Masterstudiengang Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz
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- Berufsbegleitendes Fernstudium an der FernUni (Hagen II)
- International einzigartige Qualifikation
- Patentanwalt + Master of Laws (LL.M.)
- Neues Curriculum unter Berücksichtigung des UPC
Jetzt für das Wintersemester 2026/2027 anmelden!
Die Anmeldefrist ist der 31. August 2026.
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Patentanwaltskammer. Bitte melden Sie sich bei Interesse möglichst frühzeitig.
Einführung
Mit zunehmender Globalisierung steigen die Anforderungen an Patentanwälte im Hinblick auf grenzüberschreitendes Denken und Handeln beim Schutz von Erfindungen, Marken und Mustern. Das zweijährige Fernstudium mit dem Abschluss „Master of Laws“ (LL.M.) verschafft Patentanwälten das erforderliche Rüstzeug für die Beratung und Vertretung in den wichtigsten europäischen Rechtssystemen und vermittelt fundierte Kenntnisse im europäischen Recht.
Das Fernstudium macht es möglich, neben dem Beruf in vier Semestern an einer Universität einen juristischen Studienabschluss zu erwerben, den „Master of Laws“.
So können vorhandene Rechtskenntnisse vertieft bzw. ausgebaut und die Verzahnung von Technik und Recht – auch in der Außenwirkung – intensiviert werden.
Die FernUniversität in Hagen baut damit auf den Erfahrungen auf, die sie seit 1993 mit dem Studium des Allgemeinen Rechts für Patentanwältinnen und Patentanwälte, auch als „Hagen I“ bekannt, gewonnen hat.
Seit dem Start im Oktober 2003 haben 333 Patentanwältinnen und Patentanwälte dieses Studium erfolgreich abgeschlossen und profitieren im Rahmen ihrer praktischen Tätigkeit von den vermittelten Inhalten und dem Renommee des LL.M.
Den organisatorischen Rahmen bildet das 1998 zusammen mit der Patentanwaltskammer gegründete Kurt-Haertel-Institut. Studienleiter ist Professor Dr. Sebastian Kubis, LL.M. (Illinois), seit 2006 Inhaber des W.P. Radt Stiftungslehrstuhls für Bürgerliches Recht, Gewerblichen Rechtsschutz. Internationales Privat- und Zivilprozessrecht. Geschäftsführender Direktor ist Rechtsanwalt Dr. Jörg Hofmeister.
Das Studienangebot wendet sich nicht nur an Patentanwältinnen und Patentanwälte, sondern auch an die vor dem Europäischen Patentamt zugelassenen Vertreter (European Patent Attorneys) und die Patentanwälte der Mitgliedsstaaten der EU. Vor dem künftigen Einheitlichen Patentgericht werden nach Art. 48 des Übereinkommens über ein einheitliches Patentgericht jene Patentanwältinnen und Patentanwälte, die European Patent Attorneys sind und eine zusätzliche juristische Qualifikation haben, vertretungsbefugt sein.
Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz weist diese juristische Qualifikation aus.
Das Fernstudium umfasst die Bearbeitung der von der FernUniversität zur Verfügung gestellten Manuskripte, die Lösung der zugehörigen Einsendearbeiten, mehrere Präsenzphasen und eine Masterarbeit.
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Studierende des European Patent Litigation Certificate (EPLC) können seit 2026 von einer noch engeren Verkünpfung mit dem Masterstudiengang profitieren und freiwillige Zusatzleistungen im Rahmen des EPLC absolvieren, die im Anschluss im Master Europäischer gewerblicher Rechtsschutz anerkannt werden können.
Foto: Torsten SilzSie erhalten so bereits nach Abschluss des EPLC (etwa neun Monate) die Vertretungsbefugnis vor dem Einheitlichen Patentgericht nach Art. 48 Abs. 2 EPGÜ und können im Anschluss ihre Fähigkeiten vertiefen und den international anerkannten Abschluss des LL.M. erhalten. Insgesamt kann somit innerhalb von zwei Jahren sowohl das EPLC als auch der Master erworben werden.
