Sommersemester 2019

Modul 3A: Mediale Bildung und Medienkommunikation

Inhalte

Im Kontext von medialer Bildung und Medienkommunikation dienen Medien unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung des Individuums mit sich selbst sowie seiner Lebenswelt. In diesem Modul wird die zentrale Rolle von Bildung und Kommunikation thematisiert, die durch Medien und deren spezifischen Eigenschaften resp. Ausdrucksmittel in vielfältiger Weise beeinflusst wird. Die besondere Bedeutung der Kommunikation verweist gleichzeitig auf den hohen Stellenwert einer kommunikativen Kompetenz als Zielvorstellung von Bildungsprozessen: Kenntnisse über Mediennutzungsverhalten und Auseinandersetzung mit Medienwirkung und -sozialisation; Verständnis von Medienbildung, Medienkompetenz und audio-visueller (Lern- und Lehr-) Kultur; Kenntnisse über Faktoren des Aufwachsens in komplexen Medienwelten; Verständnis medientheoretischer Reflexionen; Analyse von mediatisierten Kommunikationsformen in der (Wissens-) Gesellschaft; Wissen über und Anwendung von Medien- und Kommunikationstheorien; Erstellen medienpädagogischer Konzeptionen; reflektierter Einsatz von Formen der Medienkommunikation in der (beruflichen) Praxis. Darüber hinaus setzen sich die Studierenden damit auseinander, welche Rolle E-Learning, aber auch sich daraus entwickelnde neue Lernformen, wie Mobile Learning, mobiles Wissensmanagement u.v.m. zukünftig in der Medienkommunikation spielen. Die Potenziale von Social Software werden im Rahmen der Kompetenzentwicklung behandelt. Im Kontext der Medien- und Wissenskommunikation stehen Konzepte, Theorien und empirische Untersuchungen zur Medien- und Wissenskommunikation in lernenden Online-Gemeinschaften im Mittelpunkt.

Alle Kurse müssen belegt werden, wenn Sie dieses Modul studieren möchten.

Kurs-Nr.
Titel SWS
33051 Mediennutzung und Medienkompetenz als medienpädagogische Aufgaben 2
33052 Kommunikation im E-Learning 1
33053 Kommunikation und Medien 1
33054 Theorie und Praxis der Medien- und Wissenskommunikation 1
33055 Kompetenzentwicklung in der Wissensgesellschaft mit Social Software 1
33059 Kommunikation und Partizipation im Social Web. Eine Übersicht 2

Ergänzende Lernmaterialien: zusätzliche digitale Lernmaterialien in der Moodle-Umgebung, ergänzende Literaturhinweise, Lernvideos, Verweise auf Online-Quellen

Zugang zu den Lernmaterialien und weiteren studienrelevanten Informationen sowie Kontakt zu den Betreuenden und den Mitstudierenden erhalten Sie in der
moodle Lernumgebung des Moduls.
Die Lernumgebung wird zu Beginn des Semesters für die BelegerInnen des Moduls automatisch geöffnet.

Modulbeauftragte

LG Bildungstheorie und Medienpädagogik
Prof. Dr. Claudia de Witt
E-Mail: Claudia.deWitt
Tel.: +49 (0)2331 987 4490/91

LG Bildungstheorie und Medienpädagogik
Prof. Dr. Claudia de Witt
E-Mail: Claudia.deWitt
Tel.: +49 (0)2331 987 4490/91

LG Bildungstheorie und Medienpädagogik
Jessica Felgentreu
E-Mail: Jessica.Felgentreu
Tel.: +49 (0)2331 987 2970

LG Bildungstheorie und Medienpädagogik
Jennifer Leidag
Tel.: +49 (0)2331 987 4482
E-Mail: Jennifer.Leidag

LG Bildungstheorie und Medienpädagogik
Dr. Christian Leineweber
Tel.: +49 (0)2331 987 4966
E-Mail: Christian.Leineweber

(Mo-Mi-Fr)
Regina Herzbruch-Schütte
E-Mail: Sekretariat.deWitt
Tel.: +49 (0)2331 987 4491
Fax: +49 (0)2331 987 4493
Raum C 1.023

Lernergebnisse/Kompetenzen

Das Modul zielt zum einen auf die Auseinandersetzung mit Vorstellungen von Bildung in einer mediatisierten (Wissens-) Gesellschaft. Die historische und systematische Zugangsweise erlaubt, zentrale Entwicklungslinien zu erkennen, Erkenntnisse für die Diskussion und Bewertung aktueller Problemlagen von Mediennutzung, Mediensozialisation und Medienbildung sowie den Entwurf medienpädagogischer Maßnahmen auszuwerten. Zum anderen geben die Modulinhalte einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Medienkommunikation.

