Aktuelles
Interdisziplinäre Tagung: Soziologie der Professionen
[22.09.2026]Wie Krisen bewältigt werden und Neues entsteht - Professionelles Handeln u.a. im Recht, in der Medizin, Seelsorge, Pädagogik, Sozialen Arbeit sowie in Wissenschaft und Kunst
Wir freuen uns Sie über unsere anstehende Tagung informieren zu können und freuen uns auf Ihre Anmeldung.
Warum heute eine Tagung zu den Professionen? Da diese speziellen Berufsgruppen an Bedeutung und Relevanz in weiter sich ausdifferenzierenden, hochkomplexen und nach Rationalitätskriterien operierenden modernen Gesellschaften nichts verloren haben. Ganz im Gegenteil, Menschen kommen auch im Wohlfahrtsstaat, durch ihn auch mit verursacht – das ist nicht unbedingt ein Widerspruch –, in Not, in Krisensituationen, also in außeralltägliche Situationen, wo sie mit ihrem eigenen Latein am Ende sind, nicht mehr weiter wissen und eine Lebenspraxis, „auf welchem strukturellen Aggregierungsniveau auch immer, also ob [als] einzelne Person, kleine Vergemeinschaftung wie Familie oder Freundschaft, Organisation, community oder Herrschaftsverband“ (Oevermann 2005) in ihrer Autonomie eingeschränkt ist. Dann treten die Professionen auf den Plan, die seit es sie gibt, und das längst bevor Berufe („vocationes“) sich entwickelt haben, aufgesucht werden (können) bzw. an sie delegiert wird, um das bestehende Handlungsproblem, sei es, dass ein Rechtsempfinden verletzt ist oder man in der Erziehung des Nachwuchses nicht weiter weiß oder jemand keinen konsistenten biografischen Sinn findet oder im leiblich-psycho-sozialen Bereich eine Krankheit Leid verursacht und Gesundheit sich nicht von allein wiederherstellt, durch Übersetzung in eine Sachdimension zu lösen; z. B. im Anschluss an den rechtspflegerischen Kontext oder an den Kanon der religiösen Wissenssysteme oder an das System erzieherischer Hilfen oder das medizinisch aktuelle Expertenwissen […]
Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Flyer (PDF 543 KB).
Bitte melden Sie sich bis zum 06.11.20226 per E-Mail an.