Nachwuchsforschergruppe "Hochschule und Diversität"

Foto: FernUniversität
(v.l.) K.Walgenbach, S.Schneider, K. Popal-Akhzarati, C.Baumann

Die Nachwuchsforschendengruppe (NFG) „Hochschule und Diversität“ wird von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert und ist unter der Leitung von Prof. Dr. Katharina Walgenbach an der FernUniversität Hagen angesiedelt.

Mit dem Ziel individuelle Dissertationsprojekte wissenschaftlich-thematisch zu vernetzen sowie die Promotionsphase zu optimieren ist die NFG als Kooperationsmöglichkeit geschaffen, um gemeinsam zu forschen.

Mit Beginn im August 2018 untersuchen die Doktorand_innen der NFG in drei Dissertationsprojekten das Thema Hochschule und Diversität aus einer machtkritischen Perspektive. Disziplinär verortet sich die Nachwuchsforschergruppe in der Bildungs- bzw. Erziehungswissenschaft.

Aktuelles:

Workshop dokumentarische Methode (24. + 25. Oktober 2019, Berlin)

Referent: Prof. Arnd-Michael Nohl
Schwerpunkte: Auswertung von Einzelinterviews & Typenbildung
Der Workshop zielt explizit nicht auf die Auswertung von Gruppeninterviews.
Ansprechpartner der NFG: Sebastian Schneider (sebastian.schneider@fernuni-hagen.de)


Workshop Grounded Theory (8. + 9. November 2019, Hagen)

Referent: Prof. Dr. Dieter Nittel
Schwerpunkte: Auswertung Interviews, Bildanalyse, Kodierung, theoretische Konzepte
Ansprechpartner der NFG: Christoph Baumann (christoph.baumann@fernuni-hagen.de)


Bisherige:

Kick-Off-Treffen der NFG (14. – 18. August 2018, Hagen)

  • Kolloquium
  • Coaching Jutta Wergen
  • Citavi-Schulung
  • Adobe-Connect-Schulung


Workshop: Qualitative Interviews (9. + 10. Oktober 2018, Hagen)

Referentin: Rubina Vock (Institut für qualitative Forschung aus Berlin (Institut für Qualitative Forschung).

Schwerpunkte: Einführung Qualitative Interviews, Die Kunst der Fragestellung, Arbeit am Leitfaden


Workshop: Position. Macht. Wissenschaft. Zur Relevanz kritischer Selbstreflexion in den Sozial- und Geisteswissenschaften. (25. + 26. Juni 2019, Hagen)

Referent_innen:

  • Dr. Heike Raab (Frankfurt): Identitätskritik und betroffenenenkontrollierte Forschung. Epistemologische Prämissen und Aporien der Disability Studies.
  • Dr. Maximilian Waldmann (Hagen): Zum Problem der (Selbst-)Positionierung in (wissenschaftlichen) Gender Diskursen aus männlichkeitskritischer Perspektive
  • Prof. Dr. María Do Mar Castro Varela

Gemeinsam mit Promovierenden aus unterschiedlichen Disziplinen haben wir uns mit dem komplexen Phänomen der eigenen sozialen Positionierung in der Forschung auseinandersetzt:

  • Wie wirkt sie sich auf unsere Forschungsinteressen, Fragestellung, Erhebungssituationen/Feldforschung und auf die Auswertung/Analyse aus?
  • Wie sieht ein möglicher Balanceakt zwischen dem Anspruch der „Objektivität“ der Wissenschaft auf der einen und der Rolle unserer Subjektivität bzw. sozialen Positionierung im Forschungsprozess auf der anderen Seite aus?
  • Welchen Unterschied macht es dabei, wenn wir als Forschende selbst eine marginalisierte und/oder privilegierte Position innehaben?

Im Anschluss gab Prof. Dr. María Do Mar Castro Varela zunächst in einem Impulsvortrag einen Überblick über die Perspektiven der Postcolonial Studies auf diese Fragen. Anschließend wurden in einem längeren Workshop mit ihr die Dissertationsprojekte von Robert Barbarino (Robert Barbarino - FG International Planning Studies - Fakultät Raumplanung - TU Dortmund) und Nele Weiher (Institut für Politikwissenschaft - Nele Weiher) eingehender diskutiert.

E-Mail: nfg.hochschule-diversitaet@fernuni-hagen.de

Postanschrift:

FernUniversität in Hagen
Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften
Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung
Lehrgebiet Bildung und Differenz
58084 Hagen

14.08.2019