Eindrücke des University: Future Festivals 2021

mit Nicole Engelhardt und Anke Marks

Das University: Future Festival des Hochschulforums Digitalisierung und der Stiftung Innovation in der Hochschullehre fand in diesem Jahr vom 2.-4.11.2021 unter dem Motto „Open for Discussion“ statt. Dass ein großer Bedarf des Austausches und des Diskurses besteht, konnte man bereits an der Vielzahl der Einreichungen – insgesamten gingen 380 Bewerbungen ein – und der hohen Anmeldezahl von über 3.000 Teilnehmenden erkennen.

So entstand ein Programm aus über 200 Sessions, die auf 10 Stages an drei Tagen präsentiert wurden. Der erste Tag setzte sich hierbei im Vormittag aus Beiträgen aus dem Bereich EdTech und im Nachmittag aus dem Conference-Bereich zusammen. Die Conference-Beiträge, wie Lightning Talks und Diskussionen, bestimmten auch den zweiten Tag, worauf hin der letzte Tagungstag den Workshops gewidmet wurde. Da das University: Future Festival auch in 2021 überwiegend digital durchgeführt wurde, kam die – bereits aus dem Vorjahr bekannte – Plattform letsgetdigital zum Einsatz.

Screenshot der Tagungsplattform (Christine Redeker, FernUniverstität in Hagen)

Im Folgenden sollen einige Einblicke in verschiedene Sessions der Tagung folgen, um einen Eindruck der unterschiedlichen Themen und Formate zu geben.

EdTech

Educational Design Tool myScripting

MyScripting ist eine Plattform der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), mit welcher Lehrende ihr Lehrkonzept planen können. Dabei ist es möglich Kurse in Präsenz, rein digital oder in blended-learning zu designen und einen Überblick über asynchrone und synchrone Aktivitäten zu erhalten. Der Workload für die gesamte Lehreinheit kann zu Beginn angegeben und mit den geplanten Aktivitäten abgeglichen werden. Es ist zudem möglich, das eigene Lernmanagementsystem auszuwählen und passgenaue Aktivitäten, wie Lernaufgaben und Peer-Learning, vorgeschlagen zu bekommen und in den Designprozess zu integrieren.

Weitere Informationen gibt es hier: https://myscripting.zhaw.ch/

Panel-Diskussion: Retten EdTechs die Bildung?

In dieser Session diskutierten Prof. Dr. Olga Burkova (Vizepräsidentin für Digitalisierung an der HAW Hamburg), der Co-Founder von ekipa GmbH, Justin Gemeri, und Hannes Aichmayer (Projektleiter EdTEch Austria über den aktuellen Stellenwert von EdTechs in der (Hochschul)bildung.

Deutlich wurde, dass EdTechs sich gerade in einer Aufbruchsstimmung befinden und der Aufschwung der Digitalisierung – nicht zuletzt durch die Pandemie – zu einer rasanten Entwicklung geführt hat. Einigkeit herrschte zwischen den Speaker*innen darüber, dass die Digitalisierung von Bildungsprozessen keinen reinen Selbstzweck verfolgen dürfe und durch EdTechs nicht nur analoge Vorgänge eins zu eins ins Digitale übersetzt werden sollten. Hier wurde dann auch noch einmal betont, dass nicht die technischen Methoden bei der Auswahl der Werkzeuge im Vordergrund stehen sollten, sondern didaktische Fragestellungen nach dem Inhalt, der vermittelt werden soll und dem Mehrwert der technischen Lösung, die Entscheidung für oder gegen den Einsatz eines technischen Werkzeugs leiten sollte.

Darüber hinaus machten sich die Speaker*innen dafür stark, dass die Zusammenarbeit zwischen EdTechs und Hochschulen eine starke Kooperation beider Partner auf Augenhöhe braucht, um sinnvolle Lösungen zu entwickeln. Dabei müsse jedoch beachtet werden, dass hierbei zwei Welten aufeinandertreffen, da junge Gründer meist ein schnelleres Vorgehen und agilere Arbeitsweisen gewohnt sind, als sie in der Hochschullandschaft stattfinden. Daher braucht es eine Sensibilisierung auf beiden Seiten, so Prof.‘in Burkova, für die unterschiedlichen Organisationskulturen und -strukturen.

