Veranstaltungen

Foto: MirageC/Moment/Getty Images

Hier finden Sie Informationen zu geplanten und vergangenen Veranstaltungen der Forschungsgruppe „Gender Politics“.


31. Mai 2022

Online-Vortrag: „Queer Partisaning Filmmaking: Strategies, Forms, and Traces“

Die Online-Vortragsreihe der Forschungsgruppe „Gender Politics“ der FernUniversität wird fortgesetzt: Am Dienstag, 31. Mai, um 14 Uhr hält Masha Godovannaya den Vortrag „Queer Partisaning Filmmaking: Strategies, Forms, and Traces“. Interessierte können sich über folgenden Link zuschalten:

zum ZOOM-Meeting

(Meeting-ID: 640 4043 7325 | Kenncode: 43278704)

Abstract

My presentation will provide a short overview of the concept of "queer partisaning" that I've been developing in relation to my filmmaking practice within research on queer relationality and kin-making. Departing from several theoretical concepts, I will share some insights on my practical approaches to experimental filmmaking and the relational aspects of the films' productions where ethics, aesthetics, epistemic, and the social are interwoven with one another.

Masha Godovannaya

Masha Godovannaya is a visual artist, experimental filmmaker, and queer-feminist researcher. Approaching art production as artistic research and collective action, Masha’s artistic practice draws on combinations of approaches and spheres such as moving image theory, experimental cinema and DIY video tradition, social science, queer theory, decolonial methodologies, and contemporary art.

Masha holds an MFA degree in Film/Video from Milton Avery Graduate School of the Arts, Bard College, New York, and MA in Sociology from European University in St. Petersburg, Russia. Currently, she is a candidate in PhD in Practice at the Academy of Fine Arts, Vienna, Austria.

Masha’s films and visual works have been shown at many festivals, screenings and art venues such as Rotterdam Film Festival, the Tate Modern, Oberhausen International Film Festival, London Film Festival, Manifesta-10, 7th Liverpool Biennial, Center Georges Pompidou, etc.

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2./3. Juni 2022

Tagung Campus Berlin

Pop und Post. Feminismus im Zeitalter der Digitalisierung

In Kooperation mit Prof. Dr. Tanja Prokić von der Ludwig-Maximillians-Universität München richtet die Forschungsgruppe „Gender Politics“ der FernUniversität am 2. und 3. Juni die Tagung „Pop und Post. Feminismus im Zeitalter der Digitalisierung“ aus.

Zum Tagungsflyer (PDF, 945 KB)

Im Zentrum der Tagungsbeiträge stehen Fragen nach der Möglichkeit und den Grenzen der feministischen Kritik, ihre Verlagerung von politischen Diskussionen und Machtkämpfen in soziale Netzwerke und der Entstehung des Netzfeminismus mit den Problemen der Verwässerung feministischer Themen zugunsten neoliberaler Ideale. Die Popkultur stellt hierbei Vorbilder der Leistungsgesellschaft zur Verfügung und unterfüttert das kulturelle Imaginäre eines angeblich paritär zugänglichen Anschlusses an die Gesellschaft durch das Internet. Feministische Botschaften und der Netzfeminismus dienen als Aufmerksamkeitsgeneratoren oder lassen sich als „Labeling“ instrumentalisieren, wobei sie gleichzeitig eine enorme Verbreitung in politischen Diskursen erfahren.

Mehr zu Prof. Dr. Tanja Prokić


11. und 12. November 2022

Weihnachtsfilme lesen 2: Krisengeschichten

Der Workshop findet am 11. und 12. November 2022 als Hybridveranstaltung in der FernUniversität in Hagen sowie online statt. Die Übernahme der Fahrt- und Übernachtungskosten ist geplant.

Veranstaltet wird der Workshop von Prof. Andrea Geier (Universität Trier), Jun.-Prof. Irina Gradinari (FernUniversität in Hagen) und Dr. Irmtraud Hnilica (FernUniversität in Hagen).

Abstract:

Wie kein anderer Feiertag ist Weihnachten als zentrales Ritual der westlichen christlichen Kultur mit Bedeutungen und Traditionen aufgeladen, die trotz ihrer universalen Anmutung einem historischen und vor allem medienästhetischen Wandel unterliegen. In der bestehenden Form hätte sich Weihnachten ohne den Film möglicherweise gar nicht etabliert. Filme sind Bestandteile unseres Wissens- und Wahrnehmungssystems, in dem Weihnachten mit Begehren und Ängsten, aktuellen Diskursen und politischen Imaginationen verwoben wird. „Weihnachtsfilme lesen“ ist daher grundsätzlich ein kulturwissenschaftliches Unterfangen, das gerade intersektionale Analyse möglich macht. Daher lohnt es sich, Weihnachtsfilme analytisch ernst zu nehmen. Mit einem Hybridworkshop und einer Online-Vortragsreihe im November und Dezember 2021 haben wir dieses Projekt begonnen.