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Fachkompetenz
Niveaustufen: Erinnern, Verstehen

  • Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage, grundlegende Prinzipien der Medientheorien, Medienbildung, Medienwirkungstheorien, Medienkompetenzmodelle, Medienkommunikation, Mediensozialisation sowie des Mediennutzungsverhaltens zu beschreiben.
  • Die Studierenden besitzen ein theoretisches Verständnis der oben genannten Inhalte vor dem Hintergrund der Ermöglichung medialer Bildung und können diese diskutieren.
  • Die Studierenden können Anforderungen an mediale Bildung mithilfe der erlernten Prinzipien auf unterschiedliche Bildungskontexte übertragen.

Fachkompetenz
Niveaustufen: Anwenden, Analysieren, Beurteilen, (Er-)Schaffen

  • Die Studierenden können Medientheorien, Medienbildung, Medienwirkungstheorien, Medienkompetenzmodelle, Medienkommunikation, Mediensozialisation sowie Mediennutzungsverhalten in ihrer praktischen Relevanz reflektieren, überprüfen und beurteilen.
  • Die Studierenden sind in der Lage, medienpädagogische und/oder bildungswissenschaftliche Konzepte anzuwenden.
  • Die Studierenden können ausgehend von einem theoretischen Hintergrund (internetbasierte) Kommunikationssituationen in der (beruflichen) Praxis beurteilen und zuordnen.
  • Die Studierenden können medienpädagogische und/oder bildungswissenschaftliche Konzepte (weiter-) entwickeln.
  • Die Studierenden sind in der Lage, bildungswissenschaftliche Schlussfolgerungen zur Mediennutzung und Medienkommunikation abzuleiten.

Personalkompetenz/ Sozialkompetenz

  • Durch die Teilnahme an Angeboten wie Online-Diskussionen, Online- und Präsenzseminaren sowie die Arbeit in der Community of Practice sind die Studierenden in der Lage, kooperativ zu lernen und zu arbeiten.

Methodenkompetenz

  • Die Studierenden können ein modulrelevantes Thema formulieren, einen durch Theorie und/oder Literatur geleiteten Argumentationsgang planen und ausformulieren.
  • Die Studierenden sind in der Lage, wissenschaftliche Literatur zu recherchieren und diese in Bezug auf ihr Thema auszuwählen.
  • Die Studierenden können wissenschaftlich und sprachlich angemessen diskutieren und selbst entwickelte bildungswissenschaftliche Erkenntnisse formulieren.

Medienkompetenz

  • Die Studierenden erweitern ihre Kompetenzen im Bereich Medienkritik, Medienkunde und Mediennutzung.
  • Die Studierenden erweitern ihre Fähigkeiten der aktiven wissenschaftlichen Kommunikation in der virtuellen Lernumgebung.

Literatur

  • Arnold, Patricia; Kilian, Lars; Thillosen, Anne; Zimmer, Gerhard (2015): Handbuch E-Learning – Lehren und Lernen mit digitalen Medien. 4. erw. Auflage. Bielefeld: Bertelsmann Verlag.
  • Brüggemann, Marion; Knaus, Thomas; Meister, Dorothee M. (2016): Kommunikationskulturen in digitalen Welten – Konzepte und Strategien der Medienpädagogik. München: kopaed.
  • Fraas, Claudia; Meier, Stefan; Pentzold, Christian (2012): Online-Kommunikation – Grundlagen, Praxisfelder und Methoden. München: Oldenbourg Verlag.
  • von Gross, Friederike; Meister, Dorothee M.; Sander, Uwe (Hrsg.) (2015): Medienpädagogik – Ein Überblick. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. Rezension von Christian Leineweber (2015): Medienwelten als pädagogische Herausforderung. Online verfügbar unter: http://medienpaed.com/globalassets/medienpaed/rezensionen/leineweber_rez_von_gross_et_al2015.pdf.
  • Hugger, Kai-Uwe; Tillmann, Angela; Iske, Stefan; Fromme, Johannes; Grell, Petra; Hug, Theo (Hrsg.) (2015): Jahrbuch Medienpädagogik 12 – Kinder und Kindheit in der digitalen Kultur. Wiesbaden: Springer VS.
  • Schmidt, Jan-Hinrik (2013): Social Media. Wiesbaden: Springer VS.
  • Süss, Daniel; Lampert, Claudia; Wijnen, Christine W. (2013): Medienpädagogik – Ein Studienbuch zur Einführung. Neuauflage. Wiesbaden: Springer VS.
  • de Witt, Claudia; Czerwionka, Th. (2013): Studienbuch Mediendidaktik. Neuauflage. Bielefeld: Bertelsmann Verlag.
  • de Witt, Claudia; Sieber, Almut (Hrsg.) (2013): Mobile Learning – Potenziale, Einsatzszenarien und Perspektiven des Lernens mit mobilen Endgeräten. Wiesbaden: Springer VS.