Eine Zusammenarbeit von EdTechs und Hochschulen habe aber auf jeden Fall große Vorteile, da Hochschulen sich in der Entwicklung eigener technischer Lösung im Ressourcenaufwand schnell übernehmen und Insellösungen entstehen. Hannes Aichmayer sprach sich dafür aus, zunächst zu schauen, ob EdTechs nicht bereits eine passende Lösung anbieten, da diese an die spezifischen Bedarfe der Hochschulen angepasst und kostengünstiger umgesetzt werden könnten.

Conference

Lightning Talks: Zeitgemäße Lehre und innovative Lehr-/Lernmethoden

In dieser Session wurden vier Projekte vorgestellt, die Ansätze für eine zeitgemäße, digitale Lehre anbieten.

Ingo Kollar von der Universität Augsburg präsentierte das Projekt Kodil (Kompetenzentwicklung durch digitale authentische und feedbackbasierte Lehr-Lernszenarien), welches aus vier Teilprojekten – von der Produktion interaktiver Videofälle, über die Entwicklung fachspezifischer Lehr-Lernszenarien zur Strukturierung von digital unterstützten Kleingruppenarbeiten und tutorielle und peer-basierte Feedbacksysteme bis hin zu automatisiertem, KI-basiertem Feedback in simulationsbasierten Lernumgebungen – besteht. Die Zielsetzung liegt darin, Studierende im Erwerb fachlicher Handlungskompetenzen für die zukünftige Arbeitswelt durch digitale, problembasierte Lehr-Lernszenarien zu unterstützen.

David Frische von der Hochschule Esslingen stellte das Simulationstool Sim2d aus dem Projekt Digitalisierung Didaktisch Denken (D³) vor. Die Software ermöglicht problembasiertes, selbstbestimmtes Lernen in der Laborarbeit, indem Problemstellungen schrittweise modelliert und so unter anderem digitale Zwillinge von Robotern erstellt werden können. Auf diese Weise erhalten Studierende schon früh im Studium die Chance, zu experimentierten.

Wieland Müller von der Universität Rostock zeigte eine Kategorisierung und Systematisierung digitaler Lehrformate, wobei die Kategorisierung nach digitalen Lernansätzen, Lehrmethoden und Lehrelementen vorgenommen wurde.

Zu guter Letzt präsentierten Mark Porter und Christopher Scheuer von der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim die spezifischen Herausforderungen und Bedarfe der digitalen Lehre an Musikhochschulen mit einem Videobeitrag. Hierbei wurde deutlich, dass Musikhochschulen besondere technologische Lösungen brauchen, es aber bereits jetzt gewisse Inhalte, wie beispielsweise Übungseinheiten, gibt, die gut digital oder in blenden-learning Kursen umgesetzt werden können. Auf diese Weise lässt sich der Präsenzunterricht entlasten. Darüber hinaus wurde deutlich, dass digitale Künste an Bedeutung gewonnen haben und es in Zukunft darum geht, digitale und traditionelle Formate gleichberechtigt auf der Bühne präsentieren zu können.

Scheitern als Chance: Warum wir Scheitern bewusst thematisieren und was wir daraus lernen wollen

Julia Henschler (Hochschuldidaktisches Zentrum Sachsen) und Jana Riedel (Arbeitskreis E-Learning LRK Sachen) stellten das Projekt Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen (DHS) mit dem Schwerpunkt auf die Fehlerkultur vor. In den beiden Programmlinien Digital Change Agents und Digital Fellowships wird das Thema Scheitern immer wieder mit den Teilnehmenden besprochen und reflektiert. Der konstruktive Umgang mit Rückschlägen wird als besonders wichtig erachtet, da diese zur Normalität gehören und bei bewusster Betrachtung zu gewinnbringenden Veränderungsprozessen führen können. Im Hochschul- und Wissenschaftsbereich wäre dies jedoch noch unüblich, sodass die Forderung nach einer Fehlerkultur aufgeworfen wurde.

Panel: KI in der Hochschulbildung – wo stehen wir und wo gehen wir hin?

