Erfinderinnenpreis: Innovation braucht Vielfalt

Erfinderinnen-feu Foto: Jakob Studnar

Mit dem Erfinderinnenpreis setzt die FernUniversität in Hagen gemeinsam mit dem VDI (Verein Deutscher Ingenieure) ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit von Frauen in Wissenschaft, Technik und Innovation. Ziel des Preises ist es, herausragende Erfinderinnen zu würdigen, Vorbilder sichtbar zu machen und junge Frauen zu ermutigen, ihre Ideen zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Zugleich schafft die Initiative Aufmerksamkeit für die Bedeutung des gewerblichen Rechtsschutzes: Denn gute Ideen brauchen auch das Wissen, wie sie geschützt und erfolgreich in die Praxis überführt werden können. Der Preis soll erstmal beim Deutschen Ingenieurtag 2027 in Düsseldorf vergeben werden. Bis dahin werden weibliche Patenttalente gesucht. Bei der Auswahl unterstützt das Deutsche Patent- und Markenamt.

  • Nominiert werden können

    • Erfinderinnen mit einem erteilten Patent mit Wirkung für Deutschland (Deutsches oder Europäisches Patent mit Validierung in Deutschland oder EU),
    • sowohl einzelne Erfinderinnen als auch Erfinderinnengemeinschaften –unabhängig davon, wem das Patent gehört.

    Voraussetzung ist, dass die nominierte Person im Patent als Erfinderin benannt ist.

  • Der VDI und die FernUniversität in Hagen freuen sich sowohl über Eigennominierungen als auch über Vorschläge Dritter.

    Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kolleg:innen, Führungskräfte sowie Patentanwält:innen sind ausdrücklich eingeladen, Erfinderinnen vorzuschlagen, deren Leistungen mehr Aufmerksamkeit verdienen.

    Die Teilnahme erfolgt selbstverständlich nur mit dem Einverständnis der nominierten Erfinderin.

  • Gesucht werden patentierte Erfindungen,

    • die technische Probleme lösen und neue Wege eröffnen,
    • die einen Beitrag für Wirtschaft oder Gesellschaft leisten,
    • die besondere Innovationskraft zeigen,
    • die beispielhaft für die Rolle von Frauen in technischen Berufen und der Forschung stehen,
    • die andere Frauen dazu inspirieren können, eigene Ideen zu verwirklichen und als Erfindungen zu schützen.

    Dabei zählt nicht allein die technische Idee. Uns interessiert auch die Geschichte hinter der Erfindung: Wie ist die Idee entstanden? Welche Herausforderungen mussten auf dem Weg zum Patent überwunden werden? Und was hat die Erfinderin dazu bewegt, ihre Idee weiterzuverfolgen?

    Der Erfinderinnenpreis möchte damit nicht nur eine herausragende Erfindung würdigen, sondern auch die Menschen dahinter sichtbar machen.

Die Frist, um Vorschläge einzureichen läuft von Oktober 2026 bis Februar 2027. Das Preisgeld liegt bei 4.000 €. Der Preis wird voraussichtlich beim Deutschen Ingenieurtag am 10. Juni 2027 in Düsseldorf verliehen.

 

Aktuelles


Erfinderinnen-vertrag Foto: FernUniversität

Erfinderinnenpreis: FernUniversität und Verein Deutscher Ingenieure bündeln Kräfte

21. Mai 2026 | Beide Institutionen wollen gemeinsam für mehr Sichtbarkeit, bessere Vernetzung und gezielte Förderung für Frauen mit innovativen Ideen und Patenten sorgen. >> mehr erfahren


 

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