Die anzuerkennenden Module sind Modul 2 (Einführung in das Internationale Privatrecht), Modul 4 (Der Patentverletzungsprozess in Deutschland und Frankreich), Modul 5 (Der Patentverletzungsprozess in England) und Modul 6 (Der Patentverletzungsprozess vor dem Einheitspatentgericht).Die Gesamtkosten für den Master Europäischer gewerblicher Rechtsschutz reduzieren sich um 2.800,-- Euro, wenn alle Zusatzleistungen erbracht und anerkannt wurden. -
Klassischer Studienverlauf
1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester Modul 1:
Einführung in die Rechtsvergleichung und in den Europäischen Gewerblichen RechtsschutzModul 4:
Der Patentverletzungsprozess in Deutschland und FrankreichModul 7:
Das Unionsmarken- und UnionsdesignrechtMasterprüfung Modul 2:
Einführung in das Internationale PrivatrechtModul 5:
Der Patentverletzungsprozess in EnglandModul 8:
Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht mit Bezügen zum EPÜModul 3:
Einführung in das UnionsrechtModul 6:
Der Patentverletzungsprozess vor dem EinheitspatentgerichtFast-Track Studienverlauf
Im Rahmen des European Patent Litigation Certificate können freiwillige Zusatzleistungen (Extra-Credits) erworben werden, die im Rahmen des Masterstudiengangs Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz anerkannt werden können. Eine solche Anerkennung kann die Studienzeit für den Master auf zwei Semester reduzieren.1. Semester 2. Semester Modul 1:
Einführung in die Rechtsvergleichung und in den Europäischen Gewerblichen RechtsschutzMasterprüfung Modul 3:
Einführung in das UnionsrechtModul 7:
Das Unionsmarken- und UnionsdesignrechtModul 8:
Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht mit Bezügen zum EPÜ
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Die Skripte stammen von namhaften Autoren:
- Prof. Dr. Martuschke, FU Hagen
- Prof. Dr. Prinz von Sachsen-Gessaphe, FU Hagen
- Prof. Dr. Andreas Haratsch, FU Hagen
- Richter am Bundesgerichtshof Dr. Klaus Bacher
- Richter am Bundesgerichtshof a. D. Alfred Keukenshrijver
- Chartered Patent Agent Alan Johnson, London
- Patentanwalt Dipl. Ing., dipl. DEIPI Johannes Lang, München
- Patentanwalt Ingénieur diplôme E.H.I.C.S. Christof Vièl, Saarbrücken
- Rechtsanwalt Dr. Alexander von Mühlendahl, LL.M., Vizepräsident des HABM a. D.
- Detlef Schennen, EUIPO
- Prof. Dr. Jens Adolphsen, Universität Gießen
- Dr. Martin Schlötelburg, EUIPO
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Teilnahmevoraussetzungen
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Patentanwaltskammer. Bitte richten Sie den Zulassungsantrag daher an die Patentanwaltskammer. Diese wird den Antrag nach Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen an die FernUniversität Hagen weiterleiten.
Zum Studium zugelassen werden:
- Patentanwältinnen und Patentanwälte, die nach § 29 Abs. 2 der Patentanwaltsordnung in die Liste der Patentanwälte beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen sind,
- Patentanwaltskandidaten/innen, die das Weiterbildungsstudium "Recht für Patentanwältinnen und Patentanwälte" der FernUniversität Hagen erfolgreich bestanden haben,
- European Patent Attorneys, die nach Artikel 134 Abs. 1 des Europäischen Patentübereinkommens in die beim Europäischen Patentamt geführte Liste eingetragen sind,
- Angehörige von Patentanwaltsberufen aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union oder anderer Staaten, die gemäß § 154a der Patentanwaltsordnung berechtigt sind, sich im Geltungsbereich der Patentanwaltsordnung niederzulassen.
Die Anmeldefrist für das Wintersemester 2026/2027 ist der 31. August 2026!
Bitte melden Sie sich bei Interesse möglichst frühzeitig bei der Patentanwaltskammer.Erläuterungen zum Zulassungsantrag
Der Studienbeginn ist der 1. Oktober jeden Jahres.
Kursgebühren (klassischer Studienverlauf)
- Nach 1. zugelassene Patentanwältinnen und Patentanwälte: EUR 2.300,-- pro Semester.
- Patentanwaltskandidatinnen und Patentanwaltskandidaten: EUR 2.000,-- pro Semester.
- Für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: EUR 2.875,-- pro Semester.
Kursgebühren (Fast-Track)
Die Kosten berechnen sich nach den zu belegenden Modulen. Für Studierende des Fast-Tracks reduzieren sich die Gesamtkosten um 2.800,-- Euro, sodass sich die Kursgebühren wie folgt berechnen:
- Nach 1. zugelassene Patentanwältinnen und Patentanwälte: EUR 3.200,-- pro Semester.
- Patentanwaltskandidatinnen und Patentanwaltskandidaten: EUR 2.600,-- pro Semester.
- Für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: EUR 4.300,-- pro Semester.