In der hybrid durchgeführten Veranstaltung diskutierten Prof. Dr. Claudia de Witt (FernUniversität in Hagen), Dr. Georgi Dimitrov (Europäische Kommission), Peter Greisler (Leiter der Abteilung „Hochschulen“ im BMBF), Prof. Dr. Niels Pinkwart (Vizepräsident für Lehre und Studium der HU Berlin), Christine Regitz (Vice President & Head of Women in Tech@SAP und Aufsichtsratsmitglied der SAP SE) und Jessica Winter (Präsidentin des YUFE Student Forum) über das Thema KI in der deutschen Hochschulbildung.

Dabei wurde deutlich, dass die Hochschullandschaft zwar in vielen Bereichen schon bereit für den Einsatz von KI ist und auch bereits gute Pilotprojekte, immer mehr Professuren und Bildungsangebote existieren. Dennoch stehe man noch am Anfang der Entwicklung und es sei sehr bedeutsam, so Claudia de Witt, sichtbarer zu werden. KI dürfe nicht nur im Informatik-Bereich eine Rolle spielen, sondern sollte beispielsweise in die Lehrer*innenbildung integriert werden, um Lernende auf ihrem Weg in die datengestützte Berufswelt begleiten zu können.

Alle Speaker*innen sprachen sich dafür aus, dass eine interdisziplinäre und hochschulübergreifende Vernetzung von großer Bedeutung ist, damit KI nicht nur in einzelnen, geförderten Projekten, sondern in der gesamten Hochschulbildung zum Tragen kommt. Dazu müsse sich jedoch auch das Mindset verändern, so Regitz. Auch Claudia de Witt ist der Meinung, dass dazu alle Statusgruppen in die Umstrukturierung eingebunden werden müssen und KI institutionalisiert werden sollte.

Davon ausgehend, dass viele Hochschulen bereits experimentierten, es jedoch noch keinen Plan gibt, wie KI in der Breite in der Hochschullehre berücksichtigt werden kann, fordert Niels Pinkwart einen verstärkten Diskurs darüber, was KI leisten soll und eine Wertediskussion darüber, wie man sich gegenüber KI positionieren möchte. Laut Peter Greisler muss der Einsatz von KI an Hochschulen sich an den Bedarfen der Studierenden orientieren.

Christine Regitz ergänzt, dass KI entmystifiziert werden muss und die gesamte Bevölkerung informiert sein sollte, worum es beim Einsatz von KI geht, da wir diese schon heute wie selbstverständlich nutzen, aber häufig nur wenig Kenntnisse über die Funktionsweise von KI-Algorithmen besitzen. Auch Jessica Winter sprach sich aus ihrer studentischen Perspektive für die Förderung der Datensouveränität aus. Für eine digitale Mündigkeit müssten Studierende jedoch grundlegende Kompetenzen erlangen, um als bewusste, autonome Akteur*innen in Entwicklungsprozesse mitgenommen werden zu können. In der Hochschulbildung sei es eigentlich bereits zu spät, daher müsse das Thema KI bereits in der Schule aufgegriffen und behandelt werden. Georgi Dimitrov brachte an, dass es mehr Fachkräfte mit dem Fokus Future Skills benötige, da das Thema KI eine der wichtigsten Technologien unserer Zeit sei. Demnächst würde daher auch der Europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen (DigComp) um dieses Themengebiet erweitert.

Lightning Talks: Barrierefreiheit und Inklusion

Die Lightning Talks richteten sich vorrangig an Personen, die sich zuvor kaum mit Barrierefreiheit und Inklusion in der Hochschulbildung beschäftigt haben.

