Global Accessibility Awareness Day (GAAD)

Seit 2012 ist der Global Accessibility Awareness Day ein weltweiter Aktionstag, an dem am dritten Donnerstag im Mai überall auf der Welt Veranstaltungen zum Thema „Digitale Barrierefreiheit“ stattfinden.
Die FernUniversität beteiligt sich seit 2016 mit eigenen Veranstaltungen am GAAD um die Hochschulangehörigen rund um das Thema zu informieren und sensibilisieren.
Der diesjährige GAAD steht unter dem Motto:
„Barrierefreiheit gemeinsam denken, gestalten und erleben.“
Programm: Donnerstag, 21.05.2026, 10:00 - 13:00 Uhr
- 10:00 Uhr
Beginn und Begrüßung
Anja Friebel (Hochschulbeauftragte) - 10:05 - 10:30 Uhr
„Warm-up: Die Top 11 der digitalen Barrierefreiheit - Wichtige Maßnahmen zur digitalen Barrierefreiheit kurz erklärt“
Ingrid Lacher (ZLI) - 10:30 - 11:00 Uhr
„Experimentieren mit KI und Bildbeschreibung“
Axel Nattland (ZLI) - oder: 10:00-11:00 Uhr
"Shift left" on data reports - barrierefreie Reports mit Quarto erstellen
Dr. Björn Fisseler (Fakultät für Psychologie) - 11:00 - 12:00 Uhr
„Blind-Experience: Barrieren in Videokonferenzen erleben und den Tactonom Communicator kennenlernen“
Klaus-Peter Hars (inventivio GmbH) und Dr. Anke Marks (ZLI) - 12:00 - 13:00 Uhr„Universal Design for Learning in der Hochschule – Grundlagen, Praxis und Integration von KI“,
Dr. Björn Fisseler (Fakultät für Psychologie)
Inhalt zu den Programmpunkten
10:00 Uhr | Beginn und Begrüßung
Start und Begrüßung durch die Hochschulbeauftragten für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Kristin Wünsche und Anja Friebel
Teilnahme
Einfach ohne Voranmeldung!
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10:05 - 10:30 Uhr | Warm-up: Die Top 11 der digitalen Barrierefreiheit
Wichtige Maßnahmen zur digitalen Barrierefreiheit kurz erklärt
Die „Top 11 der digitalen Barrierefreiheit“ befasst sich mit grundlegenden Aspekten, die zum einen oft nicht realisiert werden und zum anderen einfach umzusetzen wären. Durch konsequente Anwendung können sie einen wesentlichen Teil zur digitalen Barrierefreiheit beitragen.
Zielgruppe
Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten
Referentin
Ingrid Lacher, Zentrum für Lernen und Innovation (ZLI), FernUniversität in Hagen
Material
Präsentation: Top 11 der digitalen Barrierefreiheit (PDF)
Teilnahme
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10:30 - 11:00 Uhr | Experimentieren mit KI und Bildbeschreibung
Wie kann Künstliche Intelligenz bei der Erstellung von Alternativtexten für Bilder unterstützen? In diesem Beitrag wird ein prototypischer Ansatz vorgestellt, der mit KI-gestützter Bildbeschreibung experimentiert und dabei insbesondere die Perspektive sehbehinderter und blinder Studierender in den Blick nimmt. Anhand des Prototyps wird gezeigt, wie Bildinhalte automatisiert beschrieben werden können, wo die Chancen einer solchen Unterstützung liegen und an welchen Stellen weiterhin menschliche Prüfung und redaktionelle Entscheidungen wichtig bleiben. Der Vortrag lädt dazu ein, die Rolle von KI nicht als fertige Lösung, sondern als Werkzeug zum Ausprobieren, Lernen und Weiterentwickeln barrierefreier digitaler Lehre zu verstehen.
Zielgruppe
Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten
Referent
Axel Nattland, Zentrum für Lernen und Innovation (ZLI), FernUniversität in Hagen
LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/nattland/
Teilnahme
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10:00-11:00 Uhr | „Shift left“ on data reports - barrierefreie Reports mit Quarto erstellen
Barrierefreie Dokumente in Lehre und Forschung sind mehr als Word-Dokumente oder PowerPoint-Präsentationen. Gerade der Umgang mit Daten und die Präsentation von Daten gehören zu den zentralen Kompetenzen, die Studierende an Hochschulen lernen sollen und die Wissenschaftler*innen benötigen, um in der Forschung erfolgreich zu sein. Dabei wird mittlerweile viel mit R und der vielfältigen Open-Source-Infrastruktur um R gearbeitet. Dokumente entstehen in einem textbasierten Workflow auf Basis von Quarto bzw. Markdown.
In meinem Beitrag zeige ich praxisnah, wie dabei die digitale Barrierefreiheit von Anfang an berücksichtigt werden kann. Außerdem probieren wir aus, wie KI bei der digitalen Barrierefreiheit von Datenprodukten helfen kann.
Zielgruppe
Lehrende, die das Thema Daten mit ihren Studierenden behandeln; Wissenschaftler*innen, die mit Daten arbeiten und Berichte erstellen; Barrierefreiheits-Expert*innen, die ihr Know-how erweitern möchte
Referent
Dr. Björn Fisseler Fakultät für Psychologie, FernUniversität in Hagen
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
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11:00 - 12:00 Uhr | Blind-Experience: Barrieren in Videokonferenzen erleben und den Tactonom Communicator kennenlernen
Wie fühlt sich digitale Lehre an, wenn man nicht sehen kann? Zu Beginn dieses Workshops versetzen sich die Teilnehmenden selbst in die Rolle blinder Nutzer*innen, erleben unmittelbar die Barrieren in Videokonferenzen und reflektieren gemeinsam ihre Erfahrungen. Im zweiten Teil wird der Tactonom Communicator als innovative Lösung vorgestellt, die zeigt, wie barrierefreie Fernlehre für blinde Menschen gestaltet werden kann und welche speziell entwickelten Funktionen die Teilhabe dieser Zielgruppe ermöglichen.
Zielgruppe
Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten
Referent*innen
- Klaus-Peter Hars, inventivio GmbH
- Dr. Anke Marks, Zentrum für Lehre und Innovation (ZLI), FernUniversität in Hagen
Teilnahme
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12:00 - 13:00 Uhr | Universal Design for Learning in der Hochschule – Grundlagen, Praxis und Integration von KI
Wie lassen sich Lehr-Lernumgebungen für die Hochschullehre von Anfang an inklusiv gestalten, damit sie für alle Studierenden zugänglich sind ohne nachträgliche Anpassungen? Das Universal Design for Learning (UDL) bietet hierfür einen wissenschaftlich fundierten Rahmen, um Lernangebote für alle Menschen – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen – zugänglich und effektiv zu gestalten. Mit den drei Grundprinzipien Darstellung, Handlung & Ausdruck sowie Engagement zielt UDL darauf ab, Barrieren im Lernprozess proaktiv zu beseitigen und individuelle Lernwege zu ermöglichen.
Dieser Beitrag zeigt auf, was UDL konkret bedeutet, wie es in der Hochschullehre angewendet werden kann. Wir erkunden die Grundlagen von UDL, zeigen praktische Anwendungen auf und untersuchen, wie künstliche Intelligenz (KI) das Lernen und Lehren unterstützen kann.
Zielgruppe
Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten
Referent
Dr. Björn Fisseler, Fakultät für Psychologie, FernUniversität in Hagen
Teilnahme
Einfach ohne Voranmeldung!
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