Schlagwort: Tagungsbericht

Erstmals haben die Koblenzer eLearning-Tage und die DINI-Zukunftswerkstatt zum Thema „Agile Lehr- und Lernformate“ gemeinsam stattgefunden. Die Herausforderung der Veranstaltung: Sie richtete sich gleichermaßen an Lehrende, die an der Umsetzung konkreter, agiler Lehr-Lernformate interessiert sind, und Mitarbeiter*innen von Service-Einrichtungen wie der e-KOO, die die Umsetzung solcher Szenarien unterstützen.

Vom 6. bis 8. März fand in Leipzig die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (DGHD) statt. Traditionellerweise ist es so, dass viele Workshops und Präsentationen parallel laufen und ein Rückblick daher nur einen Bruchteil der behandelnden Themen abdecken kann. Dennoch kommt hier ein Versuch, die 48. Tagung der DGHD zusammenzufassen. Die Workshops, zu denen der Autor es geschafft hat, haben sich nämlich alle gelohnt.

Am 26. und 27. Februar fand an der Philipps-Universität in Marburg zum achten und in Marburg letzten Mal die Konferenz „Inverted Classroom“ statt. Rund 120 Teilnehmende informierten sich über das Inverted Classroom Model (ICM) und erarbeiteten ganz unterschiedliche Szenarien in diesem Zusammenhang. Seit einigen Jahren schon erweitert die Tagung die Besprechung des eigentlichen Mottos durch Ausblicke, wie das Modell durch innovative Szenarien erweitert werden kann. Dies war auch in diesem Jahr wieder so.

Am 22. und 23. November fand in Hamburg die Tagung Campus Innovation des Multimedia Kontors Hamburg zusammen mit der Jahrestagung des Universitätskollegs Qualitätspakt Lehre (UK QPL) der Universität Hamburg statt. Unter dem Thema Zugang, Transparenz und Diversität: Herausforderung und Chancen für die Hochschulbildung wurde an den zwei Tagen in Keynotes und bis zu fünf parallellaufenden Tracks zu verschiedenen Bereichen der Bildung und Hochschule gesprochen.

Unter dem Motto Vienna Calling wurde das Barcamp MaharaHUI DACH18 in diesem Jahr in Wien ausgetragen.

Die MaharaHUI ist eine Unkonferenz, die jährlich Interessierte und Lehrende – zumeist aus Schule und Hochschule – einlädt, sich über die E-Portfolio-Arbeit (mit Mahara) auszutauschen.

Am 21. und 22. März fand an der Uni Mainz die Tagung „Digitalisierung als Herausforderung für die Hochschuldidaktik“ statt, die mit knapp 200 Teilnehmenden gut besucht war. Kein Wunder: das Buzzword „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Gefühlt scheint es die zehnte Tagung, die mit den Worten „Digitalisierung als Herausforderung für…“ begann. Die Keynotes und Workshop-Inputs machten dann aber doch den Unterschied. Jedenfalls fast immer.

Vom 30.01.-01.02.2018 fand in Karlsruhe die Learntec statt. Die Learntec bezeichnet sich selbst als „die digitale Bildungsmesse“. Das Messe- und Ausstellerprogramm ist in diesem Jahr erstmals so umfangreich gewesen, dass eine zweite Messehalle genutzt wurde. Unter den Ausstellern waren auch zahlreiche Anbieter von Hard- und Softwarelösungen vertreten, die wir an der FernUniversität bereits einsetzen oder vielleicht zukünftig einsetzen werden. Zusätzlich findet im Rahmen der Learntec immer auch ein Kongress mit Fachbeiträgen aus Wirtschaft und Wissenschaft statt. Allen Programmpunkten gemeinsam ist, dass sie sich mit Lernen in der digitalen Welt beschäftigen.

Der Gender Day 2017 am 12.12. bot ein stimmiges Programm aus Vorträgen und Workshops rund um das Thema „Gender in der Lehre“. Die Workshops am Nachmittag beschäftigten sich mit Geschlechterstereotypen und wie man sie vermeiden kann. Die e-KOO war mit zwei Workshops zur gendergerechten Erstellung von Studienmaterialien am Nachmittag dabei. Dabei wurde sowohl Schriftsprache als auch Bildsprache analysiert.

Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) ist der wissenschaftliche Berufsverband der Erziehungswissenschaftler_innen in Deutschland. Spannend also, dass von ihr eine Fachtagung zum Thema Universität 4.0 angeboten wurde, als deren Ziele eine Beschäftigung mit Fragen nach den Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien und den daraus resultierenden Folgen für Lehr- und Lernprozesse aber auch die Forschung angegeben wurde. Auf einer Metaebene sollte es um die Auseinandersetzung damit gehen, inwiefern die Veränderungsprozesse, die unter dem Schlagwort Universität 4.0 zusammengefasst werden, das Grundverständnis bzw. den Kern von Universität heute und zukünftig verändern werden. Um es direkt vorwegzunehmen – diesen Ansprüchen wurde die Tagung meiner Meinung nach leider nicht gerecht. Trotzdem gab es viele spannende Beiträge und Diskussionen, in die dieser Beitrag einen kleinen Einblick geben soll.