Tim Wiegers vom Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz stellte drei essenzielle Tipps für barrierearmes E-Learning vor. Dabei ging er zunächst auf den Bereich Kommunikation und Individualisierung ein. Da barrierearme Lösungen für eine*n Studierende*n eine Einschränkung für eine*n andere*n Studierende*n zur Folge haben kann, sollten Lehrende zu Beginn des Semesters mit den Lernenden ins Gespräch kommen und die Bedarfe abfragen, um die eigene Lehre anpassen zu können. Der zweite Tipp bezog sich darauf, dass Lehrende beim Thema Barrierefreiheit zunächst mit den Grundlagen – wie die Verwendung von Formatvorlagen – beginnen sollten, da bereits kleine Veränderung eine große Wirkung auf die Inklusion von beeinträchtigten Studierenden hat. Auch die Berücksichtigung der grundlegenden didaktischen Prinzipien, wie Multimedialität oder Strukturiertheit, können ein guter Ausgangspunkt für barrierearme Lehrmaterialien sein. Zu guter Letzt sollten Lehrende versuchen, sich in die Lage ihrer Studierenden zu versetzen und beispielsweise die Verwendung eines Screenreaders selbst einmal ausprobieren, um die Bedarfe der Studierenden besser verstehen zu können.

Markus Paulussen vom ZAB der Universität Bielefeld schloss seinen Lightning Talk an, in welchem er sieben Regeln für barrierefreie Webseiten vorstellte. Hierbei wurden unter anderem Alternativtexte für Grafiken, die klare Strukturierung von Text-Inhalten und die Vermeidung von Farben als Informationsträger als grundlegende Prinzipien der Barrierefreiheit beschrieben. In seiner letzten Regel sprach Herr Paulussen sich zudem auch für die Verwendung von einfacher Sprache aus, da hierdurch der Nutzwert von Webseiten erhöht werden könnte und zu mehr Barrierefreiheit und Inklusion beitragen könnte.

Stephanie Wolf von der Friedrich-Schiller-Universität Jena stellte im Anschluss die digitale Tapas-Bar des Projekts „Hochschulübergreifende Lehre im Rahmen einer heterogenitätssensiblen Lehrer*innenbildung in Thüringen“ vor. In dieser können Lehrende digitale Tools kennenlernen und auf digitale Lernangebote zum Thema Barrierefreiheit zurückgreifen.

Den letzten Lightning Talk übernahm Corinna Kalkowsky aus der studentischen Perspektive, indem sie die Bedeutung des Themas Inklusion anhand einer Geschichte über einen Supermarkteinkauf verdeutlichte. So erhielten die Zuhörer*innen die Gelegenheit, einmal die Perspektive zu wechseln und sich in eine Lage hineinzuversetzen, die durch Bevormundung und aktiver Verweigerung von Unterstützung geprägt ist.

Workshop

Workshop „Wo geht die Reise hin? BildOER-Vision 2030″

Die Teilnehmenden des Workshops haben sich auf eine digitale Reise ins Jahr 2030 begeben, in dem eine offene Lehr-/Lernkultur gelebt wird und in der Open Education Resources (OER) als Standard gelten. Die Reise begann mit einer kurzen Einführung in den Begriff OER und dem Landesportal ORCA.nrw, dessen Herzstück offene Bildungsmaterialien sind. Eine Besonderheit von ORCA.nrw ist das Netzwerk Landesportal mit seinen Netzwerkstellen an den Hochschulen in NRW. Sechs dieser Netzwerkstellen haben gemeinsam diese virtuelle Reise gestaltet.

Der erste Zwischenhalt führte direkt in die Zukunft der offenen Hochschullandschaft. In Breakout-Sessions konnte sich jede Person für eine von drei Perspektiven (Lehrende, Hochschulleitung, Studierende) entscheiden. Mit Hilfe der Bildkarten-Methode entwickelten die drei Akteur*innengruppen Visionen darüber, wie die Hochschullandschaft aus ihrer Perspektive aussehen könnte. Auf einem Muralboard wurden die Visionen anhand von Bildern illustriert und kommentiert.

Screenshot Muralboard zum Workshop „BildOER-Vision 2030“ auf dem University:Future Festival, 04.11.2021 von Anke Marks (FernUniversität in Hagen), Bianca Geurden (Universität Siegen), Magdalena Spaude (Universität zu Köln), Sarah Görlich (Ruhr-Universität Bochum), Sarah Schotemeier (WWU Münster) Tassja Weber (Universität Paderborn) für das Netzwerk Landesportal ORCA.nrw, lizenziert unter CC BY 4.0.