Mit einem Workshop „Weihnachtsfilme lesen 2: Krisengeschichten“ soll es nun im November 2022 fortgesetzt werden. Während im Vorjahr insbesondere Race, Class und Gender im Zentrum der Analyse des Genres standen, soll es diesmal um Krisengeschichten gehen. Denn ganz entgegen dem Klischee, dass Weihnachtsfilme stets nur von der heilen Welt erzählten, zeigen gerade sie regelmäßig Krisen – unter anderem der Familie, der Liebe und der Genderrollen. Auch ökonomische Probleme spitzen sich anhand des Geschenkeimperativs rund um Weihnachten zu. Die mit Weihnachten verbundene Vorstellung besonderer Harmonie stellt einen besonders wirksamen Hintergrund dar, vor dem sich private wie soziale Verwerfungen umso schärfer abzeichnen. Gerade für diese, so die Prämisse des Workshops, interessieren sich Weihnachtsfilme in besonderer Weise. Im Fokus stehen Krisennarrative, Deregulierung und Verunsicherung als ästhetische Phänomene sowie diskursive Verhandlungsprozesse der (De-)Stabilisierung, vor allem aber genrespezifische Mechanismen der Weihnachtsfilme, Krisen darzustellen und zu beheben. Nach wie vor interessiert uns auch die Rolle, die Race, Class und Gender in diesen weihnachtlichen Krisenkonfigurationen spielen.

Vorschläge für Vorträge, die sich mit Weihnachtsfilm-Krisen beschäftigen, erbitten wir bis spätestens zum 30. Juni 2022 an: irmtraud.hnilica

Call for Papers zum Workshop „Weihnachtsfilme lesen 2: Krisengeschichten“ (PDF 66 KB)

 
  • 29. April 2022

    Online-Vortrag: „Queer(end)es quantitatives Forschungshandeln“

    Am Freitag, 29. April, um 14 Uhr hält Dr. Julia Scholz den Vortrag „Queer(end)es quantitatives Forschungshandeln“. Die Anmeldung erfolgt per Mail an carolin.rolf.

    Abstract:

    Quantitative Forschung zählt Entitäten während Queer Theory deren Herstellung analysiert. Der Vortrag wird zunächst auf die Widersprüchlichkeiten eingehen, die sich ergeben, wenn queertheoretische Kritiken ernst genommen und dennoch einer empirischen Frage quantitativ begegnet werden will. Anschließend wird mit Rückgriff auf Karen Barads Agential Realism der Vorschlag einer queer(end)en wissenschaftstheoretischen Position für quantitatives Forschen diskutiert. Diese Position beinhaltet ein verändertes Verständnis von Messung, von Objektivität, von Entitäten und der Interpretation von Ergebnissen. Ebenso wird diskutiert, inwiefern ein solches Vorgehen ein queeres und queerendes Forschungshandeln darstellt.

    Mehr zu Dr. Julia Scholz

    Dr. Dipl.-Psych. Julia Scholz hat 2018 mit einer wissenschaftstheoretischen Arbeit über „Agential Realism als Basis queer(end)er Experimentalpsychologie“ in der Psychologie promoviert und Heimat in den interdisziplinären Gender und Queer Studies gefunden. Dort kann Julia Scholz die Komplikationen und Implikationen von queer(end)er quantitativer Forschung weiter verfolgen. Seit 2017 ist Julia Scholz für die Studiengangkoordination des Masters Gender & Queer Studies an der Uni Köln angestellt.


    22. März 2022

    Online-Vortrag: „Gender und Diversity: Herausforderungen und Perspektiven für die Wissenschaftsgeschichte“

    Am Dienstag, 22. März, um 14 Uhr hält Dr. Andrea Reichenberger den Vortrag „Gender und Diversity: Herausforderungen und Perspektiven für die Wissenschaftsgeschichte“. Die Anmeldung erfolgt per Mail an judith.Schreier.

    Abstract:

    Die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in Wissenschaft und Forschung ist eine der tragenden Säulen für eine tragfähige und nachhaltige Entwicklung von Demokratie, Wohlstand und Fortschritt. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, welchen Beitrag die Wissenschaftsgeschichte zur Erreichung dieses Ziels leisten kann. Es sollen Herausforderungen und Perspektiven analysiert und diskutiert werden, die sich daraus für die aktuelle Wissenschaftsgeschichtsschreibung ergeben. Zu einer dieser Herausforderungen zählt die Frage nach dem Macht / Machtlosigkeit, Sichtbarkeit / Unsichtbarkeit feministischer Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsforschung in Bereichen der Digital History und die daraus erwachsenden Implikationen für den Umgang mit Quellenkorpora und Archivforschung.

