Jun.-Prof. Dr. Jennifer Eickelmann
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Volker Wiciok
E-Mail: jennifer.eickelmann
Telefon: +49 2331 987 - 2177
Raum: C 018
KSW - Geb.1, Universitätsstr. 33, 58084 Hagen
Jennifer Eickelmann ist seit April 2022 Juniorprofessorin für Digitale Transformation in Kultur und Gesellschaft an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften sowie dem fakultätsübergreifenden Forschungsschwerpunkt digitale_kultur.
Zuvor war sie wiss. Mitarbeiterin am Lehrgebiet für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit und Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Sozialwissenschaften an der TU Dortmund. 2017 promovierte sie am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zur Materialität mediatisierter Missachtung.
Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Medientheorie, Ungleichheits-/Kultursoziologie sowie Gender/Queer Media Studies und beschäftigen sich mit der digitalen Transformation von Subjektivierungs- und Materialisierungsprozessen im Kontext digitaler Teilöffentlichkeiten, insb. ‚Social Media‘ und Plattformen sowie der Methodenentwicklung. Sie ist Mitglied in den DFG-Forschungsnetzwerken 'Gender, Medien und Affekt' und 'Flows. Schmiermittel der Theoriebildung' sowie Mitherausgeberin der Reihe Digitale Kulturen, Hagen University Press.
Forschungsschwerpunkte
- Schnittstelle von Medienwissenschaft, Gender Media Studies/Queer Theory und Kultur-/Ungleichheitssoziologie
- digitale_kultur | Theorie und Ästhetik des Digitalen
- Affektive Öffentlichkeiten/‘Social Media‘
- Plattformregulierung, Transformation des Kuratorischen
- Museumsöffentlichkeiten
- Diskursanalyse, Performativitäts- und Subjektivationstheorie, New Materialism
- Methodologie der Diffraktion, Methodenpluralität
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Monographien
- Bee, J.; Degeling, J.; Eickelmann, J.; Köppert, K.: Digitale Gewalt. Politisierungen affektiver Öffentlichkeiten. Meson Press., 2026, i.V.
- Burzan, N.; Eickelmann, J.: Machtverhältnisse und Interaktionen im Museum. Frankfurt a.M./New York: Campus, 2022.
- Eickelmann, J.: „Hate Speech“ und Verletzbarkeit im digitalen Zeitalter. Phänomene mediatisierter Missachtung aus Perspektive der Gender Media Studies. Bielefeld, transcript, 2017. Open Access
- Eickelmann, J.: Sexismus und Irritation im Netz. Zur Effektivität widerspenstiger Videos auf YouTube. Marburg: Tectum, 2012.
Herausgaben und Redaktion
- kultur & geschlecht. Transdisziplinäres Journal für Medien und Gender. Gemeinsames Redaktionsnetzwerk mit Julia Bee, Jasmin Degeling, Henriette Gunkel, Sarah Horn, Claudia Mahs, Mary Shnayien und Peter Vignold, seit 2025.
- Eickelmann, J.; Raczkowski, F. & Wustmann, J. (Eds.): Differences and the Digital – Practices and Politics of In/Exclusion in Knowledge Cultures, 2024. Digital Culture & Education 15 (2).
- Eickelmann, J.; Köppert, K. & Risthaus, P.: Reihe "Digitale Kulturen", Hagen University Press, seit 2022.
Artikel in Fachzeitschriften und Sammelbänden
- Souveränität. In: Bedorf, Thomas; Schubbe-Åkerlund, Daniel (Hg.): Digitale Grundbegriffe. Hagen: Hagen University Press, 2025. Open Access
- Poststrukturalismus. In: Schäfer, Franka; Hillebrandt, Frank (Hg.): Einführung in die Soziologie. Band 1 - Theorien der Soziologie. Wiesbaden: VS, 2025, 155-175. Open Access
- Dis/Connect! Zur Regulierung und Politisierung digitaler Plattformen. In: Köppert, Katrin; Gradinari, Irina & Bee, Julia (Hrsg.): digital:gender – de:mapping affect. Eine spekulative Kartographie. Leipzig: Spector Books, 2025.
- On the Affective Stickiness of Art, Bodies and Technologies as ‚Sticky Storytelling‘. Exploring Climate Activism and Reactionism in Platformed Museum Publics. In: Grabbe, Lars C.; Rupert-Kruse, Patrick; Schmitz, Norbert M. (Hg.): Storytelling. Transdisziplinäre Erzählweisen zwischen Design, Kunst, Medienkultur und ästhetischer Tradition. Reihe ‚Bewegtbilder’. Marburg: Büchner, 2025.
