MaXFab

Management energieflexibler Fabriken

Auftraggeber: FernUniversität in Hagen, Internes Forschungsförderprogramm (2016–2020)
Laufzeit: 2020–2022
Projektpartner:

Verantwortlich: Sören Ahlfs, M.Sc.

Kurzbeschreibung

Die interdisziplinäre Forschungsinitiative MaXFab zielt darauf ab, den Wissensstand zur strategischen Planung und zum operativen Betrieb energieflexibler Fabriken zu erweitern. Durch empirische Untersuchungen und die Entwicklung neuer Methoden soll die Grundlage für die nächste Generation betrieblicher Planungssysteme geschaffen und ein Beitrag für ein umweltfreundliches und wettbewerbsfähiges Wirtschaftssystem geleistet werden.

Energieflexible Fabriken sollen die Möglichkeit bieten, die Produktion flexibel auf ein schwankendes Stromangebot und volatile Strompreise anzupassen, welche durch eine vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien induziert sind. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht dabei die Reduktion von Energiekosten und Treibhausgasemissionen, die eine immer wichtigere Rolle für Entscheidungen im Produktionsumfeld spielen.

Im Mittelpunkt unserer Forschung steht die Nachhaltigkeitsbewertung energieflexibler Fabriken. Hierfür sollen auf Basis ausgewählter Technologien zur Energieerzeugung, -nutzung und -speicherung Konfigurationsalternativen energieflexibler Fabriken identifiziert werden, welche zu einer CO2-neutrale Produktion beitragen können. Diese Alternativen gilt es im nächsten Schritt mit Hilfe geeigneter Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung (bspw. Life Cycle Sustainability Assessment) hinsichtlich ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen zu analysieren und zu vergleichen. Beispielsweise stellt sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen Investitionen in eigene Erzeugungs- und Speicheranlagen für regenerative Energie aus ökologischer und ökonomischer Perspektive als sinnvoll zu erachten sind.

Viele Unternehmen stehen derzeit vor der Herausforderung, die Produktion CO2-neutral zu gestalten. Der Lehrstuhl für Produktion und Logistik unterstützt Unternehmen bei diesen Fragestellungen im Rahmen von Forschungsprojekten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Sören Ahlfs.