    Mehr zu Dr. Andrea Reichenberger


    08. Februar 2022

    Online-Vortrag: „Stabilisierung von Geschlechterverhältnissen. Konzepte und Befunde aus der Männlichkeitenforschung“

    Die Online-Vortragsreihe der Forschungsgruppe Gender Politics wird am Dienstag, 8. Februar, um 14 Uhr mit dem Vortrag „Stabilisierung von Geschlechterverhältnissen. Konzepte und Befunde aus der Männlichkeitenforschung“ von Prof. Dr. Diana Lengersdorf fortgesetzt.

    Die Anmeldung erfolgt unter Carolin.Rolf, Koordinatorin der Forschungsgruppe.

    Abstract:

    Geschlechterverhältnisse sind gesellschaftliche Verhältnisse und als solche grundlegend offen für Veränderungen. Insofern ist die Frage der Stabilisierung von Geschlechterverhältnisse eine, die die Geschlechterforschung schon lange umtreibt. Wie kann es sein, das z.B. die männliche Vorherrschaft noch immer wirkmächtig ist, obwohl sich Gesetze, Gepflogenheiten und Haltungen (in Deutschland) geändert haben.
    Der Vortrag antwortet auf diese Fragen mit zentralen Konzepten der Männlichkeitenforschung und wird dies anhand von Material, gewonnen in einem DFG-geförderten Projekt (geleitet zusammen mit Michael Meuser), verdeutlichen.

    Mehr zu Prof. Dr. Diana Lengersdorf:

    Diana Lengersdorf hat seit 2017 eine Professur für Geschlechtersoziologie Universität Bielefeld inne, zuvor war sie an der Universität zu Köln auf einer Professur für Geschlecht, Technik und Organisation. Diana Lengersdorf ist aktuell PI im von der DFG-geförderten Graduiertenkolleg „Geschlecht als Erfahrung“ und im Vorstand des vom Land NRW geförderten Profils „InChangE - Individualisierung in sich ändernden Umwelten“. Diana Lengersdorf ist stellv. Sprecherin des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW und beteiligt sich an den Initiativen zur Etablierung eines deutschlandweiten Netzwerks der Science and Technology Studies.


    18. Januar 2022

    Online-Vortrag: „Kritische Geschlechterforschung in der Biologie - Ansätze und Ergebnisse“

    Die Online-Vortragsreihe der Forschungsgruppe Gender Politics wird am Dienstag, 18. Januar 2022, um 14 Uhr mit dem Vortrag „Kritische Geschlechterforschung in der Biologie - Ansätze und Ergebnisse“ von Prof. Dr. Kerstin Palm fortgesetzt.

    Die Anmeldung erfolgt per Mail an Carolin.Rolf, Koordinatorin der Forschungsgruppe.

    Abstract:

    Im Zuge der Entstehung der Geschlechterforschung an den Universitäten entstand in den 1970er Jahren in vielen Disziplinen kritische Forschung zu Geschlecht, so auch in der Biologie. Obwohl diese kritische gendertheoretisch informierte Biologie inzwischen seit fünf Jahrzehnten eine Fülle an Ergebnissen hervorgebracht hat, ist dieser Forschungsbereich in den Gender Studies immer noch relativ unbekannt. Der Vortrag stellt die Entwicklung der Kritischen Biologie und zentrale Forschungsbereiche und Ergebnisse vor und erläutert den wichtigen Stellenwert biologischer Forschung für die Gender Studies.

    Prof. Dr. Kerstin Palm: Promotion in Biologie, Habilitation in Kulturwissenschaft, Lehre und Forschung seit 2013 in der Wissenschaftsgeschichte am Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin; Forschungsschwerpunkte: gendertheoretisch fundierte Gesundheitswissenschaften und Biologie, Biologiegeschichte, Wissenschaftsphilosophie, Materialität, Theorie und Praxis der Transdisziplinarität

  • 14. Dezember 2021

    Online-Vortrag: „Kira Muratova’s Queer Cinema: Conceptualising Embodiment.“

    Die Online-Vortragsreihe der Forschungsgruppe „Gender Politics” wird fortgesetzt: Am Dienstag, 14. Dezember um 13 Uhr hält Prof. Dr. Vlad Strukov den Vortrag „Kira Muratova’s Queer Cinema: Conceptualising Embodiment.“

    Abstract:

    Muratova’s films have been included in the auteur canon, on the one hand, and have been employed in the analysis of (post-)Soviet cultures, on the other. For example, her films have been considered in the context of chernukha cinema, or in the context of the twenty first century sexuality politics, namely, her collaboration with Renata Litvinova. Indeed, Muratova had supplied films that question patriarchal structures and point at the possibility of non-binary relations as we find already in her Brief Encounters. Yet her films have not been examined from the perspective of queerness which I understand here as an embodied experience of other sexualities with a distinct agenda of transgression. In this paper I will consider Muratova’s cinema through the prism of queer theory and queer film theory. I will conceptualise the ways in which Muratova works with non-heteronormative sexuality. Starting with a reflection on Muratova’s queer characters I will move to investigate Muratova’s queer world building. The paper will make a contribution to current theories of queer world building which are about being in the world and also constructing worlds. The analysis will be informed by my recent research on contemporary cinema as well as research on queer visual culture.

