Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr mit dem Weihnachtskraken

Der Blog verabschiedet sich in eine kurze Feiertagspause und ist ab dem 11. Januar wieder mit frischen Themen für Sie und euch da. Die Sprechstunden für Assessment, Connect und Zoom zwischen den Jahren auch ausfallen. Ab dem 3.1. finden sie dann wieder ganz regulär statt.

Vielen Dank an alle Leser*innen, die unser Blog 2021 besucht haben. Wir hoffen, dass wir mit unseren Inhalten hilfreich sein konnten.

euer ZLI-Team

Ach ja und eine Weihnachtsüberraschung mit Paulchen in der Hauptrolle haben wir auch noch parat für alle, die kreatives Schreiben mögen! Wir freuen uns auf alle, die Lust haben, Paulchens Weihnachtswunder zu vervollständigen:

Paulchen und das Weihnachtswunder

Es war der vierte Advent und wie üblich zur Weihnachtszeit regnete es in Deutschland Bindfäden vom Himmel, als Paulchen, der Kraken, am Fenster sein Acht-Arme-Spezial-Makramee knüpfte. Makramee war das letzte Mal in den Siebziger Jahren in, dieses Jahr würde es ein tolles selbstgemachtes Geschenk für seine Mutter werden.

Paulchen knotete und knotete, ließ hin und wieder einen der acht Arme aus den Schlingen verschwinden, um ein Schlückchen Kakao aus seiner bunten Weihnachtstasse zu trinken, als plötzlich ein helles Licht sein Wohnzimmer durchflutete. Er traute seinen Augen nicht, als er einen strahlend weißen Stern vom Himmel fallen sah: direkt in den Innenhof des Mietshauses, in dem er wegen der Nähe zu seinem Arbeitsplatz, der FernUni, wohnte.

Paulchen schnappte sich seinen Schlüssel und glitt geschmeidig die Treppen des Flurs hinunter, sorgsam darauf bedacht, die Treppen nicht mit seinen Tentakeln schmutzig zu machen. Vorsichtig öffnete er die Tür und fuhr beim Quietschen zusammen. „Sei kein Angstkraken, Paulchen“, schluckte er die Furcht herunter und steckte den Kopf langsam durch den Spalt.

Zögernd betrat er den Hof hinter dem Haus, in dem er wohnte. Bei den Mülltonnen war immer noch das helle Glühen zu sehen, allerdings war es schwächer geworden. Paulchen schluckte noch einmal, nahm all seinen Krakenmut zusammen und näherte sich vorsichtig. Ein Krachen und ein Fluch ließen ihn beinahe die Flucht ergreifen, aber er war jetzt so weit gekommen, nun wollte er auch wissen, was da vom Himmel gefallen war.

Vorsichtig, jederzeit mit allen acht Tentakeln zum schnellen Weglaufen bereit, spähte er über die Mülltonnen und sah – eine Katze? Paulchen schüttelte den Kopf und schaute erneut. Doch, Tatsache, da saß eine kleine, schneeweiße Katze mit unglaublich grünen Augen und sah etwas zerknautscht und wütend aus. Das Strahlen kam eindeutig von ihr, sie leuchtete immer noch, wenn auch immer schwächer werdend.

„W-w-wer bist Du?“ stotterte Paulichen, jetzt völlig verwirrt. „Oh, beziehungsweise, ist alles in Ordnung mit Dir? Brauchst Du Hilfe? Bist Du verletzt?“ Die Katze wandte ihre Aufmerksamkeit langsam zu Paulchen. Auf typische Katzenart betrachtete sie ihn mit einer gewissen Hochnäsigkeit, als sie antwortete, war ihre Stimme jedoch freundlich. „Nein, alles in Ordnung, mir fehlt nichts. Katzen landen immer sicher auf ihren Pfoten, falls Du das nicht wissen solltest.“ „Nein“, antwortete Paulchen, „das habe ich nicht gewusst. Und wer bist Du?“ „Ich?“, sagte die Katze, „ich bin…“

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