Eine Woche im Arbeitsalltag der ELFen

von Barbara Boncek und Julia Zimmer

Wir sind Barbara und Julia und seit Oktober 2020 im Team des ZLI als ELFen (E-Learning-Friends). Heute möchten wir Euch eine Woche unseres Arbeitsalltages näherbringen. Wir arbeiten als studentische Hilfskräfte für 9 Stunden in der Woche im ZLI im Home-Office. Daher sind wir in unserem Arbeitsalltag sehr flexibel und können uns gerade bei asynchronen Aufgaben unsere Arbeitszeiten frei einteilen.

Barbara

Meine Arbeitswoche beginnt in der Regel am Dienstag, da ich aufgrund meiner Unikurse am Montag nur mal in Mails schaue, um zu schauen, ob es dringende Anliegen gibt.

Portrait Barbara Boncek
Barbara Boncek (Foto: privat)

Am Dienstag fängt mein Tag dann allerdings meistens schon um 8 Uhr an. Mit einem Kaffee setze ich mich vor meinen Laptop und beschäftige mich mit asynchronen Aufgaben, wie dem Gestalten eines Moodle-Kurses oder dem Erstellen eines Selbstlernkurses. Dann beginnt um 10 Uhr unser ELFen Jour fixe, in dem wir uns im Abstand von 14 Tagen mit den anderen ELFen und unserer Koordinatorin Tanja Adamus regelmäßig über unsere Arbeit austauschen. Dabei geht es darum, was wir in den letzten 2 Wochen gemacht haben oder ob wir neue Aufgaben benötigen. Ab und zu sind auch Gäste aus anderen Bereichen des ZLI dabei, was trotz des Online-basierten Arbeitens zur Vernetzung innerhalb des Teams beiträgt.

Nachdem der Jour fixe beendet ist, kann ich weitere Termine mit unseren Auftraggeber*innen wahrnehmen. Diese finden weitestgehend auch über Videochat statt, da vor allem für Veranstaltungsbegleitungen eine enge und direkte Absprache wichtig ist. Diese Termine sind häufig einzeln über die Tage verteilt, da ich aufgrund der Anzahl der Wochenstunden über keine festen Sprechzeiten verfüge. Je nachdem wie viel Zeit in die Vorbereitung investiert werden soll und wie komplex das jeweilige Konzept ist, können sich die Vorbesprechungen auch über mehrere Wochen erstrecken. Dabei kann mein Anteil sehr stark variieren – vom Erstellen eines Zoom-Meetings über die technische Betreuung des Chats bis hin zur Aufnahme des Meetings, das Aufteilen in Break-out Räume oder das Setzen von Spotlights (z.B. in Zoom). Dabei kommt es natürlich immer auf die Vorstellungen der auftraggebenden Person und das Format der Veranstaltung an. Deshalb verbringe ich meine Mittwoche, Donnerstage und Freitage häufig mit einem Wechsel von Vorbesprechungen und asynchronen Aufgaben.

Die Veranstaltungen selbst finden dann meistens entweder donnerstags oder freitagabends statt. Die Themen sind dabei immer sehr abwechslungsreich, sodass ich auch während der Arbeit immer etwas Neues lernen kann.

Insgesamt zeichnet sich meine Arbeit vor allem durch Flexibilität aus. Nicht nur zeitlich, sondern auch was die Themen, die Aufgaben und die verwendeten Programme angeht. Es wird dabei nicht langweilig, weil für die nächste Aufgabe immer auch ein neues Programm oder Konzept benötigt werden kann, in das ich mich einarbeiten darf.

Julia

Momentan arbeite ich unter anderem an asynchronen Aufgaben, sodass ich zeitlich flexibel an diesen weiterarbeiten kann. Ich gehe die Seite des Helpdesk-Wiki durch und notiere mir die Stellen, die veraltet sind und überarbeitet werden müssen. Zudem erstelle ich mit einer anderen ELFe gemeinsam einen Moodle-Kurs, der auf der offenen Lernplattform der FernUni Hagen erscheinen soll. Dabei geht es darum, dass neue Texte erstellt werden müssen, an denen ich auch inhaltlich mitarbeiten darf. Zudem müssen Graphiken erstellt und Links auf Bildern verlinkt werden, die den Lernkurs anschaulicher gestalten sollen.

Portrait Julia Zimmer
Julia Zimmer (Foto: privat)

Dienstags beginnt mein Arbeitstag um 8 Uhr. Meistens setze ich mich mit einem Kaffee an den Arbeitslaptop und schaue, ob ich Mails erhalten habe, die ich direkt beantworten kann. Anschließend beginnt um 10 Uhr unser Jour fixe mit dem ELFen-Team und unserer Koordinatorin Tanja Adamus. Dieser findet alle zwei Wochen ungefähr eine Stunde statt. Hier besprechen wir Neuigkeiten und Anregungen sowie unseren aktuellen Stand (welche Aufgaben angefallen sind und noch anstehen). Im Anschluss daran beginnt mein Lerntag für mein Studium hier an der FernUni. Gegen Nachmittag begleite ich noch eine Veranstaltung, sodass ich im Vorhinein nochmal alles durchgehe, was dabei beachtet werden muss. Kurz vor der Veranstaltung (ca. 15.45 Uhr) treffe ich mich mit den Veranstaltenden und kläre angefallene Fragen. Um 16 Uhr ist es dann so weit. Die Veranstaltung beginnt und ich öffne den Warteraum des Meetings, um die Teilnehmenden einzulassen. Während der Veranstaltung melden sich zwei Teilnehmende bezüglich technischer Probleme per Chat bei mir. Die technischen Probleme sind schnell geklärt und die restliche Veranstaltung ist reibungslos abgelaufen, sodass mein Arbeitstag heute um 20 Uhr endet.

Nach der gestrigen Veranstaltung bespreche ich heute lediglich mit einem Professor (Seminarleiter) der FernUni die Erstellung eines „Fahrplans“ für ein zweitägiges Online-Seminar im Rahmen des Betriebswirtschaftlichen Studiums. Das Seminar findet in zwei Wochen statt. Der Fahrplan soll als Checkliste für die Terminabsprache sowie alle relevanten technischen Voraussetzungen dienen (Herunterladen des Tools, Headset-Verwendung etc.). Diesen erstelle und formatiere ich mit Word und schicke ihn an den Seminarleiter. Der Seminarleiter verfasst daraufhin eine E-Mail mit dem Fahrplan als Anhang und versendet diese an die Seminarteilnehmer.

An den übrigen Tagen setze ich mich wieder an meine asynchronen Aufgaben und schaue, dass ich gut vorankomme, damit einer der Moodle-Kurse bald auf der offenen Lernplattform für die Studierenden und Lehrenden freigegeben werden kann.

Wir hoffen, dass wir Euch einen informativen und spannenden Einblick in unseren Arbeitsalltag geben konnten! 😊

Barbara und Julia



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