    Vlad Strukov is an Associate Professor in Film and Digital Culture at the University of Leeds. He has previously been a visiting professor / researcher at the Universities of Copenhagen, Helsinki, London, Moscow, and Pittsburgh. He is also an independent art and film curator. He makes regular appearances in international media such as Al Jazeera, American Public Radio, BBC, and RBK. He is the founding and principal editor of an international journal, ‘Digital Icons: Studies in Russian, Eurasian and Central European New Media’ (www.digitalicons.org). He explores theories of empire and nationhood, global journalism and grassroots media, consumption and celebrity by considering the Russian Federation and the Russian-speaking world as his case study. In the last two years he has published the following books: ‘Contemporary Russian Cinema: Symbols of a New Era’, ‘Memory and Securitization in Contemporary Europe’, ‘Popular Geopolitics: Plotting an Evolving Interdiscipline’, and ‘Building New Worlds: Industry and Visual Culture’.


    19./20. November | 30. November | 7. und 14. Dezember 2021

    Workshop und Online-Vortragsreihe

    „Weihnachtsfilme lesen“

    Workshop und Vortragsreihe, die zunächst als informelle Kooperation des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) der Universität Trier und der an der FernUniversität in Hagen beheimateten Forschungsgruppe „Gender Politics“ auf Twitter entstanden sind, widmen sich der Analyse von Weihnachtsfilmen. Im Fokus stehen dabei Fragen von gender, race und class; die Vorträge nehmen Filme wie u.a. Die Hard, Bridget Jones, Love Actually, The Muppet Christmas Carol, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel oder The Christmas Chronicles in den Blick. Mit Claudia Liebrand, Annette Keck, Simon Sahner, Sandra Beck, Nikolas Immer, Thomas Wortmann u.a.

    Übersicht über die Online-Vorträge

    30. November 2021, 18 bis 20 Uhr
    Simon Sahner (Greifswald): Millenials – allein zu Haus: Die Serie ÜberWeihnachten im Kontext von Kitsch, Nostalgie und Streamingzeitalter


    7. Dezember 2021, 18 bis 20 Uhr
    Thomas Wortmann (Mannheim): Geld und/oder Liebe? Jack Golds Der kleine Lord (1980)


    14. Dezember 2021, 18 bis 20 Uhr
    Andrea Geier (Trier): Märchenhafte Ordnungen in Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (race, class, gender)

    Flyer mit Programm (PDF 315 KB)


    16. November 2021

    Online-Vortrag: „Die Gender Studies: Wissenschaft, Politik und politische Relevanz“

    Die Online-Vortragsreihe der Forschungsgruppe Gender Politics wird am Dienstag, 16. November, um 14 Uhr mit dem Vortrag „Die Gender Studies: Wissenschaft, Politik und politische Relevanz“ von Prof. Dr. Sabine Grenz fortgesetzt.

    Sabine Grenz, Ass.-Prof. Dr. ist Professorin für Gender Studies an der Universität Wien und Privatdozentin für Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit forscht sie zu (feministischer) Post-Säkularität, feministischer Methodologie und Epistemologie sowie Intersektionalität. Mehr zur Person

    Abstract:

    Die Gender Studies sind einerseits ein nicht mehr wegzudenkendes und als notwendig anerkanntes Forschungsfeld. Andererseits bestehen dem Gebiet gegenüber nach wie vor skeptische Haltungen. So wird beispielsweise immer wieder davon gesprochen, die Gender Studies seien nicht wirklich wissenschaftlich, sondern eher politisch. In dem Vortrag geht Sabine Grenz vor dem Hintergrund interdisziplinärer Wissenschaftsforschung der Frage nach, was es für Wissenschaften bedeutet, politisch zu sein und inwiefern alle Wissenschaften den Umstand teilen, von politischer Relevanz zu sein. Des Weiteren ist auch der historische (und immer noch nachwirkende Ausschluss) von Frauen aus den Wissenschaften als politisches Handeln zu verstehen. In einem weiteren Teil wird dies auch im Hinblick auf die augenblickliche politische Situation in Europa und anderen Teilen der Welt beleuchtet. Denn die politische Relevanz der Gender Studies tritt angesichts des augenblicklich erstarkenden Rechtspopulismus besonders deutlich zutage, da nicht nur die politischen Ziele der Gleichberechtigung in Frage gestellt werden, sondern auch die zugrundeliegende Forschung.


    11. und 12. November 2021

    Online-Kolloquium für (Post)Doktorand*innen

    Die Forschungsgruppe „Gender Politics“ richtet am 11. und 12. November das Online-Kolloquium für (Post)Doktorand*innen aus.