- Vom Museum zum kuratorischen Apparat. Die Algorithmisierung und Plattformisierung von Deutungsmacht angesichts der digitalen Entgrenzung von Museumsöffentlichkeiten. In: Bedorf, T. & Risthaus, P. (Hg.): Digitale Hermeneutik: Maschinen, Verfahren, Sinn. Hagen: Hagen University Press, 2025, 37-59. Open Access
- Potenziale diffraktiver Denktechnologien. Eine kritische Kartierung von Interferenzen und Differenzen, gemeinsam mit Alisa Kronberger. In: MEDIENwissenschaft: Rezensionen | Reviews, 2024. Open Acess
- Der Troll. In: Noji, Eryk; Vormbusch, Uwe (Hg.): Glossar der Unsicherheit. Berlin: Neofelis, 2024, 267-271.
- Considerérant le presque invisible. Gardiens de musée en tant qu’intermédiaires. In: La Documentation française (Ed.): Documenter les collections de musées. Investigation, inventaire, numérisation et diffusion, 2024.
- 'As Museums Get on TikTok, ...'. Diskursive Bedingungen und medienästhetische Effekte einer besonderen Beziehung. In: zkmb. Zeitschrift Kunst Medien Bildung, 2023. Open Access
- Diffraktive Ethnografie Sozialer Medien: Diskurs - Ästhetik - Materialität. In: Stollfuß, S.; Niebling, L.; Raczkowski, F. (Hg.): Handbuch Digitale Medien und Methoden. Wiesbaden: VS, gemeinsam mit Mareike Meis, 2023. zum Verlag
- Challenges of Multimethod and Mixed Methods Designs in Museum Research. In: Forum Qualitative Social Research (FQS), Special Issue ‚Mixed Methods and Multimethod Social Research – Current Applications and Future Directions’, gemeinsam mit Nicole Burzan, 2023. Open Access
- Agentieller Realismus und die Performativität digitaler Apparate. Potenziale und Fallstricke auf dem Weg von Subjekten und Dingen zu vermittelten Subjektivationen und Materialisierungen. In: BEHEMOTH - A Journal on Civilisation. Special Issue Neomaterialistische Technik- und Mediensoziologien: Potenziale, Spannungen und Desiderata, hg. v. Josef Barla und Ronja Trischler, 2022, S. 44-57. Open Access
- Zur Scharnierfunktion von Museumsaufsichten. Das Museum im Spannungsfeld von musealer Deutungsmacht und Publikumsorientierung. In: Zeitschrift für Kulturmanagement und Kulturpolitik 8 (1), 2022, S. 175-207, gemeinsam mit Nicole Burzan.
- Sozialität als Symbiogenese. Eine Reformulierung von Handlungsfähigkeit in Anlehnung an Judith Butler, Karen Barad und Donna J. Haraway. In: Sociologia Internationalis, Themenheft Postpoietisches Paradigma (hrsgg. v. Christian Dries und Takemitsu Morikawa), 2022, 57 (1-2), S. 63-87.
- Kamera an, Kamera aus? Ein Gespräch über Sichtbarkeiten in der Videostream-basierten Lehre. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, 14(1), 2022, S. 181-191, gemeinsam mit Sophie G. Einwächter, Felix T. Gregor, Ulrike Hanstein & Sandra Kero. Open Access
- Zur Justierung von Lebbarkeiten. Normative Bewertungsgefüge in digitalen Teilöffentlichkeiten. In: Berli, O.; Nicolae, S. & Schäfer, H. (Hrsg.): Kulturen der Bewertung. Reihe ,Soziologie des Wertens und Bewertens’, Wiesbaden: VS, 2021, S. 23-45.
- Gewaltprävention in Lehr- und Lernkontexten online. In: Medienimpulse. Beiträge zur Medienpädagogik, 59 (2), 2021, S. 1-23, gemeinsam mit Sophie G. Einwächter & Felix T. Gregor. Open Access
- Der Kampf um die Materialität digitaler Zeichen. Dissens und Verletzbarkeit miteinander – nicht gegeneinander – denken. In: Jahrbuch für Pädagogik, 2018 (1), 2020, S. 197-211. Open Access
- „Rape Day“ zwischen Realität und Fiktion. Affektive Öffentlichkeiten und digitale Spiele. In: Berliner Debatte Initial #Schwerpunktausgabe 2/20 „Die soziale Konstruktion von Empörung- Populärkulturanalyse als Gesellschaftsanalyse“ (hrsgg. von M. Dietrich, M. Seeliger und G. Mey), 2020, S. 22-34.
