Global Accessibility Awareness Day (GAAD)

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Seit 2012 ist der Global Accessibility Awareness Day ein weltweiter Aktionstag, an dem am dritten Donnerstag im Mai überall auf der Welt Veranstaltungen zum Thema „Digitale Barrierefreiheit“ stattfinden.

Die FernUniversität beteiligt sich seit 2016 mit eigenen Veranstaltungen am GAAD um die Hochschulangehörigen rund um das Thema zu informieren und sensibilisieren.

Der diesjährige GAAD steht unter dem Motto:
Barrierefreiheit gemeinsam denken, gestalten und erleben.“

 
 

Inhalt zu den Programmpunkten

10:00 Uhr | Beginn und Begrüßung

Start und Begrüßung durch die Hochschulbeauftragten für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Kristin Wünsche und Anja Friebel

Teilnahme

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10:05 - 10:30 Uhr | Warm-up: Die Top 11 der digitalen Barrierefreiheit

Wichtige Maßnahmen zur digitalen Barrierefreiheit kurz erklärt

Die „Top 11 der digitalen Barrierefreiheit“ befasst sich mit grundlegenden Aspekten, die zum einen oft nicht realisiert werden und zum anderen einfach umzusetzen wären. Durch konsequente Anwendung können sie einen wesentlichen Teil zur digitalen Barrierefreiheit beitragen.

Zielgruppe

Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten

Referentin

Ingrid Lacher, Zentrum für Lernen und Innovation (ZLI), FernUniversität in Hagen

Material

Präsentation: Top 11 der digitalen Barrierefreiheit (PDF)

Teilnahme

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10:30 - 11:00 Uhr | Experimentieren mit KI und Bildbeschreibung

Wie kann Künstliche Intelligenz bei der Erstellung von Alternativtexten für Bilder unterstützen? In diesem Beitrag wird ein prototypischer Ansatz vorgestellt, der mit KI-gestützter Bildbeschreibung experimentiert und dabei insbesondere die Perspektive sehbehinderter und blinder Studierender in den Blick nimmt. Anhand des Prototyps wird gezeigt, wie Bildinhalte automatisiert beschrieben werden können, wo die Chancen einer solchen Unterstützung liegen und an welchen Stellen weiterhin menschliche Prüfung und redaktionelle Entscheidungen wichtig bleiben. Der Vortrag lädt dazu ein, die Rolle von KI nicht als fertige Lösung, sondern als Werkzeug zum Ausprobieren, Lernen und Weiterentwickeln barrierefreier digitaler Lehre zu verstehen.

Zielgruppe

Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten

Referent

Axel Nattland, Zentrum für Lernen und Innovation (ZLI), FernUniversität in Hagen

LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/nattland/

Teilnahme

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10:00-11:00 Uhr | „Shift left“ on data reports - barrierefreie Reports mit Quarto erstellen

Barrierefreie Dokumente in Lehre und Forschung sind mehr als Word-Dokumente oder PowerPoint-Präsentationen. Gerade der Umgang mit Daten und die Präsentation von Daten gehören zu den zentralen Kompetenzen, die Studierende an Hochschulen lernen sollen und die Wissenschaftler*innen benötigen, um in der Forschung erfolgreich zu sein. Dabei wird mittlerweile viel mit R und der vielfältigen Open-Source-Infrastruktur um R gearbeitet. Dokumente entstehen in einem textbasierten Workflow auf Basis von Quarto bzw. Markdown.

In meinem Beitrag zeige ich praxisnah, wie dabei die digitale Barrierefreiheit von Anfang an berücksichtigt werden kann. Außerdem probieren wir aus, wie KI bei der digitalen Barrierefreiheit von Datenprodukten helfen kann.

Zielgruppe

Lehrende, die das Thema Daten mit ihren Studierenden behandeln; Wissenschaftler*innen, die mit Daten arbeiten und Berichte erstellen; Barrierefreiheits-Expert*innen, die ihr Know-how erweitern möchte

Referent

Dr. Björn Fisseler Fakultät für Psychologie, FernUniversität in Hagen

Material

wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt

Teilnahme

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11:00 - 12:00 Uhr | Blind-Experience: Barrieren in Videokonferenzen erleben und den Tactonom Communicator kennenlernen

Wie fühlt sich digitale Lehre an, wenn man nicht sehen kann? Zu Beginn dieses Workshops versetzen sich die Teilnehmenden selbst in die Rolle blinder Nutzer*innen, erleben unmittelbar die Barrieren in Videokonferenzen und reflektieren gemeinsam ihre Erfahrungen. Im zweiten Teil wird der Tactonom Communicator als innovative Lösung vorgestellt, die zeigt, wie barrierefreie Fernlehre für blinde Menschen gestaltet werden kann und welche speziell entwickelten Funktionen die Teilhabe dieser Zielgruppe ermöglichen.

Zielgruppe

Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten

Referent*innen

Teilnahme

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12:00 - 13:00 Uhr | Universal Design for Learning in der Hochschule – Grundlagen, Praxis und Integration von KI

Wie lassen sich Lehr-Lernumgebungen für die Hochschullehre von Anfang an inklusiv gestalten, damit sie für alle Studierenden zugänglich sind ohne nachträgliche Anpassungen? Das Universal Design for Learning (UDL) bietet hierfür einen wissenschaftlich fundierten Rahmen, um Lernangebote für alle Menschen – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen – zugänglich und effektiv zu gestalten. Mit den drei Grundprinzipien Darstellung, Handlung & Ausdruck sowie Engagement zielt UDL darauf ab, Barrieren im Lernprozess proaktiv zu beseitigen und individuelle Lernwege zu ermöglichen.

Dieser Beitrag zeigt auf, was UDL konkret bedeutet, wie es in der Hochschullehre angewendet werden kann. Wir erkunden die Grundlagen von UDL, zeigen praktische Anwendungen auf und untersuchen, wie künstliche Intelligenz (KI) das Lernen und Lehren unterstützen kann.

Zielgruppe

Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten

Referent

Dr. Björn Fisseler, Fakultät für Psychologie, FernUniversität in Hagen

Teilnahme

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