Diversität an der FernUniversität

Leitbild

„Die FernUniversität ermöglicht im Bereich des Lebenslangen Lernens mit ihrem spezifischen Studiensystem ein universitäres Fernstudium für ihre in sich vielfältige Hauptzielgruppe der berufstätigen Studierenden, die aus verschiedenen Gründen kein Präsenzstudium absolvieren können oder wollen und in anderen Lebensbezügen, wie dem Beruf oder Familienaufgaben, eingebunden sind. An der FernUniversität ist die Vielfalt, die die Studierenden mit ihren unterschiedlichen Lebenswegen, Bildungshintergründen, Berufserfahrungen und Bildungszielen mitbringen, von jeher vorhanden und deren Wertschätzung selbstverständlich.

Die FernUniversität rückt die hohen Anforderungen, ihrer vielfältigen Studierendenschaft sowohl Zugang zu universitärer Bildung als auch Studienerfolg zu ermöglichen, in das Blickfeld einer zeitgemäßen Gestaltung von Studium und Lehre. Damit fokussiert die FernUniversität insbesondere studienrelevante Diversitäts-Dimensionen in Lehre und Forschung auf Ebene der Bildungsvoraussetzungen, Studienbedingungen und Bildungsziele.

Die verstärkte Diversitätsorientierung im Bereich Studium und Lehre zielt – in struktureller wie in didaktisch-methodischer Hinsicht – darauf, Bedingungen zu schaffen, die den Studierenden unterschiedliche Möglichkeiten für individuell erfolgreiche Lernwege eröffnen. Die Digitalisierung des Fernstudiensystems ermöglicht, die Individualisierung von Lehr-Lern-Prozessen gerade auch im Fernstudium und für große Studierendengruppen umsetzen zu können.

Grundlegende Voraussetzung ist eine allgemeine Studierfähigkeit, deren Entwicklung die FernUniversität im Rahmen der Studieneingangsphase mit besonderen Angeboten unterstützt. Die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lern- und Studienvoraussetzungen sowie Nutzung der vielfältigen Potenziale der Studierenden für den Lehr-Lern-Prozess findet in den verschiedenen Fachkulturen an der FernUniversität jeweils fachspezifische Ausprägungen.“

 

Zertifikat "Vielfalt gestalten"

Prorektor Prof. Sebastian Kubis und Projektleiterin Julia Kreimeyer nahmen das Zertifikat Foto: Stifterverband/Peter Himsel
Erfolgreiche Zertifizierung in Berlin: Prorektor Prof. Sebastian Kubis und Projektleiterin Julia Kreimeyer nahmen das Zertifikat entgegen.

Die FernUniversität hat von 2015-2018 erfolgreich das Diversitäts-Audit "Vielfalt gestalten" durchlaufen. Nach Abschluss des Auditierungsverfahrens verlieh der Stifterverband im Februar 2018 das Zertifikat "Vielfalt gestalten". Dieses ist drei Jahre lang gültig. Für eine Verlängerung ist eine Re-Auditierung erforderlich.

 

Institutionalisierung von Diversität an der FernUniversität als Querschnittsaufgabe

  • Prorektor für Studium und Diversität

    Prof. Dr. Sebastian Kubis

  • Der Rektoratsausschusses Studium und Diversität begleitet Entwicklungsprozesse im Bereich Studium und Diversität und berät das Rektorat bei der strategischen Weiterentwicklung im Bereich Studium und Diversität.

  • Julia Kreimeyer, Teamleitung

    Dr. Michael Hundt

    Dr. Heike Schütter

    Marion Dahners

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  • Mehr zur Gleichstellungsarbeit an der FernUniversität

  • zu den Seiten der Hochschulbeauftragten für Studierende mit Behinderung und/oder chronische Erkrankung

  • Die FernUniversität unterstützt ihre Beschäftigten und Studierenden als familienfreundliche Hochschule mit vielfältigen Maßnahmen. Mit dem FamilienService stehen Ihnen Ansprechpersonen rund um die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie zur Seite.

  • Internationalisierung ist ein Querschnittsthema. Hauptansprechpartner sind der Prorektor für Digitalisierung und Internationalisierung sowie das International Office in der Stabsstelle Digitalisierung und Internationalisierung.

  • Der Forschungsschwerpunkt „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung“ beschäftigt sich mit der Frage: Was sind die Konsequenzen und Rahmenbedingungen der Digitalisierung?

    Im Fokus stehen drei Herausforderungen, die für den Transfer in den Bereich der Hochschulbildung relevant sind:

    • Wie lassen sich die Möglichkeiten einer Digitalisierung der zentralen Leistungsprozesse der Hochschule angemessen nutzen?
    • Wie kann man einer zunehmenden Diversität der Zielgruppen gerecht werden?
    • Wie lassen sich adäquate hochschulische Formen des Lebenslangen Lernens entwickeln?
Marion Dahners | 16.08.2018