Gespräche am Tor
Karlsruher Begegnungen zu Wissenschaft, Politik und Kultur
Newsletter Gespräche am Tor
Sie möchten regelmäßig über das Programm der Veranstaltungsreihe informiert bzw. an aktuelle Termine erinnert werden?
Newsletter "Gespräche am Tor" abonnieren
Eine Veranstaltungsreihe am Ettlinger Tor
Die Veranstaltungsreihe bietet ein Forum für den Austausch über aktuelle Fragen der Wissenschaft, Politik und Kultur. Im Sinne der den Universitäten eigenen "Third Mission" zielt die Reihe gleichsam auf einen Dialog zwischen Hagener Forschern, in der südwestdeutschen Region verankerten Wissenschaftlern und der bildungsinteressierten Öffentlichkeit vor Ort.
Anlässlich des 300. Jahrestages der Karlsruher Stadtgründung startete die Veranstaltungsreihe 2014/15 mit Fokus auf der Stadtgeschichte.
Seit 2016 werden die "Gespräche" unter thematischer Öffnung fortgeführt, wobei neben stadtgeschichtlichen Fragestellungen nun auch andere Themen aus Wissenschaft, Politik und Kultur in historischer Perspektive verhandelt werden.
Die nachfolgende Zusammenstellung bietet einen Überblick über das laufende Jahresprogramm. Seit Anfang 2022 finden die Veranstaltungen hybrid statt, so dass die Möglichkeit entweder zur Präsenzteilnahme auf dem Campus Karlsruhe der FernUniversität am Ettlinger Tor im Karlsruher Stadtzentrum oder zur Online-Zuschaltung per Zoom gegeben ist. Die Veranstaltungen werden von Dr. Werner Daum, Historiker und Leiter des Campusstandorts, begleitet. Selbstverständlich sind sie nicht nur für Studierende, sondern auch für die interessierte Stadtöffentlichkeit zugänglich.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kooperationspartner
Veranstaltungsankündigungen 2026
2026 Programmflyer (PDF 318 KB)
-
Mittwoch, 11. November 2026, 18-20 Uhr
Vortrag von Dr. Marco Wottge (Zeithistoriker, Lehrer für Geschichte und Ev. Religion):
Von rücksichtslosen Ausbeutern und freundlichen „Ariseuren“ – die „Arisierung“ im Vergleich zwischen der Großstadt Karlsruhe und den Ortenauer Landgemeinden Kippenheim/Schmieheim
Zum 88. Jahrestag der Reichspogromnacht (9. November 1938) informiert die Veranstaltung über die sog. „Arisierung“ im badischen Raum. Der Referent zeigt auf, dass diese als einer der größten Enteignungsvorgänge in der deutschen Geschichte mit besonderer Vehemenz in Baden betrieben wurde. Der intraregionale Vergleich zwischen Karlsruhe und der Ortenau (Kippenheim/Schmieheim) legt beispielhaft das jeweils unterschiedliche Vorgehen der örtlichen Entscheidungsträger und die Handlungsspielräume der dortigen Bevölkerung offen. Diese Unterschiede zwischen Stadt und Land liefern abschließend Hinweise für eine wirksame Bekämpfung des Antisemitismus ...
Veranstaltungsankündigung
Weiterführende Links
- Anfahrtsbeschreibung
- Veranstaltungsrückblick (seit 2014)