    Begleitet wird das Kolloquium von Jun.-Prof. Dr. Evangelia Kindinger der Humboldt-Universität zu Berlin, die am 11. November um 16 Uhr den Vortrag „Immer schön positiv sein? Eine Einführung in Fat Studies, Konzipierungen des dicken Körpers und Body Positivity“ hält.

    Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer (PDF 97 KB).

    Evangelia Kindinger ist Juniorprofessorin für die Literatur und Kultur Nordamerikas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist die Autorin von Homebound: Diaspora Spaces and Selves in Greek American Return Narratives (Universitätsverlag Winter, 2015), und Mitherausgeberin von The Intersections of Whiteness (Routledge, 2019) und After the Storm: The Cultural Politics of Hurricane Katrina (transcript, 2016). Sie forscht und publiziert zu Fat Studies, Critical Whiteness Studies, Southern Studies und US-amerikanischer Populärkultur.

    Weitere Informationen

    Abstract:

    In ihrem Vortrag beschäftigt sich Evangelia Kindinger zunächst mit Körperdiskursen, die den dicken Körper als besonders 'besorgniserregend' konzipieren und konzipiert haben. Im zweiten Schritt wendet sie sich Bestrebungen zu, die versuchen diesen 'besorgniserregenden', dicken Körper zu rehabilitieren, zum Beispiel Body Positivity und Fettaktivismus. Hier konzentriert sie sich insbesondere auf mediale Repräsentationen von Dicksein in den USA und Deutschland.


    6. bis 8. Mai | 13. und 14. Mai | 14. bis 15. September 2021

    Internationales Symposium

    „People don’t like to look at this…“ The Cinema of Kira Muratova

    web-muratovaFoto: Konstantin Donin
    Kira Muratova, fotografiert 2017

    Das so ungewöhnliche wie innovative Werk der talentierten Filmregisseurin Kira Muratova (1934 – 2018) wird heute in der Regel dem elitären Autorenfilm zugerechnet. Im Gegensatz zu Andrei Tarkowski ist Kira Muratov dem internationalen Publikum kaum bekannt. Ihr Werk ist ungewöhnlich, leistet auch gegenüber der wissenschaftlichen Analyse Widerstand. Der russisch-amerikanische Kinotheoretiker Mikhail Iampolski zählt Kira Muratova neben Aleksandr Sokurov und Aleksej German sr. zu den bedeutendsten Regisseur*innen der spät- und postsowjetischen Periode. An einer anderen Stelle bezeichnet er sie gar als Filmphilosophin.

    Mit dem Symposium, das die erste internationale Tagung zum Werk von Kira Muratova darstellt, möchte die Forschungsgruppe Gender Politics internationale Forscher*innen, die sich mit Kira Muratova beschäftigen, zusammenbringen, die bestehende Forschung auswerten und ergänzen sowie eine neue Auseinandersetzung mit ihrem Werk vor dem Hintergrund neuer Kultur- und Filmtheorien initiieren. Das Treffen dient auch der Vorbereitung zu einem internationalen Forschungsprojekt. Keynotes hielten Nancy Condee (University of Pittsburgh), Mikhail Iampolski (New York University) und Eugénie Zvonkine (Université Paris VIII).

    Die Organisation liegt bei Irina Gradinari (FernUniversität in Hagen) und Irina Schulzki (LMU München). Die Tagung wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mitgefördert.

    Wordpress-Blog zum Symposium mit allen Infos

    Flyer mit Programm (PDF 295 KB)

    Poster der Veranstaltung (PDF 1 MB)


    25. Mai 2021

    Online-Vortrag: „Young, beautiful and abused. Constructions of femininity in the narratives of victim-survivors of intimate partner violence in St. Petersburg, Russia.“

    Die Online-Vortragsreihe der Forschungsgruppe Gender Politics setzte sich fort: Am 25. Mai hielt Dr. Ksenia Meshkova den Vortrag „Young, beautiful and abused. Constructions of femininity in the narratives of victim-survivors of intimate partner violence in St. Petersburg, Russia.“

    Abstract zum Vortrag:

    In ihrer Forschung beschäftigt sich Ksenia Meshkova mit der Frage, was Intimpartnergewalt mit den Genderrollen und Geschlechterkonstruktionen zu tun hat. Anhand von biographischen Interviews und thematischen Analysen mit jungen, gut ausgebildeten Frauen aus Sankt Petersburg, die Gewalt in ihren Beziehungen erlebt haben, geht sie der Frage nach, wie Frau- und Mannsein sowie heterosexuellen Beziehungen konstruiert werden und wie diese Konstruktionen Beziehungsgewalt unterstützen und begünstigen.