Nach der Snackpause wurden die drei Visionen vorgestellt und nach Gemeinsamkeiten und Unterschiede gesucht. Das Ziel der Reise sollte eine gemeinsame Vision aller Beteiligten darstellen. In dieser Vision schauen alle Akteur*innen in eine Richtung und arbeiten zusammen an den unterschiedlichen Facetten von OER, die in iterativen und reflektierenden Prozessen abgebildet werden.

Auf einer weiteren Reiseetappe wurde überlegt, welche Schritte die Akteurinnen gehen müssten, um ihre Vision zu erreichen. Von Seiten der Hochschulleitung müssten Strukturen (z.B. Serviceeinrichtungen) geschaffen werden, damit Lehrende die passenden Rahmenbedingungen für die Erstellung und Nutzung von OER finden. Lehrende sollte aus ihrer Community heraus fachliche Impulse setzen, die auch entsprechend gewürdigt werden. Wissenschaftliche Reputation darf nicht mehr ausschließlich auf die Forschung beschränkt sein und der Lehre sollte ein größerer Stellenwert eingeräumt werden. Zudem sollte den Studierenden der richtige Weg durch den Dschungel an OER-Möglichkeiten aufgezeigt werden.

Als letzten Zwischenhalt der Reise durften die Teilnehmenden die Vision der Netzwerkstellen kennenlernen, die in einem separaten, internen Workshop entwickelt wurde. In dieser Vision standen Erfahrungsaustausch, Kooperationen und Wunsch nach Unterstützung im Vordergrund.

Die Reise endete mit einer Inspiration von einer Hochschullandschaft der Zukunft, die jede teilnehmende Person in die eigene Hochschule mitnehmen kann. Frei nach dem Motto „Nach der Reise ist vor der Reise.“.

Workshop „Agile Lerndesigns zur Förderung von New Learning und Lernen in Netzwerken an Hochschulen“

Mittels eines agilen Sprints, angelehnt an Scrum, waren die Teilnehmenden dieses Workshops dazu eingeladen, in kleinen Teams auf Basis eines konkreten Beispiels eine Grobplanung für ein agiles Lerndesign vorzunehmen. Zuvor haben die Workshopmoderatorinnen kurz in das Themenfeld Agilität eingeleitet und Fallbeispiele aus ihrem eigenen Umfeld zu den vier Lerndesigns Lerncommunities, Hackathon, kollegiale Beratung und Makerspace vorgestellt.

Screenshot Miroboard zum Workshop „Agile Lerndesigns zur Förderung von New Learning und Lernen in Netzwerken an Hochschulen“ auf dem University:Future Festival, 04.11.2021 vonAntonia Dittmann (HFD), Nicole Engelhardt (FernUni), Lavinia Ionica (HFD) und Fransziska Richter (Uni Bremen)
Screenshot Miroboard zum Workshop „Agile Lerndesigns zur Förderung von New Learning und Lernen in Netzwerken an Hochschulen“ auf dem University:Future Festival, 04.11.2021 von Antonia Dittmann (HFD), Nicole Engelhardt (FernUni), Lavinia Ionica (HFD) und Fransziska Richter (Uni Bremen)

Für die Arbeitsphase erhielten die Teilnehmenden einen bereits vorbereiteten Backlog. Im ersten Schritt galt es, den Sprint zu planen und die Arbeitspakete auszuwählen, die im Sprint bearbeitet werden sollten. Im Sprint hat das Team die Arbeitspakete bearbeitet und erste konzeptionelle Entscheidungen getroffen. Die Ergebnisse wurden anschließend in Form einer kurzen Review dem Plenum vorgestellt. Der Workshop schloss mit einer Retrospektive ab, die zum einen auf die vier thematisch behandelten Lerndesigns abzielte, zum anderen aber auch Bezug auf die Zusammenarbeit innerhalb des Sprints nahm.

Die Teilnehmenden erhielten damit die Möglichkeit, nicht nur unterschiedliche agile Lerndesigns kennenzulernen, sondern mittels der angewendeten Methodik direkt selbst in das agile Lernen einzutauchen.

 

Insgesamt gestaltete sich das University: Future Festival in diesem Jahr thematisch wieder sehr facettenreich und gab einen umfassenden Überblick über diverse Fragestellungen, die die Hochschulbildung im Bereich Digitalisierung aktuell beschäftigen.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Festival.

 

 

 

 



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