Modul 3: Gesundheitsförderung, Stressbewältigung und Prävention

Foto: Jakob Studnar

Prof. Dr. Christel Salewski

Lehrgebiet Gesundheitspsychologie

E-Mail: christel.salewski

Telefon: +49 2331 987-4875

Modulbeauftragte

Liesemarie Albers

Lehrgebiet Gesundheitspsychologie

E-Mail: liesemarie.albers

Telefon: +49 2331 987-1420

Modulkoordination und Kursbetreuung Gesundheitspsychologie

Franziska Teschlade

Lehrgebiet Gesundheitspsychologie

E-Mail: franziska.teschlade

Fachmentorinnen für Selbst- und Stressmanagement

Anne Radke

Lehrgebiet Gesundheitspsychologie

E-Mail: anne.radke

Fachmentorinnen für Selbst- und Stressmanagement

 

Modul 3: Gesundheitsförderung, Stressbewältigung und Prävention

Kurse

Das Modul 3 wird in Kooperation mit den Lehrgebieten Allgemeine Psychologie: Lernen, Motivation, Emotion, Sozialpsychologie und Psychologie des Erwachsenenalters angeboten. Das Modul besteht aus vier Kursen und der kompetenzorientierten Übung Selbst- und Stressmanagement mit jeweils einer eigenen Moodle-Umgebung:

Ziele

Im Rahmen des Moduls lernen die Studierenden einschlägige psychologische Modelle zu Stress, Stressbewältigung und Prävention/Gesundheitsförderung kennen, welche sie auch zur Ableitung von Interventions- und Evaluationsmassnahmen in unterschiedlichen Anwendungskontexten (z.B. Familie, Schule, Communities, Unternehmen) heranziehen können. Im Bereich der Allgemeinen Psychologie werden Kenntnisse über die psychobiologischen Grundlagen von Stress vertieft. Die Grundlagenvertiefung im Bereich der Sozialpsychologie vermittelt Wissen von Gruppenprozessen und Intergruppenverhalten sowie die nötigen Kompetenzen, um zielgruppenspezifische Massnahmen zu evaluieren und zu entwickeln. Durch grundlagenorientierte Vertiefungen im Bereich der Entwicklungspsychologie werden entsprechende Kompetenzen im Hinblick auf die Evaluation und Entwicklung von Präventions- und Interventionsmassnahmen über die Lebensspanne hinweg vermittelt. Es gibt insbesondere zwei thematische Schwerpunktsetzungen, die im Gesamtmodul betrachtet werden. Zum einen wird Stress und Stressbewältigung als individuelles und überindividuelles Phänomen betrachtet (Behandlung verschiedener Stresstheorien, dyadischer Stress, Familienstress, Stress und Gruppen etc.). Zum anderen werden Unterschiede in der Art und Ausprägung von Stress und Stressbewältigung in Abhängigkeit von individuellen und gruppenbezogenen Merkmalen untersucht (z.B. Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Alter, Phase des Lebenslaufs).

Kompetenzorientierte Übung Selbst- und Stressmanagement

Nach der neuen Prüfungsordnung ist die Teilnahme an der kompetenzorientierten Übung für alle Studierenden verpflichtend.

Sie absolvieren die kompetenzorientierte Übung in Kleingruppen. Die Zuteilung zu den Gruppen findet in der Regel in der ersten Semesterwoche statt. Mit der Gruppenzuteilung werden Sie gleichzeitig einem Regionalzentrum für den Präsenztag zugeordnet.

In der Übung ermöglichen wir es Ihnen, praktische Kompetenzen im Bereich Selbst- und Stressmanagement zu sammeln. Die Übung findet online auf Moodle (asynchrone Einheiten) und Zoom (synchrone Einheiten) statt. Den Abschluss bildet der Präsenztag, bei dem Sie eine zuvor ausgearbeitete Anleitung zur Stressbewältigung präsentieren.

Als Nachweis über die kontinuierliche Mitarbeit wird ein Portfolio erstellt. Dieses wird am Ende eingereicht und als bestanden/nicht bestanden bewertet.

Die Übung stellt weder eine Kursleiterschulung noch eine psychotherapeutische Behandlung dar. Es geht zum einen um Selbsterfahrung und zum anderen um erste praktische Erfahrungen in der Rolle der anleitenden Person. Daher gibt es für die Übung auch keinen gesonderten Leistungsnachweis.

Prüfung

Das Gesamtmodul wird durch eine Klausur mit Fragen aus allen vier Kursen abgeschlossen.

Anmeldung und Informationen

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Studienportal

Sandra Fischer | 28.10.2021