Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik

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Prof. Dr. habil. Claudia de Witt ist Inhaberin des Lehrgebiets und Mitglied der Studiengangskommissionen des Bachelor of Arts Bildungswissenschaft/ Educational Science und des Master of Arts Bildung und Medien: eEducation. Unter ihrer Leitung werden digitale Lehr- und Lernformate wie das Inverted Classroom Modell, Hybrid-Lehrveranstaltungen, mobiles Lernen z.B. mit der Re:flect FeU und adaptive personalisierte Lernumgebungen entwickelt, erprobt und implementiert.

Lehrgebietsprofil

Das Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik im Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung setzt sich mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Individuum und Gesellschaft unter Einbezug der Geschichte von Bildung und aktueller bildungstheoretischer Positionen auseinander. Schwerpunkte sind Digitalisierung, Mobile Learning und Künstliche Intelligenz in verschiedenen Bildungskontexten.

In Forschung und Lehre wird der Frage nachgegangen, wie Medien als Elemente in Interaktions- und Kommunikationsprozessen zur Erreichung von Lern- und Bildungszielen beitragen können. Das Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik hat dementsprechend zwei Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Bildungstheoretische Fundamente werden in Hinblick auf das Lehren und Lernen mit digitalen Medien analysiert und angewandt. Im Mittelpunkt steht das Verständnis für den Zusammenhang von Individuum, Gesellschaft und Medien sowie für die Identitätsbildung und Wirklichkeitserfahrung mit digitalen Medien. Theorien der Interaktion und Kommunikation werden im Kontext von Bildungs- und Lernprozessen mit digitalen Medien und der zunehmenden Algorithmisierung unserer lebensweltlichen Praktiken weiterentwickelt.

  • Konzepte für medienorientiertes Handeln und mediengestützte Kommunikation werden entworfen und erprobt. Dafür werden medienpädagogische Aspekte der Medienwirkung, -nutzung, -sozialisation und -gestaltung in den Blick genommen. Insbesondere digitale Medien werden als Kommunikationsmittel in den Handlungsfeldern Freizeit, Bildung und Beruf analysiert. Es werden Kommunikations- und Interaktionsprozesse mit digitalen Medien entwickelt und erforscht, insbesondere internetbasierte Kommunikationsszenarien mit verschiedenen asynchronen und synchronen Werkzeugen (u.a. für das Fernstudium) gestaltet und evaluiert. Im Forschungsinteresse stehen dabei die Entwicklungen im Bereich von E-Learning, Mobile Learning und Künstlicher Intelligenz.

Aktuelles

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Tagung zum Thema Künstliche Intelligenz und Diversität in der Hochschulbildung

***Save the Date KI-Tagung am 14.11.2019***

Künstliche Intelligenz und Diversität in der Hochschulbildung ist das Thema der diesjährigen Tagung, die den Mobile Learning Day ablöst. Veranstalter sind der noch junge Forschungsschwerpunkt D²L² („Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung“) und die Forschungsgruppe Mobile Learning (Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik) der FernUniversität in Hagen.

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Anlass der Tagung ist die Eröffnung des AI.EDU Research Labs. Diese Forschungsumgebung für Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung an der FernUniversität wird im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Lehrgebiets Bildungstheorie und Medienpädagogik von Prof. Dr. habil. Claudia de Witt und des Educational Technology Labs des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) unter Leitung von Prof. Dr. habil. Christoph Igel aufgebaut und entwickelt Demonstratoren zu Methoden und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz in Studium, Lehre und Weiterbildung.

Das Projekt ist in den Forschungsschwerpunkt D²L² eingebettet, der sich insgesamt der Frage widmet, welche Möglichkeiten und Notwendigkeiten sich für Hochschulen aus den großen Trends unserer Zeit ergeben: eine zunehmende Digitalisierung sehr vieler Lebensbereiche, eine zunehmende Diversität in der Gesellschaft und ein stetig wachsender Bedarf an lebenslanger Bildung und Weiterbildung.

Die Veranstaltung will aus verschiedenen Perspektiven den Fokus auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die Bedeutung von Diversität und auch deren Zusammenhänge in der Hochschulbildung richten und einen Beitrag dazu leisten, die Vorstellung von der „Hochschule der Zukunft“ gemeinsam zu konkretisieren. Neben Vorträgen über Methoden und Anwendungen der KI, über ethische und rechtliche Fragen wird sich auch der Forschungsschwerpunkt D²L² in diesem Rahmen erstmals mit seinem Konzept und seinen Ansätzen zur Diversität im Kontext der Digitalisierung der interessierten Öffentlichkeit vorstellen.

Eine Anmeldung ist bereits möglich unter fernuni.de/tagung-kuenstliche-intelligenz .


Studium und Lehre

Unter Studium und Lehre erhalten Sie weitere Informationen zu den vom Lehrgebiet betreuten Studiengängen und Informationen zum virtuellen Studium an der FernUniversität.

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Forschung

Unter Forschung erhalten Sie Informationen zu unseren Forschungsaktivitäten, unseren Projekte, Publikationen und Vorträgen.

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Kontakt

Sekretariat

E-Mail: regina.herzbruch
Tel.: +49 2331 987-4491
Fax: +49 2331 987-4493

09.10.2019