Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Betriebswirtschaftliche Steuerlehre

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Auf diesen Seiten können Sie sich über unsere Aktivitäten in den Bereichen Studium und Lehre, Forschung und Weiterbildung informieren. Unten auf dieser Seite sind die aktuellen Meldungen sowie die jüngsten fünf Veröffentlichungen aufgeführt.

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Aktuelles

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Jüngste Veröffentlichungen

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra: Die Vermögensteuer im Zwiespalt zwischen Gerechtigkeitsempfinden und Effizienz der Steuererhebung, in: Der Betrieb (DB), 74. Jg. (2021), S. 2029-2035.

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Vermögen ist in Deutschland ungleich verteilt und wird vergleichsweise gering besteuert. Pläne zur Wiedereinführung einer Vermögensteuer (VSt) finden sich in den Wahlprogrammen der Grünen, der SPD und der Linken. Eine Wiedereinführung der VSt dürfte dem Gerechtigkeitsempfinden weiter Teile der Bevölkerung entsprechen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht und auf verfassungsrechtlicher Ebene werden der VSt jedoch erhebliche Bedenken entgegengebracht. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, ob die Wiedereinführung einer VSt prinzipiell möglich ist und wie dies aus Unternehmenssicht zu beurteilen wäre.

 

Meyering, Stephan/Dekinger, Andrea: Umsatzsteuerliche Organschaft - Derzeitige Problemfelder, Reformansätze und etwaige zukünftige Herausforderungen, in: UmsatzsteuerRundschau (UR), 70 Jg. (2021), S. 582-590.

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Die umsatzsteuerliche Organschaft steht aufgrund der mit ihr verbundenen Problemfelder seit Jahren immer wieder in der Dis­kussion. Die damit einhergehenden Reformforderungen und -ansätze mündeten im März 2019 in einem BMF-Eckpunktepa­pier zur Reform der derzeitigen Organschaftsregelungen. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, inwiefern die nationalen Reformbestrebungen zu mehr Rechtssicherheit führen können oder ob diese gar neues Potential für etwaige (zukünftige) He­rausforderungen bergen.

 

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra/Lamkemeyer, Helmut Johannes: Formelfaktoren bei der Aufteilung einer GKKB – Analyse der steuerplanerischen Potenziale –, in: Spektrum der Steuerwissenschaften und des Außenwirtschaftsrechts (StAW), 6. Jg. (2021), Heft 1, S. 67-79.

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Zur Vermeidung von Steuergestaltung wird innerhalb der EU bereits seit Jahrzehnten die Einführung einer GKKB diskutiert. Diese würde jedoch nur dann eine signifikante Verbesserung gegenüber der Steuergestaltung im Verrechnungspreiskontext bedeuten, wenn die Faktoren der Gewinnaufteilungsformel nicht ihrerseits gestaltungsanfällig wären. Der vorliegende Beitrag untersucht das Gestaltungspotenzial der vorgeschlagenen Faktoren und kommt zu einem differenzierten Ergebnis. Auch wenn sich zum Teil tatsächlich ein eingeschränktes Steuergestaltungspotenzial feststellen lässt, ist eine vollständige Verminderung der Gestaltungsanfälligkeit nur über eine Angleichung der Steuersätze zu erreichen.

 

Müller-Thomczik, Sandra/Hintzen, Christoph: Fallstudie zur Bewertung und Besteuerung von Betriebsvermögen im Rahmen der Unternehmensnachfolge (Teil 2): Lösung, in: Zeitschrift für Studium und Forschung (WiSt) 2021, Heft 7-8, S. 61-65.

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Die Fallstudie beschäftigt sich mit der Bewertung und Besteuerung von Betriebsvermögen im Rahmen der Unternehmensnachfolge und zeigt dabei die Systematik des Erbschaftsteuerrechts auf. Die Bewertungsregelungen zum Betriebsvermögen werden ebenso adressiert wie die komplexen Begünstigungsregeln für unternehmerisches Vermögen. Zentrale Problembereiche im Kontext des steuerschädlichen Verwaltungsvermögens werden aufgegriffen. Die Lösungshinweise beziehen sich auf die Fallbeschreibung und Aufgabe des Beitrags der Autoren im vorangegangenen WiSt-Heft, Nr. 6/2021, S. 63 ff.

 

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra: Große Familienpersonengesellschaften - Glückspilze dank KöMoG?, in: Der Betrieb (DB), 74. Jg. (2021), S. M4‑M5.

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Das Gesetz zur Modernisierung des Körperschafsteuerrechts (KöMoG) sieht für Personengesellschaften eine Option zur Besteuerung als Körperschaft vor.

Von der neuen Option werden wohl nur bestimmte PersGes. Gebrauch machen, denn ein merklicher steuerlicher Vorteil setzt erst ein, wenn Gewinne langfristig im Unternehmen thesauriert werden können.

Hierfür bedarf es Gesellschafter, die finanziell von der Gesellschaft unabhängig sind, also einen Fall von langfristiger oder sogar quasi-dauerhafter Thesaurierung. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei in erster Linie um große Familien-PersGes. und deren Gesellschafter. In einem Gastkommentar beleuchten die Autoren dies kritisch.

 

Lehrstuhl Meyering | 24.09.2021