Weitere Auskünfte
Patentanwaltskammer
Tal 29
80331 MünchenE-Mail: dpak@patentanwalt.de
Telefon: +49 89 2422 78 32
Telefax: +49 89 2422 7824
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Zum Download benötigen Sie Ihre FernUni Logindaten.
- Vorlesung Einführung in die Rechtsvergleichung, Handout (Prof. Dr. Kubis) (PDF 780 KB)
- Lösungshinweise: Fall 2 Präsenzphase IPR März 2014 (PDF 180 KB)
- Lösungshinweise Einsendearbeit Nr.2 Kurs: Einführung in das Europäische Verfassungsrecht (92103) (PDF 57 KB)
- Lösungshinweise Einsendearbeit Nr.2 Kurs: Einführung in das Europäische Verfassungsrecht (92103) (PDF 16 KB)
- Einführung in die Rechtsvergleichung (Kubis) - Gliederung (PDF 90 KB)
- Einführung in die Rechtsvergleichung (Kubis) - Folien (PDF 302 KB)
- EuGewRSch 92101 KE2 FranzRecht neu (PDF 784 KB)
- Kubis - Aufbau einer IPR/IZPR Klausur (PDF 313 KB)
- Seminarfolien (Haratsch) - Übersicht zum Europarecht (PDF 502 KB)
- Schema Art. 7 Nr. 1 UuGVO_Prof. Dr. Prinz v. Sachsen-Gessaphe (PDF 16 KB)
- Prüfungsschema-IPR_Prof. Dr. Prinz v. Sachsen-Gessaphe (PDF 38 KB)
- Kurs Internationales Privatrecht - Prof. Dr. v. Sachsen-Gessaphe KE1 (PDF 655 KB)
- Kurs Internationales Privatrecht - Prof. Dr. v. Sachsen-Gessaphe KE2 (PDF 711 KB)
- Kurs Internationales Privatrecht - Prof. Dr. v. Sachsen-Gessaphe KE3 (PDF 793 KB)
- Kurs Internationales Privatrecht - Prof. Dr. v. Sachsen-Gessaphe KE4 (PDF 959 KB)
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- „Der Studiengang Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz sensibilisiert in sehr praxisnaher Weise für die oft komplexen Zusammenhänge im europäischen und internationalen Rechtsverkehr. Insbesondere die vermittelten fundierten Kenntnisse in Rechtsvergleichung und Internationalem Privat- und Zivilprozessrecht sind dabei für die tägliche Arbeit von vielen Patentanwält:innen nahezu unverzichtbar. “
(Dr. Sebastian Hollenberg, LL.M. 2021) - „Ich kann den Studiengang jedem empfehlen, der in Patentverletzungs- und Nichtigkeitsprozessen mit Auslandsbezug tätig ist.“
(Alexander W. Wittmann, LL.M. 2021) - „Der Studiengang ist eine mehr als hervorragende Ergänzung für die IP-Praxis.“
(Jens Sebastian, LL.M. 2016) - „Der Studiengang vermittelt umfassende Expertise auf dem Gebiet patentrechtlicher Streitigkeiten mit Auslandsbezug und kann sehr gut berufsbegleitend organisiert werden.“
(Dr. Andreas Blecha, LL.M. 2016) - „Ich profitiere täglich von den erlangten Kenntnissen und empfehle den Studiengang jedem Patentanwalt/ jeder Patentanwältin.“
(Manuel Soria Parra, LL.M. 2016) - „Der Studiengang erlaubt ein ‚Hinausblicken über den Tellerrand des deutschen Rechts‘.“
(Dr. Lorenz Walder-Hartmann, LL.M. 2015) - „Das breite Spektrum der Inhalte und die gute Aufbereitung des Stoffs haben mein Interesse und mich nach meinem ‚daytime job‘ zuverlässig wachgehalten. Die Masterarbeit erlebte ich als intellektuellen Jungbrunnen. Meine Entscheidung, das Studium zu absolvieren, war goldrichtig.“
(Nikolai F. Hartz, PhD. LL.M. 2015) - „Das Rüstzeug im Bereich IPR und IZPR wird in hervorragender Weise von renommierten Dozenten vermittelt. Besser geht es nicht – eine Weiterbildung allererster Güte.“
(Dr. Ing. Christian Wende, LL.M. 2014)
- „Der Studiengang Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz sensibilisiert in sehr praxisnaher Weise für die oft komplexen Zusammenhänge im europäischen und internationalen Rechtsverkehr. Insbesondere die vermittelten fundierten Kenntnisse in Rechtsvergleichung und Internationalem Privat- und Zivilprozessrecht sind dabei für die tägliche Arbeit von vielen Patentanwält:innen nahezu unverzichtbar. “