- Diffraktion- Individuation- Spekulation. Debatte: Methoden der Medienwissenschaft. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, 12 (22) (1/2020), S. 179–188, gemeinsam mit Julia Bee & Katrin Köppert. Open Access
- Über die Vermittlungsfunktion des Aufsichts- und Servicepersonals bei der kulturellen Bildung im Museum. In: Timm, S.; Costa, J.; Kühn, C. & Scheunpflug, A. (Hrsg.): Kulturelle Bildung. Theoretische Perspektiven, methodologische Herausforderungen, empirische Befunde. Münster/New York: Waxmann, 2020, S. 177-196, gemeinsam mit Nicole Burzan, unter Mitarbeit von Isabelle Sarther und Lukas Arp.
- Ab- und Ausgrenzungspolitiken im Netz. Ein Vortrag zur Notwendigkeit einer dualismuskritischen Perspektivierung. In: Bey, P.; Nothardt, B. (Hrsg.): Kämpfe um Meinungsfreiheit und Medien. Im Spannungsfeld von Hate Speech, Fake News und Algorithmen. Münster: Unrast Verlag, 2019, S. 143-156.
- The Digital Image as Threat. How Mediatized Disrespect Matters. In: Grabbe, Lars C.; Rupert-Kruse, P. & Schmitz, Norbert M. (Hrsg.): Technobilder. Medialität, Multimodalität und Materialität als medien- und bildtheoretische Konzepte der Technosphäre. Marburg: Büchner-Verlag, 2019, S. 179-201. Open Access
- Mediatisierte Missachtung als Modus der Subjektivation. Eine intraaktive, performativitätstheoretische Perspektive auf die Kontingenz internetbasierte Adressierungen. In: Geimer, A.; Bosančić, S. & Amling, S. (Hrsg.): Subjekt und Subjektivierung- empirische und theoretische Perspektiven auf Subjektivierungsprozesse. Wiesbaden: VS, 2018, S. 169-190.
- „Schauen Sie sich doch mal die Vasen aus China an!“ Das Aufsichtspersonal im Museum als ,kritische Zone’ zwischen ExpertInnen und Alltagswissen. In: Poferl, A.; Pfadenhauer, M. (Hrsg.): Wissensrelationen. Weinheim: Beltz Juventa, 2018, S. 342-352. Open Access
- Von Konzepten und ihren Kategoriensystemen: Erörterungen zu Erlebnisorientierung in Museum, Kirche und Kaufhaus als Figuration. In: Burzan, N.; Hitzler, R. (Hrsg): Typologische Konstruktionen. Prinzipien und Forschungspraxis. Wiesbaden: VS, 2018, S. 153-178. Open Access
- Mediatisierte Missachtung. Anerkennungsordnungen in digitalen Öffentlichkeiten. In: Thomas, T.; Brink, L.; Grittmann, E. & de Wolff, K. (Hrsg.): Anerkennung und Sichtbarkeit. Perspektiven für eine kritische Medienkulturforschung. Bielefeld: transcript, S. 155-171. Open Access; ausgezeichnet mit dem Best Publication Award Gender und Medien 2018. Laudatio
- #NetzDG #maaslos. Eine Stellungnahme zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, 17 (2), S. 176-185, 2017, gemeinsam mit Katja Grashöfer & Bianca Westermann. Open Access
- Wenn Kunst zum Ereignis wird. Eine Kritik der ästhetischen Praxis erlebnisorientierter Museen. In: Kauppert, M.; Eberl, H. (Hrsg.): Ästhetische Praxis. Reihe: Kunst und Gesellschaft. Wiesbaden: VS, 2016, S. 355-376. Open Access
- Mediatisierte Missachtung & die Verhandlung von Gender bei Empörungswellen im Netz. Der Fall Anita Sarkeesian, in: onlinejournal kultur&geschlecht 13, 2014. Open Access
- Postsouveräne Subjektivität im Netz- Shitstorms im Spiegel von Genderdiskursen. In: Juridikum. Zeitschrift für Kritik-Recht-Gesellschaft 4, Thema „Internet und Freiheit“, 2014, S. 494-505. Open Access
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Kontrollverlust. Zum Zusammenhang moderner Informationstechnologien und medialer Gewalt. In: onlinejournal kultur&geschlecht 5, gemeinsam mit Bianca Becker, 2009. Open Access
Blogbeiträge / Handreichungen / Rezensionen
- Weder künstlich noch intelligent: ‚KI‘ und die Frage der Reproduktion, Blog interdisziplinäre Geschlechterforschung, 11. November 2024.