Aktuelle Statistiken

  • „Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest“: veröffentlicht jährlich repräsentative Studien (JIM, KIM, FIM) zum Medienverhalten von Kindern, Jugendlichen und Familien. Online einsehbar unter: www.mpfs.de.
  • „Horizon Report“ vom „New Media Consortium“: stellt in regelmäßigen Abständen eine Übersicht über Technologietrends zur Verfügung. Online einsehbar unter: http://www.nmc.org/nmc-horizon/.

Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

Die ordnungsgemäße Belegung aller Kurse des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung aller Kurse des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.

Wenn Ihre Einschreibung in den Studiengang zwischen Sommersemester 2016 bis einschließlich Wintersemester 2017/18 erfolgt ist, gilt: Voraussetzung für die Hausarbeit/ mündliche Prüfung ist ein erfolgreicher Abschluss von vier Modulen aus dem Kernstudium 1 und drei Modulen (inkl. Modul 2A1, vormals 2C) aus dem Kernstudium 2. Diese Voraussetzung wird bei Ihrer Anmeldung vom Prüfungsamt überprüft.

Wenn Ihre Einschreibung in den Studiengang bis einschließlich Wintersemester 2015/16 oder ab Sommersemester 2018 erfolgt ist, gilt: Voraussetzung für die Hausarbeit/ mündliche Prüfung ist ein erfolgreicher Abschluss von vier Modulen aus dem Kernstudium 1 und drei Modulen aus dem Kernstudium 2. Diese Voraussetzung wird bei Ihrer Anmeldung vom Prüfungsamt überprüft.

Prüfungsformen

Form Prüfungsnummer Anmeldeschluss
Hausarbeit 2312 15.06.2019
Mündliche Prüfung 2314 15.06.2019

In Modul 3A Mediale Bildung und Medienkommunikation können Sie zwischen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit wählen. Nähere Informationen zu den Prüfungsleistungen wie z.B. zur Themenfindung, Themenabsprache, Anmeldung oder auch formale Hinweise werden Ihnen in der Moodle-Lernumgebung zum Modul 3A gegeben.

Zur Prüfungsanmeldung

Weitere Informationen zum Modul

Lehrformen

  • Fernstudienkurse mit Übungsaufgaben, die von den Studierenden verlangen, wissenschaftliche Informationen zu Themengebieten von digitalisierten Lern- und Bildungsprozessen zu reflektieren und zu bewerten
  • Persönliche Betreuung in den Foren der Moodle-Lernumgebung zur Unterstützung des selbstständigen und kooperativen Lernens
  • Übungen zur individuellen Themenfindung und Planung einer wissenschaftlichen Arbeit mit fachlicher und prozessbegleitender Anleitung
  • (Online-)Seminar zum wissenschaftlichen Arbeiten
  • Community of Practice: Bereitstellung eines Forums und Lernmaterialien zum selbstständigen, kollaborativen Lernen in einer selbstorganisierten Wissensgemeinschaft zum Thema Zitieren

Umfang

Workload: 450 h, ECTS-Punkte: 15

Häufigkeit

Das Modul wird im Sommer- und Wintersemester angeboten

Dauer

1 Semester

Voraussetzungen für die Vergabe von ECTS-Punkten

Belegung aller Kurse und erfolgreicher Abschluss der Prüfung

Stellenwert der Note für die Endnote

15/180