Christoph Baumann, M.A.

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Dissertationsprojekt: “Bedeutung von Anerkennung Beruflich Qualifizierter in digitalisierten Bildungsprozessen”

Der Frage nachgehend, welche Bedeutung die Anerkennung Beruflich Qualifizierter in digitalisierten Bildungsprozessen zukommt, verfolgt die angestrebte Forschungsarbeit das Ziel, die Forschungsfelder der Anerkennung, der digitalen Hochschullehre und der Beruflich Qualifizierten zu verknüpfen. Rekurrierend auf Judith Butler Konzept von Anerkennung, welches den Subjektstatus mit der Erfüllung gesellschaftlicher Normen verbindet, wird davon ausgegangen, dass der gesellschaftliche Druck zur Weiterbildung Beruflich Qualifizierte als potenziell gefährdete Subjekte setzt, für welche digitalisierte Lehre eine adäquate Möglichkeit der Universitätsbildung – und dadurch eine Form der gesellschaftlichen Anerkennung und die Festigung des Subjektstatus – bedeutet. Anhand von Interviews, welche mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet werden, gilt es herauszufinden, welche Anerkennungserfahrungen Beruflich Qualifizierte in diesem Kontext machen. Die Dissertation strebt an zu diskutieren, ob digitalisierte Lehre potenzielle Hemmnisse der Teilnahme an Seminaren abbauen kann, ob durch die Eigenheiten des Mediums die Tatsache, dass Beruflich Qualifizierte einen anderen Weg gegangen sind, stärker hervortreten kann – oder sogar betont wird –, weil die Interaktion in erster Linie schriftlich funktioniert, und ob Anerkennung der bisherigen beruflichen Erfahrungen begehrt wird.

Biografische Angaben

Vorträge

13.08.2021