- Transparenz als Allheilmittel? Soziale Medien im Spannungsfeld von DSA und zivilgesellschaftlichen Problematisierungen, gemeinsam mit Julia Fischer und Isabelle Sarther. In: GAAAP_The Blog. Zeitschrift für Medienwissenschaft, 2024. Open Access
- Barbie – Das Gespräch. In: GAAAP_The Blog | Zeitschrift für Medienwissenschaft, gemeinsam mit Julia Bee, Caroline Pitzen, Elisa Linseisen, Jiré Emine Gözen, 2023. Open Access
- The new normal? Wie das Zurück zur Präsenz als Schließungsmechanismus diskutiert werden muss. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, ZfM Online, Debattenbeitrag, gemeinsam mit Sophie G. Einwächter, Felix T. Gregor, Ulrike Hanstein & Sandra Kero, 2023. Open Access
- Digitalisierung und sexualisierte Gewalt, gemeinsam mit Felix T. Gregor und Ulrike Hanstein, in: Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 37: Sexualisierter Belästigung, Gewalt und Machtmissbrauch an Hochschulen entgegenwirken. Handreichung, hrsgg. v. Lisa Mense, Heike Maurer und Jeremia Herrmann, 2022, S. 23-27. Open Access
- Handreichung zur Gewaltprävention in Lehr- und Lernkontexten online, gemeinsam mit Sophie G. Einwächter, Felix T. Gregor, Ulrike Hanstein, Sandra Kero & Elisa Linseisen, 2021. Open Access
- Digitale Medien und Methoden: Diffraktion als Methode. Sonderreihe ‚Digitale Medien und Methoden', Open-Media-Studies-Blog (Zeitschrift für Medienwissenschaft), 2020. Open Access
- Christian Welzbacher: Das totale Museum. Über Kulturklitterung als Herrschaftsform, 2017. Berlin: Matthes & Seitz (Edition: Fröhliche Wissenschaft, Bd. 107). In: rezens.tfm. e-Journal für wissenschaftliche Rezensionen, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien, 2018. Open Access
- Gender Trouble im Netz: Können digitale Zeichen verletzen? In: blog interdisziplinäre geschlechterforschung, 2018, www.gender-blog.de Open Access
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2023 - 2024 Projekt "Museum Matters on the Move" - Förderung: Interne Forschungsförderung "Freiraum Forschung für Neuberufene"
- Leitung: Jun.-Prof. Dr. Jennifer Eickelmann
- Mitarbeitende: Isabelle Sarther
2016 - 2019 Wiss. Mitarbeiterin (Post-Doc) im Projekt „Aufseher - Vermittler - Animateure. Zur Rolle des Servicepersonals bei der kulturellen Bildung im Museum“ - Förderung: BMBF, Förderlinie Kulturelle Bildung
- Leitung: Prof. Dr. Nicole Burzan (TU Dortmund)
2014 - 2016 Wiss. Mitarbeiterin im Projekt „Die Dramaturgie des 'erlebnisorientierten' Museums. Eine Mixed-Methods-Studie zum Wandel von Distinktionsformen im Wechselspiel von Kulturangebot und Kulturaneignung“ - Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- Leitung: Prof. Dr. Nicole Burzan (TU Dortmund) und Prof. Dr. Diana Lengersdorf (Universität Bielefeld)
2010 - 2016 Promotionsprojekt „Zur Materialität mediatisierter Missachtung. Gender und Verletzbarkeit im Kontext internetbasierter Vernetzung“, Institut für Medienwissenschaft, Fakultät für Philologie an der Ruhr-Universität Bochum
Weitere Informationen zum Projekt2010 - 2011 Stud., wiss. Hilfskraft und wiss. Mitarbeiterin im Projekt „Lehre, Wirksamkeit und Intervention. Einstellungen von Lehrenden zur Lehre, Studienerfolg und Wirksamkeit von Interventionen zugunsten guter Lehre“ - Förderung: BMBF
- Leitung: Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel und Marion Kamphans (TU Dortmund)