    Mehr zu Ksenia Meshkova


    23. April 2021

    Online-Vortrag: „Care-Notstand war schon vor Corona: Eine Kritik an der offiziellen Corona Politik.“

    Am 23.04.2021 hielt Dr. Tove Soiland den Vortrag „Care-Notstand war schon vor Corona: Eine Kritik an der offiziellen Corona Politik.“

    Abstract zum Vortrag:
    Der Vortrag vertritt mit Vandava Shiva die These, dass wir gegenwärtig einen Umbau der Gesundheitsvorsorge erleben, der anstelle der arbeitsintensiven Pflege und Fürsorge eine technologische Lösung setzen will. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es bei den gegenwärtigen Lockdown-Maßnahmen tatsächlich um den Schutz der Bevölkerung und ihrer Gesundheit geht oder ob die Bevölkerung hier nicht vielmehr den Preis zu zahlen hat für den jahrelangen neoliberalen Abbau des Gesundheitswesens, der gerade in der gegenwärtigen Krise massiv vorangetrieben wird. So betrachtet erscheint die staatliche Corona-Politik als ein unglaublicher Angriff auf die immer stärker werdende feministische Bewegung der vergangenen Jahre, die in ihrer Skandalisierung des Care-Notstandes auf sehr viel Gehör stieß. Über die Feststellung hinaus, dass Frauen einmal mehr die Hauptlast der Krise zu tragen haben, will der Vortrag deshalb auch zur Diskussion stellen, was diese Krise überhaupt ist.


    13. April 2021

    Online-Vortrag: „Antifeminismus als strategische (De)Thematisierung von Wandel in den Geschlechterverhältnissen“

    Die Online Vortragsreihe der Forschungsgruppe Gender Politics fand ihre Fortsetzung am 13. April 2021 mit der Politikwissenschaftlerin Professorin Dr. Annette Henninger und ihrem Vortrag „Antifeminismus als strategische (De)Thematisierung von Wandel in den Geschlechterverhältnissen“.

    Abstract zum Vortrag:

    „Antifeministische Diskurse operieren mit umfangreichen Bedrohungsszenarien. So gelten Kinder als durch sexuelle Vielfalt bedroht, die 'Genderideologe' wolle vermeintlich den Menschen ihre geschlechtliche Identität rauben, bedrohe die heterosexuelle Familie und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dabei werden bestimmte Phänomene gesellschaftlichen Wandels überzeichnet. Dadurch hervorgerufene Unsicherheiten werden vorrangig als Frage von Kultur und Identität verhandelt, während die Zunahme sozialer Ungleichheiten ausgeblendet wird.”

    Weitere Informationen zur Referentin


    23. März 2021

    Online-Vortrag: „Geschlechterunterschiede in den Präferenzen – Empirische Evidenz aus ökonomischer Sicht“

    Die Online-Vortragsreihe der Forschungsgruppe Gender Politics setzte sich fort: Am Dienstag, 23. März, 2021 hielt Assistenzprofessor Mario Lackner von der Johannes-Kepler-Universität Linz den Vortrag „Geschlechterunterschiede in den Präferenzen – Empirische Evidenz aus ökonomischer Sicht“.

    Abstract zum Vortrag:

    Es gibt klare Evidenz dafür, dass Frauen und Männer unterschiedlich abschneiden was Arbeitsmärkte, Lohnsätze sowie Entscheidungen im ökonomischen Kontext betrifft. Aus ökonomischer Sicht gibt es unterschiedliche Ansätze: Neben klassischen Erklärungen wie Diskriminierung oder potenzielle Mutterschaft (motherhood penalty), rücken auch Unterschiede in den Präferenzen der beiden Geschlechter immer stärker in den Fokus von Ökonom:innen. Dabei zeigen sich insbesondere hinsichtlich der Risiko- bzw. Wettbewerbspräferenzen deutliche Unterschiede. Auch unterschiedliche Ein- oder Überschätzung der Leistungsfähigkeit scheinen eine Rolle zu spielen. Im Rahmen des Vortrags soll ein kurzer Überblick des Forschungsstandes gegeben, sowie aktuelle Ergebnisse präsentiert werden.

    Mehr zu Mario Lackner


    04. Februar 2021

    Vortrag und Diskussion: „How the other Half lives/ looks“: Zur dokumentarischen Ästhetik von Klassen-Bildern

    Im Zuge des Online-Workshops „Dokumentarischer Blick und Klassenfragen“ der Forschungsgruppe Gender Politics hielt Prof. Dr. Andrea Seier von der Universität Wien den Eröffnungsvortrag „How the other Half lives/ looks: Zur dokumentarischen Ästhetik von Klassen-Bildern“.

    Der Vortrag findet am 04. Februar 2021 statt.

