischer Praxis, können sie als Schlüssel zum pädagogischen Denken fungieren. Sie eröffnen einen besonderen Zugang zu Bildung, Erziehung und Lernen, machen sichtbar, was in pädagogischen Beziehungen auf dem Spiel steht, und verweisen auf Facetten pädagogischen Handelns, die sich mit Begriffen wie Wissen oder Kompetenz allein kaum erfassen lassen.
An drei Dienstagabenden (19–20 Uhr) beschäftigen wir uns exemplarisch mit Scham, Neid und Trost. Was zeigt Scham über die Verletzlichkeit pädagogischer Situationen? Warum gehören Neid und Eifersucht zu menschlichen Beziehungen – und damit auch zur Pädagogik? Und welche Rolle spielt Trost dort, wo Lernen, Scheitern oder Verletzungen nicht einfach ungeschehen gemacht werden können?
Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Sie können zuhören oder sich aktiv an der Diskussion beteiligen.
- 20.10.2026 Scham – Über Verletzlichkeit in der Pädagogik
- 17.11.2026 Neid – Zerstörerische Gefühle?
- 15.12.2026 Trost – Von Sorge und Fürsorge
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Bildung nach dem Ende der Zukunft? Pädagogische Perspektiven in Zeiten multipler Krisen
Bildung lebt von einem Versprechen: dass Zukunft offen ist. Menschen können sich verändern, Gesellschaften lassen sich gestalten, und das Morgen muss nicht so sein wie das Heute. Doch heute scheint dieses Zukunftsversprechen brüchig zu werden. Ökologische Krise, globale Konfrontationen und das Erstarken autoritärer Bewegungen verändern nicht nur die Welt, in der wir leben – sie verändern unser Verhältnis zur Zukunft. Auch pädagogisches Denken und Handeln bleiben davon nicht unberührt.
Deshalb möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren, warum Bildung auf eine offene Zukunft angewiesen ist, wie aktuelle Zeitdiagnosen dieses Selbstverständnis herausfordern und welche Perspektiven sich daraus für pädagogisches Denken ergeben. Dabei geht es nicht um einfache Antworten oder neue Zukunftsprognosen, sondern um die Frage, woran Pädagogik sich orientieren kann, wenn die Offenheit der Zukunft fraglich wird.
An ausgewählten Dienstagen (19–20 Uhr) verbinden wir bildungstheoretische Überlegungen mit gesellschaftlichen Diagnosen und aktuellen Debatten.
Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Sie können zuhören oder sich aktiv an der Diskussion beteiligen.
- 03.11.2026 Alles ist möglich! Das Versprechen der Bildung
- 01.12.2026 Wenn Zukunft fraglich wird. Zeitdiagnosen und Gegenwartsanalysen
- 12.01.2027 Wie weiter? Bildung zwischen Verlust und Zukunft