    Abstract zum Vortrag:

    Im Zentrum meines Vortrags steht der österreichische Dokumentarfilm „Brüder der Nacht“ (Regie: Patric Chiha) aus dem Jahr 2016. Der Film thematisiert den Alltag junger bulgarischer Roma, die in Wien als Stricher arbeiten. Mein Vortrag diskutiert die gewählten ästhetischen Strategien in „Brüder der Nacht“ als eine Auseinandersetzung mit der Performativität des dokumentarischen Blicks auf soziale Milieus, die sich von der Geschichte der sozialdokumentarischen Fotografie über das Reality-Fernsehen bis in die Gegenwart bilddokumentarischer Formen nachvollziehen lässt.

    Zum Workshop-Flyer (PDF 125 KB)

    Zum Vortrags-Plakat (PDF 104 KB)


    21. und 22. Januar 2021

    Workshop: „Gender und Krise“

    Prof. Dr. Gülay Çağlar von der Freien Universität Berlin hielt am Freitag, 22. Januar 2021, von 13 bis 15 Uhr einen virtuellen Vortrag zum Thema „Wessen Krise? Intersektionale Perspektiven in der Feministischen Politischen Ökonomie“. Mit ihrem Vortrag schloss der zweitägige Workshop ab.

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Gülay Çağlar

    Wokshop-Flyer (PDF 177 KB)


    12. Januar 2021

    Online-Vortrag: „Post/Koloniale Erinnerungslandschaften: Künstlerische Strategien der Desorientierung und Memoralisierung“

    Prof. Dr. Henriette Gunkel von der Ruhr-Universität Bochum hielt am Dienstag, 12. Januar 2021 über Zoom den Vortrag „Post/Koloniale Erinnerungslandschaften: Künstlerische Strategien der Desorientierung und Memoralisierung“.

    Der Vortrag fokussierte die künstlerischen Arbeiten von Isabel Tueumuna Katjavivi’s (THEY TRIED TO BURY US), John Akomfrah (VERTIGO SEA) und Sondra Perry (TYPHOON COMING ON), in denen Landschaften (das Meer, die Wüste) auf den materiellen und visuellen Prozess verweisen, der an die noch andauernde Vergangenheit von Kolonialismus und Sklaverei gebunden ist.

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Henriette Gunkel

  • 15. Dezember 2020

    „textfeld online“ mit Prof. Dr. Isabell Lorey

    Isabell Lorey, Professorin für Queer Studies in Künsten und Wissenschaft an der Kunsthochschule für Medien Köln, diskutierte am Dienstag, 15.12.20, in einer gemeinsam mit dem Kolloquium „textfeld” organisierten Sitzung ihr neues Buch Demokratie im Präsens (Suhrkamp 2020).

    Abstract zur Veranstaltung:

    „Inmitten der Krisen und Bedrohungen der liberalen Demokratie entwickelt Isabell Lorey eine Demokratie im Präsens, die politische Gewissheiten ebenso aufbricht wie lineare Vorstellungen von Fortschritt und Wachstum. Mit ihrer queer/feministischen politischen Theorie formuliert sie eine grundlegende Kritik an maskulinistischen Konzepten von Volk, Repräsentation, Institution und Multitude. Und sie entfaltet einen originellen Begriff von präsentischer Demokratie, der auf Sorge und Verbundenheit, auf der Unhintergehbarkeit von Verantwortlichkeiten beruht – und ohne vergangene Kämpfe und aktuelle Praktiken sozialer Bewegungen nicht zu denken ist.“ (Suhrkamp Teaser zu Demokratie im Präsens)

    Weitere Informationen zur Veranstaltung


    6. Oktober 2020

    Online-Vortragsreihe: Prof. Dr. Stephan Trinkaus

    Prof. Dr. Stephan Trinkaus hielt einen Online-Vortrag zum Thema „Out of sync – Prekarität, Affekt, Ökologie im Chthulucene“.


    17. November 2020

    Online-Vortragsreihe: Dr. Adrian de Silva

    Dr. Adrian de Silva hielt einen Online-Vortrag „Zu den Effekten von Regierungshandeln auf die Transbewegung am Beispiel der Auseinandersetzungen um eine Reform des Transsexuellenrechts“.

    Einführungstext zum Vortrag:

    Die Transbewegung in der Bundesrepublik Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in einem komplexen Geflecht von gesellschaftlichen und staatlichen Akteuren, Diskursen und Praktiken zu einem politischen Akteur entwickelt mit Organisationen und Netzwerken auf lokaler, regionaler und (trans)nationaler Ebene. Zu den Konstanten transpolitischer Auseinandersetzungen gehören vor allem die Bedingungen für die Vornamens- und Personenstandsänderung und eine bedarfsorientierte Transgesundheitsversorgung. Basierend auf einer Analyse von Regierungs- und Parlamentsdokumenten sowie Stellungnahmen, Entwürfen und Forderungen von Transorganisationen geht es in diesem Vortrag um die Frage, wie Regierungshandeln in den Auseinandersetzungen um eine Reform des Transsexuellenrechts die soziale Bewegung strukturell und politisch mitstrukturiert hat.


    6. und 7. November 2020

    Online-Tagung: „Gender, Medien und Affekte: Amplifizierte Asymmetrien“

    In Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig richtete die Forschungsgruppe „Gender Politics“ der FernUniversität in Hagen am 6. und 7. November ihre erste Tagung aus. Im Zentrum der Tagungsbeiträge standen Themen im Zusammenhang mit Geschlecht, Medien und Affekten, wie beispielsweise mediale (Affekt-)Politiken des Anti-Genderismus und Strategien des Widerstands, digitaler Kolonialismus, präemptive Überwachungstechniken und queeres Geocinema.

    Konzeption der Tagung (PDF 176 KB)

    Abstracts der Tagunsgäste

    Organisationsteam:

    Jun.-Prof. Dr. Julia Bee

    Jun.-Prof. Dr. Irina Gradinari

    Jun.-Prof. Dr. Katrin Köppert

    Programm:

    6. Nov.

     
    09:45–10:00 Grußwort des Organisationsteams
    Moderation: Irina Gradinari
    10:00–11:00 Gabriele Dietze: Tradwives, New Maternalism und Emancipation-Fatigue – Weiblicher Kuschelpopulismus im Internet
    11:00–12:00 Simon Strick: Höllische Möglichkeitsräume: reflexiver Faschismus, Corona und Collective Fiction Writing
    Respondenz Mary Shnayien
    12:30–13:30 Stephan Trinkaus: Trump, Affekt, Gaia
    Respondenz Max Waldmann
    13:30–14:30 Linda Waack: Atmung. Ein- und Ausströmungen in Christian Petzolds Undine
    Respondenz Skadi Loist
    15:00–16:00 Jennifer Eickelmann: Affektgefüge und ihre Grenzregime. Zur Politisierung und Regulierung digitaler Plattformen Respondenz Julia Bee
    16:00–17:00 Franziska Wagner: Queer(ing) Affekt und Orientierung mit VR
    Respondenz Linda Keck
    17:30–18:30 Nelly Pinkrah: tba
    Respondenz Elisa Linseisen
    18:30–19:30 Loren Britton/Isabel Paehr: Bug Report: Binary Logic
    Respondenz Jasmin Degeling
    20:00–21:00 Breathing: A Matter of Care Abendgespräch mit Vanessa Thompson, edna bonhomme, Christine Vogt-William (angefragt), Magdalena Gorska (angefragt)
    Moderation: Carolin Rolf

    7. Nov.

     
    10:00–11:00 Linda Hentschel: Gewaltbilder und ihr Affizierungspotenzial
    Respondenz Irina Gradinari
    11:00–12:00 Maximilian Waldmann: Resouveränisierungen in post-digitalen Praktiken – eine hegemonietheoretische Analyse von dominanzgesellschaftlichen Netzdynamiken während der Corona-Krise
    Respondenz Julia Glitz
    12:00–12:15 Abschlussworte Julia Bee, Irina Gradinari, Katrin Köppert
    13:00–14:30 Andrea Geier und Paula Irene Villa: #4GenderStudies mit Eigensinn: Potentiale und Probleme von Social Media Workshop in Kooperation mit dem Forum Antifeminismus der Fachgesellschaft Gender Studies

    24. und 25. September 2020

    Online-Kolloquium für (Post)Doktorand*innen

    Die Forschungsgruppe „Gender Politics“ und das Team der Gleichstellung der FernUniversität in Hagen richteten am 24. und 25. September ein Online-Kolloquium für (Post)Doktorand*innen aus. Prof. Dr. Andrea Geier von der Universität Trier – Institut Germanistik, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Genderforschung – hielt am 24. September den Eröffnungsvortrag: „Wer ist für wen in welcher Weise ‚fremd‘? Alteritätskonstruktionen und Erinnerungskultur.“

    Hier geht es zur Videoaufzeichnung des Vortrags (YouTube).

    Andrea Geier ist im Vorstand des Centrums für Postcolonial und Gender Studies, dessen Schwerpunkt auf der Analyse von Konstruktion(en) nationaler, ethnischer und geschlechtlicher Identität liegt.

    Nähere Informationen zum Programm im Veranstaltungsflyer (PDF 292 KB) und auf dem Poster (PDF 51 KB).


    4. Juni 2020

    „Queerness und Queering – sich weigern, eine feste Form anzunehmen“

    (Ein Beitrag in neun Umdrehungen von Antke Engel)

    Die Forschungsgruppe „Gender Politics“ lud gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der FernUniversität in Hagen zu einem Online-Vortrag mit anschließender Diskussion ein: Gastprofessor*in Dr. Antke Engel sprach zum Thema „Queerness und Queering – sich weigern, eine feste Form anzunehmen“. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, 4. Juli statt.